Wie entsteht der Ton?

Hallo,

ich habe mir vergeblich versucht zu erklären, wieso es bei Explosionen eigentlich knallt. Klar die Atome stoßen aneinander unw. aber wieso gibt es Töne? Auch bei Musikinstrumenten entstehen Töne, aber nach welcher logik?

Gruß

Dedeus

Hallo Dedeus,

Töne und Geräusche sind im Grunde schwingende Luft. Bei der Explosion wird die Luft schlagartig in der näheren Umgebung komprimiert und dehnt sich wieder aus, diese Welle trifft auf unser Trommelfell und dieses beginnt durch die Luftwelle zu schwingen. Bei Tönen und anderen Geräuschen ist es genauso. Die Töne aus den Luftwellen macht also das schwingende Trommelfell. Wenn man Wasser im Ohr hat oder das Trommelfell sonstwie blockiert ist hört man schwer oder gar nicht trotz schwingender Luft.

Alles Gute wünscht

olli

hallo dedeus,

als zusatz zu der ersten antwort von Mortes Porta Vitae,

stell dir vor, du hast eine ebene auf der lauter hunderte gummibaelle herumkugeln (wie im gas z.B.) und sich dabei in stoessen im zickzack ueber die ebene bewegen ( das ist die waermebewegung, desto heftiger desto waermer) . und du hast eine wand auf der die baelle prallen ( druck). nun ploetzlich schmeisst du irgendwo auf der ebene hunderte neue baelle hinzu mit viel energie. es kommt zur druckwelle die sich ausbreitet. irgendwann schlaegt diese welle auch auf die wand und das hoerst du, naemlich die druckaenderung. denn die wand koennte dein trommelfell sein.

viele gruesse, lego

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Hallo,

dazu paßt dann auch wohl folgendes Rätsel: In einer einsamen Gegend in der sich kein Mensch, kein Tier aufhält und kein Mikrofon installiert ist, fällt ein Baum um. Entsteht ein Ton oder nicht?

Nein, nur bewegte Luft.

Marc

ÜBERKNALL
Aber, Marc, wie „entsteht“ denn „bewegte Luft“???

Savid. (den Miles, meini)

Ick habmi immer gefracht, wie datt einfach zu erklären ist, wie der „Überschallknall“ entsteht, besser, wasser einglich ist?
Und denn haick auch nochen lustigen „Toneffekt“:
Wemman im Bus steht, kann man dabei ganz schön blöd auffallen, wemman (möglichst leise) etwa in der Tonhöhe des Busmotors mitsummt. Da gibt datt nganz merkwürdigen „schwebenden Effekt“, und je dichter man den Motorton am treffen is, desto langsamer und gewaltiger schwingende Erscheinungen! Kann sein, datta dem einen oder der annern sogar einer (bei) abgeht.
Physikalisch ja tatsächlich eine „Schwebung“, mathematisch durch die Winkelsummenfunktion zu berechnen.

Unner Überknallschall: einfach zu verstehen (solange man noch Zeit hat), wenn datt Flugzeug direkt auf ein zufliegt; dann ist das Flugzeug, das mit meinetwegen oder nicht genau einfacher Schallgeschwindigkeit fliegt, genauso schnell, wie der Schall-Impuls vonnem Düsenlärm, den er abschickt. Also kommen alle Schallimpulse alle auf einmal am Ohr an.
Und wenn das Flugzeug doch wegen mir lieber wieder abdreht, dann issas ganze vektoriell zu betrachten.
Diesen Knall hört man natürlich nie, wenn der Jet gerade direkt überm Kopf iss. Jedenfalls nicht als „einen Knall“, weil ja die Bewegung des Flugzeuge senklink zur Bewegung des Schalls zu seim eigenen Ohr verläuft, äh, verfliegt.
Binnich „schlau“, will euch nur warnen!
moin, manni

Moin!

dazu paßt dann auch wohl folgendes Rätsel: In einer einsamen
Gegend in der sich kein Mensch, kein Tier aufhält und kein
Mikrofon installiert ist, fällt ein Baum um. Entsteht ein Ton
oder nicht?

Nein, nur bewegte Luft.

Nein, nur ein Geräusch*, wäre korrekt gewesen!
Bewegte Luft kann auch ein Ton sein!

Gruß
Heiko

Hi Manni,

wenn datt Flugzeug direkt auf ein zufliegt; dann
ist das Flugzeug, das mit meinetwegen oder nicht genau
einfacher Schallgeschwindigkeit fliegt, genauso schnell, wie
der Schall-Impuls vonnem Düsenlärm, den er abschickt. Also
kommen alle Schallimpulse alle auf einmal am Ohr an.

