Hab eine Ich-AG.
Meine Frage: Da ich weniger als 400 Euro Einnahmen im Monat habe, kann ich ja auch einen Antrag stellen das ich weniger Rentenversicherung zahle.
Auch schon erledigt. Aber was ist wenn ich mehr als 400 Euro Einnahmen habe, das aber nicht melde.
Genauso: Wie erfährt das Finanzamt etc. was ich für Einnahmen habe.
Brauch doch blos nicht alle Rechnungen angeben bzw. anderweitig Geld einnehmen…!!!
Wie ist das mit der Steuer(erklärung) ??
Hallo Klemmer,
Auch schon erledigt. Aber was ist wenn ich mehr als 400 Euro
Einnahmen habe, das aber nicht melde.
Dannbegehst du sozielversicherungsbetrug.
Genauso: Wie erfährt das Finanzamt etc. was ich für Einnahmen
habe.
Brauch doch blos nicht alle Rechnungen angeben bzw.
anderweitig Geld einnehmen…!!!
das nennt sich Steuerbetrug.
Lass Dir gesagt sein, dass die Leute im Finanzamt nicht aus Dummsdorf sind.
1.Man kann aus den Lieferantenrechnungen in deiner Branche auf den wahrscheinlichen msatz schliessen. Ein klein wenig plus oder minus ist ok. Grobe Abweichungen führen zu Fragen.
2. Wenn Du nun meinst Lieferantenrechnungen verschwinden lassen, wäre die ultimative Lösung, so sei gesagt dass bei einer gründlichen Überprüfung (wenn die Fragen aus 1. nicht so recht beantwortet werden), auch die Lieferanten kontrolliert werden. Wenn du richtiges Glück hast, wird dein Lieferant vorher kontrolliert. Und es fällt auf, dass er mehr geliefert hat, als in deinen Büchern steht…
Wie ist das mit der Steuer(erklärung) ??
Musst Du liefern. Du unterschreibst, dass alles ordnungsgemäß angegeben wurde.
Ciao maxet.
Erwartest du ernsthaft Hilfe?! owT.
??!!
Hallo,
wie die anderen schon gesagt haben: es kann sogar ne ganze Wile gut gehen, aber dann kommts knüppeldick.
Wenn Dein Geschäft besser geht als erwartet sei doch einfach froh. Und da Dir die Allgemeinheit geholfen hat, solltest Du jetzt keine Skrupel haben auch etwas für die Allgemeinheit (Das sind übrigens wir alle) zu tun. Ist gar nicht sooooo schlimm, wenn man sich mal dran gewöhnt hat.
Gruß
Peter
Cool bleiben
Hi klemmidw,
was meinst Du mit „Einnahmen“? Für mich hört sich das wie Umsatz an, was ja noch nicht der Gewinn sein muss. Schau, was für Betriebsausgaben Du hast, und zieh’ sie ab, und wenn das, was übrigbleibt, unter 400 EUR ist, kannst Du meines Wissens beruhigt sein.
Viele Grüße,
Mohamed.
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Hallo!
Da ich weniger als 400 Euro :Einnahmen im Monat habe…
Von solchen Einnahmen kannst Du in Deutschland nicht existieren, kannst weder Krankenversicherung, noch Miete bezahlen. Wenn das Finanzamt routinemäßig oder aufgrund irgendwelcher Verdachtsmomente eine Betriebsprüfung veranlaßt, schicken die keinen Marsmenschen, sondern jemanden von dieser Erde. Dieser Mensch merkt sehr schnell, ob das sich ihm bietende Bild plausibel erscheint oder an welcher Stelle sich gezieltes Nachgraben lohnt. Dabei können unterschiedliche Auffassungen über Details durchaus auftauchen. Das ist alles im grünen Bereich, niemandem wird der Kopf abgerissen, weil z. B. die Ermittlung des Privatanteils an der Telefonnutzung vielleicht etwas eigenwillig oder eine bei der Abschreibung zugrunde gelegte Nutzungsdauer grenzwertig niedrig war. Man kann über alles reden und falls sich nachvollziehbar ergibt, daß eine Zahllast nicht sofort in voller Schönheit zu wuppen ist, kann man auch über Stundung reden. Aber nichts geht mehr, wenn es handfeste Anhaltspunkte für die mangelnde Zuverlässigkeit des Gewerbetreibenden gibt und Betrug nachgewiesen werden kann.
