Hi,
ich habe mal ein paar Fragen zum Thema Herzinfakte, da Herzinfakte ja nicht wie im Film von jetzt auf gleich plötzlich kommen, also Schmerz, Person fässt sich an die linke Brust und fällt Tod um.
Ich wollte wissen wie ich einen potentiellen Herzinfakt erkennen kann und ob ich ihn verhindern kann.
Habe mal gesehen, dass Personen einen Druck oder Stehen in der linken Brust haben, war dies eine „Warnung“ eines bevorstehenden Herzinfaktes?
ich habe mal ein paar Fragen zum Thema Herzinfakte, da
Herzinfakte ja nicht wie im Film von jetzt auf gleich
plötzlich kommen, also Schmerz, Person fässt sich an die linke
Brust und fällt Tod um.
Manche Menschen, die einen Herzinfarkt erleiden, merken diesen gar nicht. Anzeichen sind: Taubheit im linken Arm, Apathie, Schweißausbrüche, roter Kopf usw.
Ich wollte wissen wie ich einen potentiellen Herzinfakt
erkennen kann und ob ich ihn verhindern kann.
Ich wollte wissen wie ich einen potentiellen Herzinfakt
erkennen kann und ob ich ihn verhindern kann.
Habe mal gesehen, dass Personen einen Druck oder Stehen in
der linken Brust haben, war dies eine „Warnung“ eines
bevorstehenden Herzinfaktes?
gesehen kannst du den Druck oder das Stechen in der Brust einer anderen Person wohl nicht, weil es sich um subjektive Symptome handelt.
Solche Symptome können bei Mangeldurchblutung der Herzkranzgefäße, welche ja die Ursache des Infarktes ist, auftreten, sind aber keinesfalls typisch. Sie können auch auf andere Ursachen verweisen, z.B. Wirbelsäulenaffektionen.
Einen drohenden Herzinfarkt erkennt man an Beklemmungen oder Schmerzen im Brustkorb links, u.U. mit Ausstrahlung in den li. Arm, wenn sie spontan oder auch wenn sie nur nach Belastung auftreten (Angina pectoris). Man kann ihn auch im Belastungs-EKG sehen.
Aber es gibt halt auch Infarkte, die aus heiterem Himmel auftreten.
Zur Verhütung von Infarkten hilft eine gesunde Lebensweise und vor allem das Nichtrauchen, auch nicht passiv.
Ein Herzinfarkt kann ganz unterschiedliche Symptome zeigen: von gar keinen Schmerzen über Kieferschmerzen bis hin zu den „klassischen“ Brustschmerzen. Der Schmerz kann von Druck bis Brennen gehen. Ein Stechen ist eher Zeichen für ein anderes Geschehen. Außerdem empfinden die Patienten meist eine Atemnot und klagen u.U. über Todesangst. Die meisten Patienten haben eine fahle Gesichtsfarbe (manchmal schon zyanotisch). Manche Pat. schauen aus „wie tot“.
Die oben genannte Angina Pectoris ist eine Verengung der Herzkranzgefäße, der Infarkt ein Verschluss. Sie hat ähnliche Symptome, diese sind aber nicht so stark ausgeprägt wie beim Infarkt.
Einen Infarkt zu diagnostizieren ist nicht ganz so einfach. Natürlich gibt es die Infarkte, die man im EKG sieht (STEMI für ST elevation Myocardial Infarct). Einen zusätzlichen Anhaltspunkt kann ein Troponin Test geben, doch auch dieser schlägt nicht immer an. So bleibt ein Teil der Infarkte immer unbekannt.
Verhindern kann man einen Herzinfarkt nicht wirklich (Man könnte natürlcih unmengen an ASS schlucken/spritzen, das würde dann den Infarkt verhindern. Du hättest aber andere sehr massive Probleme)
Grundsätzlich kann man das Risiko bis zu einem gewissen Grad senken (gesunde Lebensweise,…) Die meisten Infarkte kommen aber aus heiterem Himmel.
Also: im Prinzip nur am EKG und der Veränderungen bestimmter blutchemischer Parameter.
Aber ohne EKG geht nichts. Vor Jahrzehnten. als es noch kein EKG gab, bestand die Lehrmeinung (zu Recht!), daß die Frage nach einem Herzinfarkt nur durch die Obduktion zu klären ist.
ich habe mal ein paar Fragen zum Thema Herzinfakte, da
Herzinfakte ja nicht wie im Film von jetzt auf gleich
plötzlich kommen, also Schmerz, Person fässt sich an die linke
Brust und fällt Tod um.
Ich wollte wissen wie ich einen potentiellen Herzinfakt
erkennen kann
gar nicht
und ob ich ihn verhindern kann.
Hoffnungsvoll mit Aspirin und ähnlichen Medikamenten. Aber sicher ist da nichts.
Habe mal gesehen, dass Personen einen Druck oder Stehen in
der linken Brust haben, war dies eine „Warnung“ eines
bevorstehenden Herzinfaktes?
Bei diesem Ort: Nein. Herzschmerzen sitzen gewöhnlich nicht in der linken Brust.
Sry, aber mit deinen Aussagen bin ich nicht ganz einverstanden:
Aber ohne EKG geht nichts. Vor Jahrzehnten. als es noch kein
EKG gab, bestand die Lehrmeinung (zu Recht!), daß die Frage
nach einem Herzinfarkt nur durch die Obduktion zu klären ist.
