Wie finde ich die daten meines lautsprechers heraus wenn keine angaben mehr auf der boox stehen bzw

Mein Vater hat mir seine alte Anlage geschenkt.
Ein Verstärker und 4 Boxxen. Er hat sie einfach alle parallel geschalten! Da ich weiß dass dies ungesund ist und ich nicht weis welche technischen daten verstärker und boxxen haben(daten sind im laufe der zeit unkentlich geworden) will ich gerne wissen ob es auch andere methoden gibt um die daten heraus zu finden!

Könnte mir bitte jemand helfen?

Danke im vorraus!
Andre

hy andre

mach mal ein paar bilder von der anlage und den boxen. so von vorne und von hinten und schick sie mir mal. vielleicht kann ich was sagen. meine email:[email protected]

viele grüße, klaus

Hallo Andre,

die Daten eines Verstärkers herauszufinden ist prinzipiell möglich du benötigst hierfür allerdings einiges an Messequipment wie ein Oszilloskop, einen ausreichenden Lastwiderstand sowie einen Frequenzgenerator. Ist also eher aufwändig…

Die Daten einer Box herauszufinden ist ebenfalls etwas schwierig. Die Leistung lässt sich praktisch gar nicht feststellen, der Frequenzgang lässt sich ebenfalls nur mit speziellem Messequipment ermitteln.
Einzig die Lautsprecherimpedanz (der Widerstand der Box) lässt sich mittels eines normalen Ohmmeters abschätzen.
Mit dem Ohmmeter lässt sich nur der Gleichstromwiderstand einer Box messen, welcher etwas niedriger liegt als der Wechselstromwiderstand (die sogenannte Impedanz). Zeigt eine Messung an den Lautsprecher einen Widerstand von ca. 5-6 Ohm handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine 8 Ohm Box. Ein Widerstand von ca. 2-3 Ohm deutete auf eine Box mit 4 Ohm Impedanz hin.

Sollten sich deine Boxen als 4 Ohm Modelle herausstellen, würde ich davon abraten diese Boxen parallel zu schalten ( Der Widerstand halbiert sich dadurch auf 2 Ohm, dies schaffen nur die wenigsten Verstärker). Bei 8 Ohm Lautsprechern kann man es riskieren, solange sich die Lautstärke in Grenzen hält. Bei hohen Lautstärken fließt sonst ein sehr hoher Strom der, sollte der Verstärker nicht für 4 Ohm ausgelegt sein, zu einer Zerstörung des Verstärkers führen kann.

lg,
Andi

Hallo Andre,

es wird bestimmt die eine oder andere Messmethode geben um Lautsprecher und Verstärkerdaten zu ermitteln. Dabei kann ich aber leider nicht weiter helfen. Ich denke aber das der ein oder andere „Elektroniker“ dir da weiter helfen kann.

Gutes Gelingen

Holger

hallo andre,

es ist gut,daß du vorsichtig bist…bei unkenntlichen leistungsangaben ist es für einen laien schwer,die möglichen angaben zu verifizieren.
du kannst mir gerne eine box schicken und ich prüfe sie und schick sie dir mit allen leistungsdaten zurück.dies ist der sicherste weg und kostet dich außer dem porto keinen cent.
gruß wolfgang

huhu,

du könntest die widerstandswerte der lautsprecher mittels eines multimeteters ausmessen.
für den verstärker und dessen fähigkeiten bezüglich ansteuern von evtl niederohmigen lasten (lautsprechern), werden allerdings herstellerangaben benötigt.

gruss wgn

von evtl niederohmigen lasten (lautsprechern), werden
allerdings herstellerangaben benötigt.

Also wenn es hilft: der Verstärker ist von Pioneer
aber mehr kann ich nicht sagen…alles verwisch und unleserlich

du kannst mir gerne eine box schicken und ich prüfe sie

Das ist nicht persönlich und auch nicht böse gemeint aber sie kennen das sprichwort:
„Vertraue niemand, nur dir selber!“

Hy.

