Hallo!
Man stelle sich folgendes vor: Ein Mensch mit Mitte 30 will sich selbständig machen. Sachkunde, kaufmännisches Wissen und eine Geschäftsidee sind vorhanden. Es ist aber kein eigenes Vermögen vorhanden, keine Immobilie, kein nennenswertes Sparguthaben, keine Lebensversicherung und auch keine Oma mit Häuschen. Die Selbständigkeit soll die Existenz für den Gründer, seine Familie und längerfristig auch für einige Angestellte sein. Unser Gründer ist kein Fall für eine Beteiligungsgesellschaft, weil er mit „going public“, Neuem Markt und ähnlichen Dingen nichts am Hut hat. Er will keine Firma mit 30 Mio. Umsatz oder mehr, ihm reichen auch 3 Mio. p.a.
Was macht so ein Mensch, der ein paar huunderttausend Mark für notwendige Anfangsinvestitionen braucht? Die Großbanken sind offenkundig die falschen Kreditgeber. Oft genug haben sie ihr Desinteresse an Kunden dieser Größenordnung erklärt. Aber eigentlich ist das gesamte Kreditgewerbe äußerst restriktiv bei der Kreditvergabe geworden, wie man hört.
Welche Wege stehen diesem Gründer offen?
Gruß
Wolfgang
