hallo, ich möchte aus zwei Doppelhäusern eine Wohnung machen. Dazu muss ich einen Türdurchbruch erstellen. Die Wand ist 41cm dick. In der Mitte ist ein Hohlraum. Wie isoliere ich am besten diesen Hohlraum gegen Kälte und möglicherweise Wasser , falls das Dach an dieser Stelle mal undicht wird. das die Decke abgestützt werden muss ist klar, aber wie bricht man die Wand am einfachsten raus?
Danke für Eure Mühe.
Hallo!
Kälteprobleme kann es nicht geben. Die Haustrennung ist doch an der Fassade verschlossen mit Dichtprofil und dauerelastischem Verstrich. Bis zur Außenwand sind es doch sicherlich mehrere Meter ?
Und Nässe von oben ? Da müsste das Dach undicht sein und dann gibt’s ja ganz andere Probleme als wenn sich einige Tropfen tatsächlich ihren Weg runter in Trennschicht bis zum neuen Türsturz finden.
Aus meiner Sicht muss man diese „Probleme“ unbeachtet lassen.
Wichtig ist nur das, was der Statiker in seiner Berechnung ermittelt hat. Und wie man das dann praktisch angeht, damit sind alle Bauhandwerker aus dem Hauptgewerk vertraut.
Ob man z.B. vor dem Durchbruch abstützen muss.
Wahrscheinlich wird man jede Halbwand ( 17,5 cm) einzeln ausbrechen und mit eigenem Sturz versehen müssen.
Aber wie gesagt, es gibt dazu einen Fachmann, der es berechnet und angibt.
MfG
duck313
Ich, kein Fachmann, habe das mal so gemacht:
4 Ziegelstürze. Auf beiden Seiten einen Schlitz für einen Sturz halber Breite schlagen mit Flex und Abbruchhammer. Sturz einmörteln (hab mir so justierbare Schraubstützen gemacht, der Ziegelsturz neigt nämlich zum Durchhängen). Festwachsen lassen.
Dann beide Wände rausnehmen und auch Platz machen für die beiden inneren Stürze. Zwischen denen braucht man in der Mitte ein paar Zentimeter Platz, damit man sie ordentlich einmörteln kann.
Ich kann wohl sagen, daß das millimetergenau sitzt bei mir.
Je nachdem, wie Statik und Spannweite ist, könnte aber auch ein Eisenträger hineinmüssen…
Jedenfalls ist das größte Problem die Staubentwicklung. Ich wiederhole: das größte Problem ist die Staubentwicklung.
Jedenfalls ist das größte Problem die Staubentwicklung. Ich
wiederhole: das größte Problem ist die Staubentwicklung.
Und ich hätte wetten können, das größte Problem ist das Baurecht.
s.
Hi,
als erstes gilt es die Statik zu klären.
Das wichtigste hierbei ist ob die Wand tragend ist. Sollte dies der Fall sein, so muss von einem Statiker genau ausgerechnet werden wie groß, und dick der Sturz werden muss, wie viel Auflagefläche dieser braucht und aus welchem Material er bestehen muss/kann.
Sollte es hier keine Statischen Bedenken geben, so gehe ich in der Regel folgender Maßen vor:
Je nach Mauer und Beschaffenheit schneide ich mir zunächst den Putz im Bereich des Sturzes großzügig weg. (Mauernutfräse mit Staubabsaugung) Dann stemme ich vorsichtig den ersten Stein heraus und arbeite mich dann Stück für Stück vor um die Öffnung für den Sturz vorzubereiten. Der Sturz wird dann montiert und entsprechend mit Material über dem Sturz und an den Auflagestellen verfüllt und abgestützt.
In diesem Fall müssen höchst wahrscheinlich 2 Stürze gesetzt werden. Von jeder Seite einer.
Nach Austrocknung des ganzen stemme ich dann unterhalb des Sturz die Türöffnung ein. So brauche ich nichts mehr Abstützen oder ähnliches.
Aber: Oberste Priorität ist es hier einen Statiker hinzu zu ziehen, der sich die Sache zuvor anschaut und entscheidet wie vorzugehen ist. Ansonsten kann es zu hässlichen Bauschäden kommen.
Dämmung zwischen den Wänden ist in diesem Fall Tatsächlich zum Teil nötig.
Oberhalb des Sturzes nicht, jedoch rechts und links.
Dazu müsste man aber die genauen gegebenheiten kennen um mehr dazu sagen zu können.
Der Fachhandel kann dich da aber sehr gut beraten.
Viel Erfolg.
Gruß
Marcel