Der kritische Punkt ist die Impedanz der Lautsprecher und die minimal zulässige Impedanz am Verstärker. Meist wird die Impedanz nach DIN angegeben, da steht dann 8 oder 4 Ohm an den Boxen z.B.
Wenn Du ein Multimeter zur Hand hast (wenn nicht - kaufen… für 20 Euro im Versand, so was is immer nützlich), kannst Du an einer Box ausmessen, wie der Gleichstromwiderstand ist. Danach richtet sich die Nennimpedanz nach DIN (wobei der gemessene Ohmwert eh wichtiger ist).

Haben Deine Boxen rund 3-5 Ohm, sind es 4 Ohm Boxen, bei um die 6-10 Ohm sind es 8 Ohm. Genaueres zur Nennimpedanzt findest Du in der Wikipedia.

Jetzt musst Du nur noch raufinden, welche Nennimpedanz Dein Verstärker „verkraftet“. Je niedriger diese liegt, desto mehr „sieht“ der Verstärker einen Kurzschluss… Lautsprecher mit 16 Ohm z.B. stellen für so gut wie keinen Verstärker irgendein Problem dar, 2 Ohm Lautsprecher dagegen sind für die meisten Amps doch wirklich kniffelig. Sie werden heiss, Leistung bricht ein und im schlimmsten Fall brennt was durch.

Üblich sind 4-8 Ohm (Nennimpdeanzt nach Din, gemessen ist also rund 3-12 Ohm ok).

Der Mindestwert bezieht sich dann immer auf einen Kanal. D.h. wenn Dein Amp mit 4 Ohm Boxen klar kommt, Deine Boxen 6 Ohm (gemessen)haben, ist alles in Butter, so lange Du nur ein Paar anschliesst.

Da Du aber vier Boxen hast, würde man ja an einem Kanal (links und rechts) jeweils zwei Boxen anschliessen. Wenn es die gleichen sind (ich hoffe mal, sonst eh Käse) halbiert sich die Ohmzahl.

Würdest Du also zwei 4 OHM Boxen pro Kanal an einen Verstärker hängen, der nur 8 Ohm verträgt, geht es garantiert nicht, denn die beiden 4 Ohm Teile haben zusammen dann nur 2 Ohm…

technische Daten findest du per google eigentlich immer zu den Geräten. So lange Du also am Amp noch lesen kannst, was das für ein Gerät ist … nur zu.

Gruß

Hallo,

wenn du noch Marke und Produktbezeichnung kennst, guggst du unter hifi-wiki.de oder unter hifi-forum, da wird dir bestimmt geholfen.
Gruß, Albert

Danke für eure Antworten!
Hat mir sehr weiter geholfen.
Ich hab inzwischen mit einem ohmmeter gemessenund es hat sich herausgestellt das die boxen 8 ohm hatten. und hab auch inzwischen im Karton nachgesehen und die alten zettel vom amp gefunden :stuck_out_tongue:
AUf dem zettel stand:
Caution Speaker Impendance
(front) 6 ohm ~ 16 ohm /speaker
(rear) 16 ohm ~ /speaker

Ich weis nicht genau was das " ~ " heißt aber ich denke mal dass alles in ordnung war
und das „rear“ hat wohl mit souround zu tun und der wurde nie benutzt

ich denke also dass ich mit der lautstärke aufpassen muss aber ansonsten alles in ordnung ist

Danke für eure hilfe
Andre

hallo, Andre!

es wäre gut, zu wissen, woher boxen und verstärker stammen. alte boxen aus Deutschland sind meist 4-Ohm-lautsprecher, während die Japaner vorwiegend 8-Ohm-boxen hergestellt haben oder herstellen. dem entsprechend kann so mancher verstärker aus Fernost bei 4 Ohm bei höherer lautstärke schwierigkeiten bekommen. ebenso bei parallelschaltung zweier 8-Ohm-boxen pro kanal (wie du schon vermutet hast), denn das ergibt ebenfalls ca. 4 Ohm. sind es deutsche boxen, würde ich erst recht vorsichtig sein mit dem parallel-schalten.
sollten allerdings die firmenschildchen fehlen, bleibt dir nur noch die möglichkeit, mit einem vielfachmessgerät (gibt´s schon für wenig geld) im niedrigsten Ohmbereich an den beiden anschlüssen der boxen den widerstand zu messen. bei 4-Ohm-boxen misst du vermutlich dann einen wert von zwischen 3 und 4 Ohm, bei 8 Ohm zwischen 6 und 7 Ohm. so ein vielfachmessgerät ist, wie der name schon sagt, auch für viele andere aufgaben gut, sodass sich ein kauf echt lohnt.
was die belastbarkeit der boxen angeht, so bist du leider auf firmenangaben angewiesen.
ich hoffe, ich konnte dir helfen.

gruß vom Burkhard!

