Wie erstellt man gute Grafiken?

Hallo liebe Experten

Meine Frage ist ziemlich kompliziert zu erklären und eine Antwort ist wohl noch viel komplizierter…ich versuche es aber trotzdem…

Oft frage ich mich beim Surfen auf guten Seiten, wie manch Grafiken erstellt worden sind. Oft handelt es sich um…naja…eine Art „Hintergrund mit Effekten bzw. Fotos“…z.B. hier:

http://www.michaelgraf.de/ (der gelbe Balken)
http://www.prosieben.de
(der Hintergrund, nicht der ganz hinten, der auf der „vorderen Ebene“)

Oder oft auch Fotocollagen…z.B. hier:

http://www.studio-seiler.de/poster/Bilder/auto_2.jpg
http://www.studio-seiler.de/poster/Bilder/snow_4.jpg

…ja, im Grunde genommen möchte ich von euch einfach wissen, wie man solche Grafiken erstellen kann…ich habe oft gute Ideen, die oft an der Umsetzung scheitern…das möchte ich ändern.
Mit welchen Programmen werden da gearbeitet? Kennt ihr gute Tutorials (nicht solche für komplette Anfänger…)? Gibt es gute Bücher…usw…
Wie habt ihr euch sowas beigebracht?

Naja…ich hoffe, ihr wisst, was ich meine und bin schon mal auf eure Antworten gespannt! DANKE!!!

Diana ;o)

Zuerst brauchst Du ein gutes Bildbearbeitungsprogramm
z.B. Adobe Photoshop, oder mindestens Ulead PhotoImpact.
Dann eine gesunde Menge Phantasie, und das Wissen, wie man die Phantasie mit den Werkzeugen umsetzt.
Bei Deinen Beispielen sind zuerst z.B. die Gesichter als Hauptmotiv des Bildes aus einem Foto genommen worden. Dann das Gesicht ausgeschnitten worden.
Dann eine zweite Datei mit dem orangen Farbverlauf mit verschiedenen Helligkeiten, Kontrasten und Pixelstörungen (diese grobe Strukturen) erstellt worden. Dann wird das Gesicht aus der ersten Datei mit einer hohen Transparenz (Durchsichtigkeit) über diesen Farbverlauf gelegt. Dann noch die Konturen verwischen und fertig.
Grundsätzlich wird hier immer mit mehreren Ebenen gearbeitet, die sich ähnlich wie Klarsichtfolien übereinander verhalten. Da man für jede Ebene die Einstellungen (Transparenz, Unschärfe, Farbsättigung, usw.) getrennt machen kann, kommen so Effekte zustande, die man auf einer einzigen Ebene nicht realisieren kann.
Grafisches Farbverständnis, oder sogar eine Ausbildung sind hierbei natürlich hilfreich, damit man auf einem immer nur zweidimensionalem Bild einen dreidimensionalen Effekt simulieren kann.

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Hallo Diana,

Es ist eigentlich ganz einfach:

Kauf Dir ein professionelles Bildbearbeitungprogramm, lies alle Tutorials und die Anleitungen im Web und probier alle Effekte mal aus bis zu Unkenntlichkeit. Setz dich tage- und nächtelang an deinen teuer aufgemöbelten Rechner.

Dann lass den Rechner mindestens zwei Wochen stehen und entspanne Dich. Schau dir Arbeiten von Profis und Amateuren an und bilde Dir dein eigenes Urteil.

Dann kommt der schwierige Teil:
Überlege Dir, wie Bilder und Grafiken auf Dich und deine Mitmenschen wirken und auf welche Standardklischees wir gerne gelenkt werden.
Bilde deinen eigenen Stil aus und setze die Möglichkeiten deiner Software bewußt sparsam ein. Überlege Dir die Zielgruppe, die Du mit deinen Bildern erreichen willst.

Sei neugierig, hungrig und kritisch zu Dir und anderen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg.

Ralf
DermehrereinternationalePreisegewonnenhatabermitseinenBildernniesorechtzufriedenist.

http://www.solid-edge.com/se-ug/design2000/Winners/j…

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Hallo liebe Diana.

Das absolut beste Programm zum erstellen von allen Grafiken ist Corel Draw.
Weil: das hast Du nicht nur ein Bildbearbeitungsprogramm, sonderns auch gleich ein Vektor-Programm und einen ganzen Haufen kleiner Hilfsmittel (Schriften, Cliparts, PlugIn-Programme, Hintergründe) im Paket mit drinne. Außerdem liegt ein sehr gutes Handbuch dabei.
Die Versionen 7 oder 8 gibt es schon zum Preis von unter 100 Mark - also um einiges billiger als PhotoShop oder irgendwas von Ulead.

