Hi,
haben bei unserem Auto festgestellt, daß der Ölstand knapp über Minimum ist, und wollen jetzt passendes Öl nachfüllen.
Auf dem Zettel steht nur 5W30. Kann man jedes beliebige Öl nachfüllen, welches der Spezifikation entspricht?
Kann man auch Öle mit anderer Spezifikation nutzen, wenn ja, was muß man da beachten, damit die Kriterien von dem Öl gewährleistet werden?
Schöne Feiertage
Winni
Hallo Winni!
Du kannst grundsätzlich jedes Motorenöl nachfüllen, was man in D. zu kaufen bekommt.
Ob es 15W-40 ist, oder 0W-30, es ist alles mischbar. Auch vollsynthetisch mit mineralisch.
Sinnvollerweise solltest du natürlich irgendein möglichst ähnliches Öl nachfüllen, wenn es möglich ist. Am besten natürlich das selbe, wie drin ist.
Grüße, Steffen!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo !
Wir haben unseren gesamten Schiffsbetrieb mal auf synthetisches Öl umgestellt.
Der Hersteller (Exxon) schrieb vor, die Getriebe und Kurbelräume komplett zu reinigen. Dann mit dem neuen Öl auszuspülen bzw kurz laufen lassen. Entfernen, und dann das neue Öl auffüllen.
Mischen kann man alles, aber ob dann mit der gleichen Schmierfähigkeit gearbeitet wird, ist ganz sicher unsicher.
Und wenn man schon die Vorteile des synthetischen Öls nutzt, warum dann dieses Öl mit normalem verschlechtern??
mfgConrad
Hallo !
Wir haben unseren gesamten Schiffsbetrieb mal auf
synthetisches Öl umgestellt.
Der Hersteller (Exxon) schrieb vor, die Getriebe und
Kurbelräume komplett zu reinigen. Dann mit dem neuen Öl
auszuspülen bzw kurz laufen lassen. Entfernen, und dann das
neue Öl auffüllen.
Hallo Conrad,
in der Motoren-Industrie kann man sich häufig des Eindruckes nicht erwehren, dass die Ölhersteller - wie Allchemisten im Mittelalter - ihr Wissen nur unvollständig an die Motorenbauer weitergeben.
Auf jeden Fall weisen sie jeden Ansatz zurück, deren teures Öl ökonomischer einzusetzen (z.B. Länge der Wechselintervalle). Das könnte ja deren Umsatz und Gewinn schmälern.
Der Eindruck bestätigt sich an der von Dir angeführten Wechselempfehlung.
Gruß
Karl
Mischen kann man alles, aber ob dann mit der gleichen
Schmierfähigkeit gearbeitet wird, ist ganz sicher unsicher.
Und wenn man schon die Vorteile des synthetischen Öls nutzt,
warum dann dieses Öl mit normalem verschlechtern??
mfgConrad
in der Motoren-Industrie kann man sich häufig des Eindruckes
nicht erwehren, dass die Ölhersteller - wie Allchemisten im
Mittelalter - ihr Wissen nur unvollständig an die Motorenbauer
weitergeben.
Ganz und gar nicht! Ein Verbraucher, der jährlich für einige Millionen Euro Öl verbraucht, wird sehr vorsichtig von den herstellern behandelt.
Auf jeden Fall weisen sie jeden Ansatz zurück, deren teures Öl
ökonomischer einzusetzen (z.B. Länge der Wechselintervalle).
Ganz und gar nicht. Deshalb sind wir ja auf syn. Öl umgestiegen. Nicht, weil wir damit weniger Öl verbrauchen, sondern auch, weil der Wechsel selbst Zeit und Geld kostet.
Das könnte ja deren Umsatz und Gewinn schmälern.
Der Eindruck bestätigt sich an der von Dir angeführten
Wechselempfehlung.
Eben nicht! So behandelt man vielleicht einen privaten Autobesitzer, aber nicht den Verbraucher, der zigtausende Kg Öl verbraucht.
mfgConrad
in der Motoren-Industrie kann man sich häufig des Eindruckes
nicht erwehren, dass die Ölhersteller - wie Allchemisten im
Mittelalter - ihr Wissen nur unvollständig an die Motorenbauer
weitergeben.
Ganz und gar nicht! Ein Verbraucher, der jährlich für einige
Millionen Euro Öl verbraucht, wird sehr vorsichtig von den
herstellern behandelt.
Auf jeden Fall weisen sie jeden Ansatz zurück, deren teures Öl
ökonomischer einzusetzen (z.B. Länge der Wechselintervalle).
Ganz und gar nicht. Deshalb sind wir ja auf syn. Öl
umgestiegen. Nicht, weil wir damit weniger Öl verbrauchen,
sondern auch, weil der Wechsel selbst Zeit und Geld kostet.
Dass ein Wechsel auf synth. Öl sinnvoll ist : keine Frage.
Nur verstand ich (vielleicht falsch), dass die „Spülmenge“ gleich groß wie die normale Wechselmenge war. Und das wäre wahrhaftig üppig.
Im übrigen ist es hinlänglich bekannt, dass die Ölhersteller sehr zurückhaltend sind, wenn man sie angesichts verbesserter Ölqualitäten auf längere Wechselintervalle anspricht.
Das könnte ja deren Umsatz und Gewinn schmälern.
Der Eindruck bestätigt sich an der von Dir angeführten
Wechselempfehlung.
Eben nicht! So behandelt man vielleicht einen privaten
Autobesitzer, aber nicht den Verbraucher, der zigtausende Kg
Öl verbraucht.
