Ich wohne mit meiner Freundin (bald Frau) im Haus ihrer Oma. Wir bezogen vor 2 Jahren zwei leer stehende Etagen und haben diese nun fast von Grund auf saniert (Dämmung, Heizung, Elektro, …). Die Kosten haben überwiegend ihre Eltern übernommen, da wir uns das alles nicht leisten können.
Jetzt haben wir aber Angst, dass uns ihre Oma plötzlich einfach rauswirft und mit Ihrem neuen Freund das Haus verkauft und sie zu ihm zieht. Das Geld wäre weg, keine Frage, aber wir würden gern hier wohnen bleiben.
Wie kann man es einrichten, dass wir in der Wohnung bleiben können?
Hallo!
Schwierige Situation. Als erstes ist es wichtig, dass ihr eine ordentlichen Mietvertrag habt, dann braucht sie nämlich triftige Grüde für eine reguläre Kündigung. So einfach ist das nämlich nicht. Schaut aber auch auf der Beziehungsebene - vor allem, was sagen die Eltern. Sie können und würden doch sicher auch positiv einwirken - wenn es den wirklich sein muss. Sie habe ja auch ein Interesse daran, dass sie nicht Perlen vor die Säue geworfen haben.
Alles Gute!
Sie schreiben leider nichts darüber, ob das Verhältnis zur Oma i.O. oder belastet ist. Falls i.O., dann kann es nicht schwer sein, ein sehr offenes Gespräch zu führen, oder?
Falls nicht: Es ist mit so wenig Angaben schwierig, sich ein Bild zu machen. Falls Gespräche versucht wurden, aber scheiterten, müsste man schauen, warum sie gescheitert sind und vielleicht einen Mediator hinzuziehen, der als neutraler Helfer das Gespräch in Gang bringen kann. Falls Sie sich noch nicht getraut haben, das anzusprechen, dann sollten Sie es wagen.
Auf alle Fälle ist das Wichtigste: Dem anderen in geeigneter Form mitzuteilen, was ich brauche bzw. was ich mir wünsche und natürlich auch genau darauf zu hören, was der andere braucht.
Grüße,
Jochen
Hallo,
tut mir leid konnt nicht eher antworen. Auch helfen kann ich bei der Sache nicht. Davon hab ich keine fachliche Kompetenz. Aus dem Bauch raus würd ich sagen: Wenn du nichts schriftlich gemacht hast,kannst du eine Problem bekommen! Ich hoffe das jemand anders dir weiterhelfen kann, und das alles gut ausgeht.
L.G. S. Fritzsch-Maak