Wenn Du irgendwelche Fragen zu dem Programm hast, melde Dich bitte bei mir (nein, ich verkaufe es nicht und kriege auch keine Provisionen – bin einfach ein Fan).

Ansonsten brauchst Du eigentlich nur eine PC und gute Ideen - der Rest kommt von alleine.

Gruß
Jens

Vielen DANK!!!
Lieber Jens!
Lieber Ralf!
Lieber Axel!

Vielen, vielen Dank für eure guten Tipps, die mir wirklich weiterhelfen…ich weiss nun, wo ich beginnen muss und werde das auch so tun.
Für welche(s) Programm(e) ich mich entscheide, weiss ich zwar noch nicht ganz, werde mich aber weiter erkunden und mir bestimmt eines zulegen.

VIELEN DANK!!!

Diana ;o)

Hallo liebe Diana.

Das absolut beste Programm zum erstellen von allen Grafiken
ist Corel Draw.

Der ist gut der Witz!(brüll vor lachen) Hast Du noch so einen ???
Corel kann zwar ziemlich viel. Aber leider nichts davon richtig gut !!!

Weil: das hast Du nicht nur ein Bildbearbeitungsprogramm,
sonderns auch gleich ein Vektor-Programm und einen ganzen
Haufen kleiner Hilfsmittel (Schriften, Cliparts,
PlugIn-Programme, Hintergründe) im Paket mit drinne. Außerdem
liegt ein sehr gutes Handbuch dabei.
Die Versionen 7 oder 8 gibt es schon zum Preis von unter 100
Mark - also um einiges billiger als PhotoShop oder irgendwas
von Ulead.

Wenn Du irgendwelche Fragen zu dem Programm hast, melde Dich
bitte bei mir (nein, ich verkaufe es nicht und kriege auch
keine Provisionen – bin einfach ein Fan).

Ansonsten brauchst Du eigentlich nur eine PC und gute Ideen -
der Rest kommt von alleine.

Gruß
Jens

*Grrrrr*

Der ist gut der Witz!(brüll vor lachen) Hast Du noch so einen
???
Corel kann zwar ziemlich viel. Aber leider nichts davon
richtig gut !!!

Was soll denn das heißen?
Ich arbeite seit etwa fünf Jahren mit Corel (Versionen 4 bis 10) und bin absolut zufrieden (muß dazu sagen, daß ich in einer Druckerei ECHTE ARBEIT damit mache).
Bis jetzt bin ich noch auf keine unlösbaren Probleme gestoßen!

Was gefällt Dir an dem Programm nicht?

beleidigter Gruß
Jens

Gaaaanz ruhig :smile:
Holla

Was soll denn das heißen?
Ich arbeite seit etwa fünf Jahren mit Corel (Versionen 4 bis
10) und bin absolut zufrieden (muß dazu sagen, daß ich in
einer Druckerei ECHTE ARBEIT damit mache).
Bis jetzt bin ich noch auf keine unlösbaren Probleme gestoßen!

Ist nur die uebliche Ueberheblicht der Mac-Adobe-Juenger :wink:)
(Schau mal in de.comp.grafik nach, bei deiner Arbeitsweise arbeitest du per Definition in einer kleinen Klitsche :expressionless: die nie zu einer Topfirma wird)

Was gefällt Dir an dem Programm nicht?

Corel hat einfach einen schlechten Ruf, und die, die darueber laestern kennen es einfach nicht, denn die echten Probleme, die man mit Corel hat, sind ihnen meistens unbekannt.

Photopaint war mal schlecht, CMYK war eine Katastrophe (bis V6?), wir sind vor Jahren auf Photoshop umgestiegen. Soll jetzt deutlich besser und im Funktionsumfang PS ebenbuertig sein, aber jetzt wechsel ich nicht mehr zurueck.
Und Draw hatte auch, speziell in jeder „A“ Version echte Fehler, V7 hat mich Geld gekostet, weil es hochgestellte Buchstaben in der Separation wieder runtergesetzt hat, hab ich beim ersten Mal uebersehen :frowning:
Dazu kamen noch Probleme mit der Lage beim Ausbelichten, irgendwie hatte ich mal Aerger damit um 90° zu drehen (nicht Hoch-/Querformat)

Und EPSe aus Draw sind komisch. Ich hab zwar absolut keine Probleme bei der Weiterverarbeitung oder Belichtung, aber wenn man die z.B. mit Ghost oeffnet, hagelt es Fehlermeldungen…

Der Funktionsumfang war in Draw bisher groesser als z.B. in Illustrator, speziell bei fuer mich wichtigen Sachen (wie kann man ohne Extrusion arbeiten?), Illu war meines Erachtens eher „kuenstlerischer“, aber das hat sich wohl angeglichen (kenne die aktuelle Version aber nicht).