Hallo Andre,

mit einem Wiederstands-Messgerät kannst du den ohmschen Widerstand betimmen, dieser ist allerdings nicht gleichzusetzen mit der Impedanz, welche frequenzabhängig ist. Die offizielle Impedanz wird vom Wert her ein wenig höher sein.

Das Wissen ist allerdings relativ unbedeutend, du kannst höchstens vergleichen ob der Wert höher als die empfohlen Impedanz deines Verstärkers ist, dann wäre alles ok und du könntest sie betreiben.

Ich persönlich halte nicht viel davon, ich habe 2 Ohm Lautsprecher an einem 4-Ohm-Verstärker angeschlossen, und es macht keinerlei Probleme, aber wenn du obiges beachtest bist du auf der sicheren Seite.

Die restlichen Daten sind nicht von Belang. Du kannst vielleicht die Chassis herausschrauben um zu sehen welch ein Aufdruck sich auf den Magneten befindet (oder auf der Weiche), bringt dir aber vermutlich nicht viel, es sei denn du willst den Geldwert bestimmen (wegen Weiterverkauf).
Gruß,
Pilotte

Hi,

Dabei hab ich leider nur wenig Ahnung.

Hab mit meinem Multimeter grade an 4ohm-lautsprechern 3.9ohm gemessen, also müsste das so irgendwie gehen.
miss einfachmit einem multimeter den widerstand der LS.

wenn der Verstärker für 4ohm ist und die lautsprecher 4ohm haben, dann schalte einfach zwei in serie, und die „Serien“ wieder parallel.(weißt du wahrscheinlich schon)

mfg

Hallo,
Sorry wegen der späten Antwort. Welche Daten brauchst Du? Wenn es um den Widerstand (Ohm) geht - den kannst Du einfach mit einem Multimeter (ab 5 Eur.) messen. Einfach an die beiden Klemmen der Box halten.

Ich geh davon aus das es nicht um die anderen Daten geht - Für die sogenannten Thiele-Small-Parameter welcher kein normaler Anwender benötigt (Qts, Vas, Fs, …und so weiter …) brauchst Du einen PC und entsprechende Hard und Software um sie zu messen. Aber wie gesagt geht ich nicht davon aus das Du die haben willst.

Hmmm, vielleicht benötigst Du die Watt? Etwas übertrieben formuliert kann man sagen: Ein Lautsprecher hat keine Watt! Wattangaben bei Lautsprechern sind Media-Markt, Magnat und Ebay-Niveau. Die Maximallautstärke und evtl. klangliche Qualitäten ergeben sich aus gaaanz anderen Werten. Z.b. bei Bässen: Membrandurchmesser und Membranhub oder bei Hochtönern dem Wirkungsgrad.

4 Lautsprecher paralell zu schalten ist nicht unbedingt zu emfehlen. Gehen wir davon aus das dadurch 2 Ohm herauskommen. Das macht nicht jeder Verstärker mit ohne dabei kaputt zu gehen - Es sei denn Du lässt Dich niemals dazu hinreissen mal ganz aufzudrehen - sagen wir so: bei halber oder drittel Leistung geht das.

Klanglich sind mehere Lautprecher pro Kanal jedoch nicht unbedingt zu empfehlen: Bei Bässen oder Subwoofern ist es ein Vorteil wenn Du die doppelte Anzahl hast (Sowas nennt sich dann Array). Mehrere Hoch und Mitteltöner stören sich jedoch gegenseitig (genauer gesagt: Interferenzen) hier sollte man jeweils nur einen pro Stereo-Kanal verwenden.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.
Grüsse,
Christian

Kenne ich mich überhaupt nicht mit aus, sorry! Gruß Frank