Der Ansatz ist interessant, aber dennoch nicht richtig.
Der Überschallknall entsteht durch Überlagerung ganzer Schallwellen in Folge der Fortbewegung des Flugzeugs.
Man kann das in der Wasseroberfläche sehr schön beobachten: wirwst Du z.B. einen Stein ins Wasser, entstehen konzentrische Kreise: eine sich ausbreitende Welle.
Bewegt sich der Stein (oder ein Stöckchen), sind die Kreise niht mehr konzentrisch, sondern werden oval und exzentrisch, d.h. deren Abstand ist auf derjenigen Seite, die in die gleiche Richtung zeigt wie sich das Stöckchen bewegt, kleiner.
Bewegt sich nun das Stöckchen genauso schnell, wie sich die Wellen im Wasser ausbreiten, hat man einen Grenzfall: die Kreise öffnen sich hinten, und vorne treffen mehrere Wellen aufeinander. Das ist die typische Bugwelle der Schiffe, sie wirkt sich ähnlich aus wie der Knall bei Schallwellen.

Gruß

J.

P.S. Jetzt hab ich doch noch geantwortet :smile:

Vielleicht zu Hoch ‚mein‘ Flugzeug?
Findich auch toll, und `paaatsche´(= peace, José).

Aber ich versteh deine „Kritik“ („aber nicht richtig“) nicht.
Oder sind deine Wellen vielleicht zu hoch da boben?

Unnu hattick doch grade gemeint, ick hätte diesen „Knall“ verstannen.

Und worin besteht der Unterschied zwischen deiner und meiner Erklärung? Außer dem Wasser, meini?

Habich doch gesagt, daß die Wellen „alle auf ein Schlag“ ans Ohr haun. Und hinter dem Flugzeug, da isscha sowieso keiner mehr da zum zuhören. Wenns ein Bomber ist.
Konkret: der Impuls, der in 1000m Entfernung „an mein Ohr“ (allerdings natürlich auch ohne Absicht daselbst) abgeht, kommt hier am Ohr im selben Momentz an, wie der, der in 500m abgeht, also beide (und kontinuierlich also auch alle „Zwischentöne“) gleichzeitig. Und das ohne irgendein „Zwillingseffekt“.
(du siehst, ich hab eben selbst nochmal drüber öffentlich nacxhedacht!)

Ich hoffe nu aber, datt sick hier jetzt keiner darüber beschweren tun tut, datt wir soviel Wissen zum be®sten geben!

Also ich les ja jeden Scheiß, sogar mein eigenen.
Kanns also ruhich noch ma Infos geben!
Savid Silem,
moin, ,manni

Tu´s, ami!
Sind die Wwellen grad eben alle auf einmal bimi im Kopf annekommen: Vielleicht sind wir zwei beide den `tsunamis´auffer Spur?
Vielleicxht hast du nur nicxht bedacht, wie die Wellenfront ja vom Boot, oder wosie sonst gerade sind, „zu meinem Ohr“ wabbern müssen. Oder vielleicht muß doch ich selbst noch mehr drüber grübeln? Auif jeden fall lohnte es sich!

You´re welcome,
mannimoin

Oway, Oway,
„Bewegt sich nun das Stöckchen genauso schnell, wie sich die Wellen im Wasser ausbreiten, hat man einen Grenzfall: die Kreise öffnen sich hinten, und vorne treffen mehrere Wellen aufeinander. Das ist die typische Bugwelle der Schiffe, sie wirkt sich ähnlich aus wie der Knall bei Schallwellen.“

Hatt man ja Pech, abern offenes Ohr denn für, wenne Wellen mittem Boot gleichzeitig am Ohr ankommen!
Bei großgenuchen Horchlappen kanns da richtigch Durchzuch geben.

Nur bei Augen müßten die ne Kurve fliegen, die Jets.
Zu unserm Glück gibs ja keine Lampen, die so schnell fliegen wie das Licht, wa?
Oder gibs (bibberbibber) doch welche?
Vielleicht welche aus Arabien?
Aladin seine?
Well, he´s a bad lad!

Hallo Manfred,

Zu unserm Glück gibs ja keine Lampen, die so schnell fliegen
wie das Licht, wa?
Oder gibs (bibberbibber) doch welche?

es gibt welche. Teilchen können sich zwar nicht im Vakuum, wohl aber in durchsichtiger Materie (Brechzahl n > 1) mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen. Geladene Teilchen senden in einem solchen Fall (Teilchengeschwindigkeit > Phasengeschwindigkeit des Lichts) eine elektromagnetische Strahlung, die nach seinem Entdecker benannte Cerenkov-Strahlung, aus. Sie verursacht das bläulich-weiße Leuchten in der Nähe des Kerns von Schwimmbeckenreaktoren, wo starke Ströme von Teilchen mit genügend hoher Energie auftreten. Der Cerenkov-Effekt ist somit das optische Analogon zur Kopfwelle in Form eines Machschen Kegels, die entsteht, wenn sich eine Schallquelle (z. B. ein Düsenjet) mit Überschallgeschwindigkeit bewegt.