Die Vielzahl der Autobesitzer bringt hier dem Ölhersteller den Volumeneffekt.
Gruß
Karl
mfgConrad
Hi,
Schau einfach mal in die FAQ’s, da steht alles dazu drin.
gruß
dennis
Ich habe viele Jahre im Kundendienst einer (oft Luxus- genannten ) Marke gearbeitet. Bei Umstellungen auf vollsynthetisches Öl wurde nie gespült und wurde auch vom Hersteller nicht verlangt!
Es gab keine einzige Reklamation aus diesem Grund, und auch nie eine Nachfrage bzw. Ablehnung bei Garantie- oder Kulanzfällen, solange nur überhaupt ein Markenöl benutzt wurde.
Gruß Fritz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Winni,
du kannst Öl unbedenklich nachfüllen,solange folgendes zutrifft:
a) API-Klasse ist gleich
z.B.API-SF (ist für OTTO-Motoren ab Baujahr 1980)
b) Viskositäts-KLasse ist gleich
z.B.15W-40 (Mehrbereichs-Öl für Winter und Sommer)
alles andere ist nur „Schnick-Schnack“ der Öl-Multis…
Für die API und Viskositäts-Klasse gelten nämlich strenge US-Vorschriften mit den bekannten weitreichenden Haftungs-Grundsätzen.
Nach diesen US-Vorschriften ist es z.B.unabdingbar,das Motoröl der
Firma X mit der Klassifikation „API-CD 15W-40“ mit dem Motoröl eines
jeden anderen Herstellers gemischt werden kann ohne dem Motor zu schaden.
mfg
Frank
Schon mal was von API gehört??
Hallo Conrad,
Wir haben unseren gesamten Schiffsbetrieb mal auf
synthetisches Öl umgestellt.
Der Hersteller (Exxon) schrieb vor, die Getriebe und
Kurbelräume komplett zu reinigen. Dann mit dem neuen Öl
auszuspülen bzw kurz laufen lassen. Entfernen, und dann das
neue Öl auffüllen.
Da hat euch einer aber „ganz schon über Ohr gehauen“…Loool
Mischen kann man alles, aber ob dann mit der gleichen
Schmierfähigkeit gearbeitet wird, ist ganz sicher unsicher.
Nöööö…
Dafür gibt es ja das API…
Das verlangt nämlich die Mischbarkeit der Ölsorten der einzelnen
Hersteller…sonst bekommen sie gar nicht erst die API-Nummer…
Ebenso übrigens auch das US-Militär…
Eine MIL-Zulassun bekomt KEIN Schmnieröl,das sich nicht mit anderen Ölen mischen läßt und dabei die Schmiereigenschaften verliert…
mfg
Frank
Hallo Conrad,
Wir haben unseren gesamten Schiffsbetrieb mal auf
synthetisches Öl umgestellt.
Der Hersteller (Exxon) schrieb vor, die Getriebe und
Kurbelräume komplett zu reinigen. Dann mit dem neuen Öl
auszuspülen bzw kurz laufen lassen. Entfernen, und dann das
neue Öl auffüllen.
Da hat euch einer aber „ganz schon über Ohr gehauen“…Loool
Mischen kann man alles, aber ob dann mit der gleichen
Schmierfähigkeit gearbeitet wird, ist ganz sicher unsicher.
Nöööö…
Dafür gibt es ja das API…
Das verlangt nämlich die Mischbarkeit der Ölsorten der
einzelnen
Hersteller…sonst bekommen sie gar nicht erst die
API-Nummer…
Ebenso übrigens auch das US-Militär…
Eine MIL-Zulassun bekomt KEIN Schmnieröl,das sich nicht mit
anderen Ölen mischen läßt und dabei die Schmiereigenschaften
verliert…
Hallo!
Das würde ich mal nicht so pauschal sagen, dass die Reinigungsaktion Abzocke war.
Ich hab auch mit ESSO zu tun,
die verkaufen zwar gern Öl, aber die techn. Beratung ist doch sehr objektiv. Und einen Großkunden wollen die auch nicht verärgern.
Ich hann mir durchaus vorstellen, dass in den Schiffsmotoren früher Einbereichsöl war. Das wurde in der DDR bei LKW´s verwendet, und heute noch bei Rasenmähern. (SAE 30, z. B.)
Das hat irgendwelche Vorteile bei der Haltbarkeit und Wasseraufnahme,
und ist sehr billig.
Wenn das im Schiffsmotor war, muss tatsächlich gereinigt werden.
Grüße, Steffen!
Hallo Steffen,
Einbereichsöle werden auch heute noch überall da verwendet,wo du absehen kannst,das sich die Umgebungstemperaturen für den Motor nicht wesentlich ändern bis zum nächsten Fälligen Ölwechsel.
Da ist z.B. bei stationären Dieseln in Fabriken der Fall,aber auch bei Schiffen die nur in einem Gebiet Fahren (z.B. Ausflugsdampfer auf Binnenseen).
Ansonsten nimmst du aber Mehrbereichsöle,um einfach auf der sicheren Seite zu sein.Denn was nützen dir zum B. 10 €-Ersparnis,wenn der Lkw oder die Lok oder das Schiff in Hamburg bei 12 Grad plus gestartet ist und in Genua hast du -5 Grad.
Außerdem bekommst du als Betreiber von Großdieseln wie Loks oder Schiffen ohnehin Mengenrabatte.
(Du holst ja kein Kanisterchen an ÖL,sondern Tankwagen…
) )
mfg
Frank