ich möchte eine per Akku betriebene Heizfolie gerne mit einem Potentiometer in der Leistung regeln. Leider weiß ich nicht, wie ich das richtige Poti dafür auswähle und ob dann nicht zu viel Leitung verloren geht.
Die Heizfolie ist ausgelegt für 12V und arbeitet mit 15W.
Betreiben werde ich diese mit einem 7.2V Akkupack mit 2700mAh.
ich möchte eine per Akku betriebene Heizfolie gerne mit einem
Potentiometer in der Leistung regeln. Leider weiß ich nicht,
wie ich das richtige Poti dafür auswähle und ob dann nicht zu
viel Leitung verloren geht.
Die Heizfolie ist ausgelegt für 12V und arbeitet mit 15W.
Betreiben werde ich diese mit einem 7.2V Akkupack mit 2700mAh.
Dann hat sie also nur noch etwas über 5W.
Wenn Du ein Poti davor schaltest, dann kannst Du so die Heizleistung weiter herunter regeln, was aber sehr ineffektiv ist.
Mal als Beispiel:
Die Folie hat einen Widerstand von 9,6 Ohm.
Das Poti stellst Du auch auf 9,6 Ohm ein.
Dann hast Du nur noch 2,7W Gesamtleistung, wovon aber jeweils 1,35W im Poti und in der Folie verheizt werden.
Ich möchte mit zwei Heizfolien (Conrad 189163 - 62) und jeweils einem Akkupack mit 6 x AA Akkus meine Füße im Winter wärmen. Um die Reichweite zu erhöhen, würde ich die Folien gerne regeln können, damit sie nur so viel Wärme abgeben, wie ich brauche.
Wenn ich Deine Antwort richtig verstehe, muss ich also mittels Frequenzgenerator die Leistung dadurch regeln, dass die Folien nur noch über kurze Intervalle mit strom versorgt werden, statt dauerhaft?
Das klingt recht kompliziert. Einfacher geht das nicht?
danke für die Antwort, so etwas hatte ich schon vermutet. Nee, dass möchte ich natürlich nicht.
Vielleicht ist es dann sinnvoller, wenn ich mir mit einem Schalter etwas zusammenlöte womit ich am Akkupack zwischen 2x3 Akkus im parallel Betrieb und 1x6 Akkus in Serie umschalten kann. Dann könnte ich doch die Leistung reduzieren, weil ich eine niedrige Spannung zuführe, oder?
Wenn ich Deine Antwort richtig verstehe, muss ich also mittels Frequenzgenerator die Leistung dadurch regeln, dass die Folien nur noch über kurze Intervalle mit strom versorgt werden, statt dauerhaft?
Das klingt recht kompliziert. Einfacher geht das nicht?
Die kannst Du ohne Bauteiländerung für Spannungen zwischen 5V und 15V einsetzen. Statt der Lampe schließt Du Deine Heizfolie an.
Da die Schaltung nur aus einem IC, einem Kondensator, einem FET, einem Trimmpoti sowie ein paar Widerständen und Dioden besteht, kann man sie sehr klein aufbauen.
Und da Du die Schaltung nicht in einem druckwasserfesten Gehäuse unterbringen musst, kannst Du für die Schalter statt Reed-Kontakten normale Kippschalter benutzen.
Wenn Du außer S1 alle rot eingezeichneten Bauteile weglässt, hast Du einen Generator für Impulsbreitensteuerung, dessen Impuls-Pausenverhältnis durch R2 zwischen 5% und 95% einstellbar ist.
Behältst Du die rot eingezeichneten Bauteile bei, so kannst Du bei ausgeschaltetem S2 mit R2 eine feste Leistungsminderung einstellen und mit S2 dann zwischen voller Leistung und verminderter Leistung umschalten.
Ich habe eine ähnliche Schaltung einmal in einem Batteriefach für zwei AA-Zellen untergebracht.
Danke für den Plan Merimies. Da ist ja super, dann kann ich die Folien ja sogar stufenlos regeln, wenn ich R2 durch ein Poti ersetze.
Ich kann den Plan auch so nachlöten, allerdings ist mir die Annotation von R2 und R3 nicht bekannt. Soll das eventuell schon ein Potentiometer sein?
Gruß
Kai
ps: ich habe auch mal eine Tauchlampe gebaut. Das Tauchblei kann ich ersetzten durch 2x7.2 Ah 12V Bleiakkus. Damit hält meine Tauchlampe, die aus einem alten BMW Fernlicht besteht, dann auch ihre drei Stunden. Kabel habe ich an den Akkus vergossen und mit dem Plexiglasgehäuse der Lampe mit einem Gardena Anschluss verbunden. Ist ganz schön hell
Vielleicht ist es dann sinnvoller, wenn ich mir mit einem
Schalter etwas zusammenlöte womit ich am Akkupack zwischen 2x3
Akkus im parallel Betrieb und 1x6 Akkus in Serie umschalten
kann.
Das funktioniert zwar, was die Heizleistung angeht, ruiniert aber deine Akkus (in Kurzform: parallele Akkus werden nicht gleichmässig entladen).
Ich kann den Plan auch so nachlöten, allerdings ist mir die Annotation von R2 und R3 nicht bekannt. Soll das eventuell schon ein Potentiometer sein?
Nun, die wichtigsten Schaltzeichen der Elektronik solltest Du schon kennen.
R3 ist ein sogenannter „Trimmer“ oder Trimmpotentiometer (wird in der Regel nur einmal eingestellt). R2 ist ein normaler Widerstand. R3 kann problemlos gegen ein Poti mit Drehknopf ausgetauscht werden. Wenn Du den ganzen Regelbereich ausnutzen willst, solltest Du R2 durch einen Widerstand von 2,2 Kiloohm ersetzen.
andere möglichkeit:
schalte nicht die akkus um, sondern die heizfolien.
1x paralell, für maximal mögliche leistung/fuss
1x seriell, für ca 1/4 leistung/fuss
1x aus
ob die abstufung ausreichend ist, musst du ausprobieren.
falls nicht bleibt dir nur die regelschaltung.