Es gibt auch Infrakte, die man im EKG nicht sieht (z.B.: NSTEMI, die aber keine ST-Senkungne oder veränderte T-Wellen haben)
Bei diesem Ort: Nein. Herzschmerzen sitzen gewöhnlich nicht
in der linken Brust.
Die Schmerzen sitzen zwar nicht in der linken Brust, sie sind aber retrosternal nach links ausstrahlend (Lehrbuch) und werden deshalb oft als Schmerzen in der linken Brust beschrieben. (eigene Erfahrung)
Der Beitrag soll auf keinen Fall als Beleidigung aufgefasst werden, sondern mich würde interessieren wo du die Infos bekommen hast
Sry, aber mit deinen Aussagen bin ich nicht ganz
einverstanden:
Es gibt auch Infrakte, die man im EKG nicht sieht (z.B.:
NSTEMI, die aber keine ST-Senkungne oder veränderte T-Wellen
haben)
Ich habe gesagt (cum grano salis) daß man das EKG zur Infraktdiagnostik benötigt. Infrakte, die sich nicht im EKG demonstrieren, bringen uns ganz schön ins schleudern - in therapeutischer Hinsicht.
Nur: Ich habe gemeint, daß man ohne EKG keinen Infarkt diagnostizieren kann - ich gebe natürlich zu - mit EKG natürlich nicht jeden. Aber das wollte ich in aler Breite hier nicht darlegen.
Bei diesem Ort: Nein. Herzschmerzen sitzen gewöhnlich nicht
in der linken Brust.
Die Schmerzen sitzen zwar nicht in der linken Brust, sie sind
aber retrosternal nach links ausstrahlend (Lehrbuch) und
werden deshalb oft als Schmerzen in der linken Brust
beschrieben. (eigene Erfahrung)
Sdelten! Gewöhnlich pressen sich Infarktpatienten sogar die Faust gegen das Brust.
Ausnahmen gibt#s natürlich: Der Zahnschmerz im linken Unterkiefer, der zum Zahnarzt führt, oder der Ellenbogenschmerz, der zum Orthopäden führt.
Der Beitrag soll auf keinen Fall als Beleidigung aufgefasst
werden, sondern mich würde interessieren wo du die Infos
bekommen hast
Ich fühle mich nicht beleidigt, nur pflege ich in medinen Antworten nicht das ganze Spektrum auszubreiten
hier sind schon viele Symptome genannt worden.
Mein Vater ist mit 47 an seinem ersten Herzinfarkt verstorben. Er hatte den ganzen Morgen über sehr starke Magenschmerzen geklagt. Mittags ist er dann an seinem Herzinfarkt verstorben. Er hatte keine offensichtlichen Herzschmerzen, keine Schmerzen im Kopfbereich oder ausstrahlende Schmerzen in den linken Arm. Also keine so typischen Symptome, die auf einen H. hätte schliessen können…
Der Notarzt sagte uns, dass die Art der S. nicht ungewöhnlich war und er, wenn er „rechtzeitig“ gerufen worden wäre, ihn wahrscheinlich auf Magenprobleme behandelt.
Fazit für mich: Ich gehe regelmäßig zum „Erste-Hilfe-Kurs“, damit ich im Ernstfall i-wie helfen kann und nicht hilflos danebenstehen muss, um zuzusehen, wie vllt wieder ein geliebter Mensch um sein Leben kämpft.
als Betroffener möchte ich die am eigenen Leib gemachten Erfahrungen weitergeben.
So sind die Vorderwandinfarkte typischer in den lebensbedrohlichen Symptomen, die man in den Büchern lesen kann, als die Hinterwandinfarkte, die meist weniger typisch in den Symptomen ablaufen.
So hatte ich einen Hinterwandinfarkt. So wurde ich in der Nacht vom 10. auf den 11.ten Januar 2010 wach, weil ich ein Brennen in der Magengegend hatte. Ich dachte mir, dass ich zum ersten Male in meinem Leben Sodbrennen bekommen hatte, ging in die Küche, trank etwas Wasser und schlief dann sofort wieder weiter. In den nächsten Tagen verspürte ich eine allgemeine Beeinträchtigung der körperlichen Leistung, so dass ich am dritten Tag nach dieser Episode zum Cardiologen ging, der mich sofort per Krankenwagen in die nächste Cardiologie einwies, wo mir zwei Stents in der Hinterwand implantiert wurden. Eine anschließende Reha-Maßnahme machte mich wieder für den Arbeitsalltag fit. Ich muss aber eine Menge Tabletten nehmen (bis zum Infarkt keine). Im Sommerurlaub in Tirol fragte sich meine Frau meist, wer von uns beiden den Infarkt hatte.
Soviel zum Ereignis selber und den Konsequenzen von einem Betroffenen
Gute Besserung
Bernd
Fazit für mich: Ich gehe regelmäßig zum „Erste-Hilfe-Kurs“,
damit ich im Ernstfall i-wie helfen kann und nicht hilflos
danebenstehen muss, um zuzusehen, wie vllt wieder ein
geliebter Mensch um sein Leben kämpft.
Eine gute Idee. Aber auch einen Defibrillator kaufen, sonst stehen Sie doch wieder hilflos daneben. Und natürlich muß man über den Einsatz Bescheid wissen.
Sonst kriegt jemand mit Magenschmerzen, der gar nichts am Herzen hat, plötzlich eine übergebraten.