Aber was ist wenn ich mehr :als 400 Euro Einnahmen :habe…
Dann hast Du hoffentlich nicht nur Einnahmen, sondern auch einen bescheidenen Gewinn, von dem Du aber noch lange nicht leben kannst.
Wie erfährt das Finanzamt :etc. was ich für Einnahmen
habe. Brauch doch blos nicht :alle Rechnungen angeben…
Auf jeder Rechnung steht Dein Name, Deine volle Anschrift und Deine Steuernummer. Deine Rechnungen tauchen u. U. in der Buchhaltung eines anderen Steuerpflichtigen auf und verschwinden nicht unbedingt im Altpapier von Privatleuten. Du hast Zahlungseingänge auf Deinem Konto, Du kaufst Ware ein und initiierst damit Geschäftsvorfälle und die entsprechenden Aufzeichnungen bei Lieferanten. Auch Leute, die ohne nennenswerten Einkauf nur Dienstleistungen für Privatkundschaft erbringen, müssen sich die Frage gefallen lassen, wovon sie leben. Mir sind selbständige Handwerker bekannt, die froh sind, wenn sie eine Rechnung schreiben können und der Kunde nicht zu Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung nötigt, weil es zwar ein Haus, eine Werkstatt, ein Auto und regelmäßige Wareneinkäufe, aber kaum über die Buchhaltung laufende Geldeingänge gibt. Die ganze Kiste ist nicht mehr stimmig und würde bei genauerer Betrachtung zu unangenehmen Konsequenzen führen. Ärger mit einem Kunden oder Mißgunst eines lieben Mitmenschen aus dem näheren Umfeld können dann schon reichen, um jede Freude am ermogelten Geld verfliegen zu lassen.
Bei 400 € Monatsumsatz muß Dein ganzes Streben darauf gerichtet sein, daraus den Tagesumsatz zu machen, jedenfalls eine andere Zehnerpotenz zu erreichen und falls das nicht möglich erscheint, das brotlose Tun schleunigst an den Nagel zu hängen. Für eine Kümmerexistenz unterhalb des Sozialhilfesatzes auch noch Taten zu begehen, die den Staatsanwalt interessieren, kann niemand ernsthaft in Erwägung ziehen.
Wenn es um Beträge ab 7stellig aufwärts geht, intelligent ohne Nachweismöglichkeit vorgegangen wird, um dann ausgesorgt zu haben, ist Verständnis für die Versuchung vielleicht angebracht. Aber Kriminalität unterhalb des Niveaus von Handtaschendiebstahl - nee, das ist einfach nur dämlich.
Gruß
Wolfgang
Hallo,
einfaches Beispiel aus der Praxis:
Du lieferst dein altes Auto bei einem Verwerter ab, der schreibt eine Quittung auf den Namen des Besitzers, drückt dir das Geld in die Hand und du unterschreibst die Quittung.
Irgendwann gibt es bei dem Verwerter eine Steuerprüfung, der Beamte sieht die Quittung (unter vielen anderen) und schickt eine Kontrollmeldung an das zuständige Finanzamt. Die prüfen dann, z.B. bei deiner nächsten Steuerprüfung, ob du den Betrag als Einnahme verbucht hast. Nein = Steuerhinterziehung.
Gruss Reinhard
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Hallo,
sehr schlechtes Beispiel mit den KFZ
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Hallo,
sehr schlechtes Beispiel mit den KFZ
Hallo,
wenn du meinst, weil das KFZ in der Anlagenbuchhaltung steht, ok. Nimm irgendeinen anderen Schrott, z.B. bei Renovierungen ausgebaute Elektrokabel.
Gruss Reinhard