Und auf die Import-/Exportfaehigkeiten sind die anderen sowieso nur neidisch :smile:

Mach es wie ich (meistens), ignoriere solche Flamewar-Aufrufe :wink: und sei zufrieden. (Und erwaehne bloss nie, dass du Corel-Fonts benutzt, die muessen ja schlecht sein, obwohl es schon (Fach-) Leute gibt, die zugeben, dass da ordentliche bei sind :smile: )

Gruss, Lutz

was soll ich da noch sagen?
hallo jens,

lutz hat sich da ja schon recht deutlich ausgelassen.

an der art, wie sich axel da äußert, kann ich eigentlich schon sehen, daß er gar nicht weiß, wovon er eigentlich redet.

das problem bei corel ist einfach der erfolg des programms. mag sich erst mal paradox anhören, ist aber so:
dadurch daß die corel-suite so günstig ist und auch noch ohne serien-nr. installiert werden kann (ab v.10 endlich nicht mehr), hat das programm eine ungeheuere verbreitung, von der alle anderen nur träumen können.

jetzt ist es aber so, daß noch lange nicht jeder der corel hat, auch damit umgehen kann, geschweige denn ahnung von grafik-design hat. entsprechend schlecht sind dann auch die ergebnisse.
schau nur mal in deiner regionalen samstagszeitung die anzeigen durch. da kannst du auf anhieb erkennen, wer sich den grafiker sparen wollte und sich mit corel-cliparts „was gebastelt“ hat.

und das ist schon (fast) das ganze dilemma. zugegeben: corel hat auch fehler. aber das haben die adobe-programme auch.

ich arbeite seit v.2 mit corel draw. während meines studiums wollten sie uns macromedia’s freehand beibringen. anfangs dachte ich noch: endlich ein profi-programm! aber je mehr ich damit arbeitete, desto mehr war ich von corel überzeugt.
als grafiker kommt man natürlich nicht an adobes photoshop vorbei. seit der v.7 arbeite ich auch mit corel photopaint. damals war photoshop 4.0 noch haushoch überlegen. das hat sich inzwischen sehr deutlich geändert. photopaint 10 ist photoshop 6.0 mindestens ebenbürtig.
von diesen mac/adobe-standesdünkeln vieler meiner kollegen halte ich gar nichts. ich setze beide programme ein und fahre damit sehr gut.

eine ganz andere sache ist die preisfrage. ich würde mir da schon überlegen, ob ich mir für 500,- dm das beste vektor-programm kaufe und ein spitzen-pixel-programm nebst anderen (mehr oder weniger nützlichen) tools gleich mit dazu bekomme, oder ob ich für den standesdünkel 2.500,- dm für die pixel-grafik und nochmal über 1.000,- dm für die vektor-grafik ausgeben will.

schöne grüße,
arnold

Arnold und Lutz, Ihr seid beide schwer in Ordnung.

Ich bin sehr beruhigt, daß ich nicht der einzige ,Corelianer’ hier bei wer-weiss-was bin.

Ich verstehe nicht, wie sich jemand derart gegen ein Spitzen-Programm stellen kann.

Ich würde mich zum Beispiel nie weigern, zuzugeben, daß bei Quark die Sache mit dem überdrucken besser geregelt ist *neid*,
aber wenn man sich mit Corel ein bißchen befaßt, kommt man damit auch klar.

Und wenn es um längere Fließtexte, wie in Zeitschriften oder Büchern geht, ist Corel Draw wirklich nicht geeignet.
Aber es gibt ja noch Ventura . . . *g*

wieder-beruhigte Grüße
Jens

gerade anfängern würde ich corel nicht empfehlen weils schwer und unübersichtlich und wenig intuitiv zu bedienen ist.

besser ist von ulead photoimpact das ganz auf das web ausgelebt aber vergleichbar gut wie der teure photoshop ist.

dazu ist die bedienung wirklich einfach, das meisse selbsterklärend.

die neuste version (6) kann auch vekto grafiken.

es ist zumindest noch so „billig“ das man bei der anschaffung nicht bankrott geht.
und als frau kann ich dir sagen das es für uns auch logisch in der bedienung ist :wink:

gruß

sonja

hallo lutz,

schließe mich voll und ganz deiner meinung an,
habe früher viel mit corel gemacht, hatte aber immer
schwierigkeiten mit cache und abstürzen,
ich bin dann zu adobe-fotoshop gewechselt in zusammenarbeit
mit verschiedenen 3d-programmen, bleibe ich dabei, selbst
photoimpact oder ähnliche programme können mich nicht mehr
von fotoshop abhalten.
da ich aus dem designbereich komme kenne ich sehr gut die lager
der macs und der winds

gruß
hans