Hallo,
wir werden in der Spedition einen Subunternehmer mit eigenem LKW für Dauerbeschäftigung engagieren.
Allerdings suchen wir noch eine überschaubare griffige Abrechnungsformel:
Rein auf Kilometerbasis führt es zu Verzerrungen, wenn der Unternehmer nur auf kurzen Strecken eingesetzt wird, und auf Stundenabrechnung tritt ebenfalls gefühlte Ungerechtigkeit auf, wenn er z.B. auf sehr weiten Strecken im internationalen Fernverkehr mit langen Fährstrecken eingesetzt wird.
Wer hat da eine bewährte gerechte Idee?
Gruss
Hummel
Hi!
Rein auf Kilometerbasis führt es zu Verzerrungen, wenn der
Unternehmer nur auf kurzen Strecken eingesetzt wird,
So ist es!
und auf
Stundenabrechnung tritt ebenfalls gefühlte Ungerechtigkeit
auf, wenn er z.B. auf sehr weiten Strecken im internationalen
Fernverkehr mit langen Fährstrecken eingesetzt wird.
Ungerecht für wen? Den Auftraggeber? Von Seiten Subunternehmer wäre das wohl die gerechteste Variante.
Als ich noch in der Spedition tätig war, hatten wir Subfrächter auf Umsatzbasis. Von Seiten des Subunternehmers würde ich da einen gewissen Mindestumsatz fordern, sofern noch kein besonderes Vertrauensverhältnis besteht. Das motiviert auch die Disponenten.
fg
N
Stundenabrechnung tritt ebenfalls gefühlte Ungerechtigkeit
auf, wenn er z.B. auf sehr weiten Strecken im internationalen
Fernverkehr mit langen Fährstrecken eingesetzt wird.
Ungerecht für wen? Den Auftraggeber? Von Seiten Subunternehmer
wäre das wohl die gerechteste Variante.
Hallo,
ich finde den Gedanken schon befremdlich, wenn ich z.B. den Unternehmer oft auf der Strecke Hamburg-Helsinki einsetze…
5 Stunden Fahrtzeit und 4 Tage Kreuzfahrt … sowas wünschte ich mir als Sub auch gern bezahlt auf Stundenbasis…
Gruss
Hummel
Hi!
ich finde den Gedanken schon befremdlich, wenn ich z.B. den
Unternehmer oft auf der Strecke Hamburg-Helsinki einsetze…
5 Stunden Fahrtzeit und 4 Tage Kreuzfahrt … sowas
wünschte ich mir als Sub auch gern bezahlt auf Stundenbasis…
Ich hab keine Ahnung wie lange man mit Fähren unterwegs ist, das hat bei unseren Verkehren auch keine Rolle gespielt, da nur Landverkehr gefahren wurde.
AAAAber: Die Fährkosten müssen gezahlt werden und der Fahrer ist da ja auch nicht zum Vergnügen, sondern wird auch bezahlt.
Zum Vorschlag bzgl. Umsatz hast du dich nicht geäussert, stellt also keine Alternative dar?
fg
N.
Hallo,
in meinem Beispiel hätte es grob SO ausgesehen - vorausgesetzt, der zentrale Einsatzort ist Hamburg und es gibt Leerfahrt zurück:
Laden in HH + zur Fähre Travemünde 3 Stunden
Einchecken auf Fähre 2 Stunden
nach Helsinki 36 Stunden
abladen + auf Fähre warten 10 Stunden
nach Travemünde 36 Stunden
nach HH 1 Stunde
ALLE Nebenkosten werden über eine vom Erstspediteur gestellte Kreditkarte abgerechnet.
Das Ganze wird wohl aus einer Mischung aus Festpauschale + Umsatzbeteiligung rauslaufen:
Die Pauschale braucht der Unternehmer zur Planungssicherheit, und die Beteiligung motiviert, mehr zu leisten.
Gruss
Hummel