Mit freundlichem Gruß
Martin

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Kopfway
Hallo, Martin!
Und ick müßte nu den Kopf einziehen, weili doch watt falsch übergelcht hääte.
Aber ick musscha wohl den Kopf „nur“ einziehrn, damit die Lichtkopfwelle mir die Augen aus"leuchtewt"?

Aber, nach meinen minimalen Kenntnissen, isses garnich so selbstversatändlich, dasses da sone ähnliche, optische Kopfwelle gibt, relatiefistisch, meini, oder doch?
H-Bomben sinn schaman schon schlimm genuch! Aber wenn die nun auchnoch auffe Zeh ein inne Augen kommen?
Und, wenn >c, dann hat man ja überhaupt keine Zeit mehr, den Zopf einzuhieken!

Also, schoma ciao,
ohne moin, manni

Überschnall
„Oller, hassu das Tonband falschrum eingefädelt?“ -----

„Nee, dassisser noie Lautsprecherwagen davorne, der mit Überschall auf uns zufährt!“

Manfred, Deine schriftlichen Äußerungen sind ob Deiner eigentümlichen Art und Weise wirklich schwer zu lesen. Auf alle Fälle passen Form und Inhalt überhaupt nicht zusammen, holprig und unschön das eine, oft scharf fundiert das andere.

Sorry

Safog

Holperdiwitzka!
lieber Sorry : Safog!

Ai Äm Sorry2, manni sorry.
Und ai äm oft holprig und unschön scharf, und zusammen fundiert sichs besser. Klar bin ich schwer zu lesen. Fürchtich auchnich.
Es ist ein scheiß Gefühl, wenn man wieder und wieder nix zu verstehen scheint; aber dann kommt eim das plötzlich auf Klo.
Ich bin so arrogant zu sagen: "schwer zu lesen für An- und andere alphabeten, zu verstehen fälltsmir selbst hoffentlich immer schwer(er).
Tut mir ein wenich leid, moin, manni

Villeicht kennsche jo di Ummsetzige fi „dr nuhme dr rouse“. Dorscht gib a an guat charakterisierschtn vielsprochign Coglione di nome Salvatore („Sputa Salvatore, sputa!!!“). Mir hupfn die Parallelen ins Eigl. Dechterscht finntt ihs nett guet, wenn a poor Huisn ihr Sprochenzentrige nett untr Kontrolle hobn und pallabrn wie ihmenen dr Schnobl giwochsn isch.

Pace e bene!

Safog

Findich auch toll, und `paaatsche´(= peace, José).

Aber ich versteh deine „Kritik“ („aber nicht richtig“) nicht.
Oder sind deine Wellen vielleicht zu hoch da boben?

Unnu hattick doch grade gemeint, ick hätte diesen „Knall“
verstannen.

Und worin besteht der Unterschied zwischen deiner und meiner
Erklärung? Außer dem Wasser, meini?

Der Unterschied: Bei der Schwebung überlagern sich zwei Wellen. Die resultierende Amplitude kann maximal die Summe der beiden Amplituden betragen.
Beim Überschall-Knall überlagern sich mehrere Wellengipfel, so daß die maximale Amplitude ein Mehrfaches der Originalamplitude beträgt. Und durch die Öffnung der Kreise nach hinten (sie werden zu einer elliptischen Kurve) kann der hintere Teil eben nicht gleichzeitig mit dem vorderen zusammentreffen.

Gruß

J.

Und worin besteht der Unterschied zwischen deiner und meiner
Erklärung? Außer dem Wasser, meini?

Der Unterschied: Bei der Schwebung überlagern sich zwei
Wellen. Die resultierende Amplitude kann maximal die Summe der
beiden Amplituden betragen.
Beim Überschall-Knall überlagern sich mehrere Wellengipfel, so
daß die maximale Amplitude ein Mehrfaches der
Originalamplitude beträgt. Und durch die Öffnung der Kreise
nach hinten (sie werden zu einer elliptischen Kurve) kann der
hintere Teil eben nicht gleichzeitig mit dem vorderen
zusammentreffen.

Lieber José!

Wenn ich mich recht erinnere (kannstu selbst nachkuken oben!), sprach ich von 2 verschiedenen Effekten, dem vom Mitsummen im Bus (Schwebungseffekt) und dem a n d e r e n vom Überknall´ (ich vermeide zuviele Worte, wie du siehst :smile::smile::smile:) Also nun wirklich o.w.T.: Mir persönlich hat aber unser´ Gespräch (wirklich nur unser? Aufpassen, Moderatoren!) sehr viel zum Nacxhdenken und Lösen geholfen. Okay, ich finde „nicht immer die richtigen Worte“, bemühe mich sehr (bin ja `krank´),
aber ich bin keisefalls oberflächig und in Unterstellungen groß!

Dennoch, ich verschiedappele mich mit nem `Bolschoi Mir´,
moin, SivaD Selim, Eceap, manni