Hallo,
unsere Selbsthilfegruppe (www.hippel-lindau.de) möchte im Juni in Karlsruhe ein Angehörigentreffen durchführen. Die Moderation/Leitung soll von einer Psychologin oder einem Psychologen durchgeführt werden, der im Idealfall schon über Erfahrung mit einer Krebserkrankung und die Betreuung der Angehörigen und deren Probleme Erfahrung hat. Wen könnte ich anfragen oder weiss jemand, an wen ich mich wenden könnte?
Vielen Dank!
Gruss Andreas
Hallo ANDREAS
Die
Moderation/Leitung soll von einer Psychologin oder einem
Psychologen durchgeführt werden, der im Idealfall schon über
Erfahrung mit einer Krebserkrankung und die Betreuung der
Angehörigen und deren Probleme Erfahrung hat.
Wenn es ein Psychologe sein soll, dann solltest Du unter „Psychologie“ posten, nicht unter „Medizin“.
Bei medizinischen Problemen könnte es sinnvoller sein, einen ärztlichen Psychotherapeuten zu nehmen statt eines Psychologen. Dann wiederum bist Du hier richtig.
Grundsätzlich solltest Du also vorher klären, ob ihr dort einen Psychologen braucht oder einen Arzt.
Gruß,
Branden
Hallo Branden,
danke für den Hinweiss - das Brett „Psychologie“ hatte ich nicht gesehen!!
Gruss Andreas
Medizinische Psychologie
Bei medizinischen Problemen könnte es sinnvoller sein, einen
ärztlichen Psychotherapeuten zu nehmen statt eines
Psychologen.
Der Meinung bin ich nicht, denn der angesprochene Fachbereich fällt in das Aufgabenspektrum der Medizinpsychologen. Diese finden sich dann auch in den onkologischen Abteilungen der Krankenhäuser.
Dann wiederum bist Du hier richtig.
Grundsätzlich solltest Du also vorher klären, ob ihr dort
einen Psychologen braucht oder einen Arzt.
Gruß,
Branden
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Der Meinung bin ich nicht, denn der angesprochene Fachbereich
fällt in das Aufgabenspektrum der Medizinpsychologen. Diese
finden sich dann auch in den onkologischen Abteilungen der
Krankenhäuser.
Es gibt auch an der Medizinischen Fakultät einen Fachbereich „Medizinische Psychologie“.
Aber das ist imho nicht der wesentliche Punkt. Das Ausgangsposting gab u.a. den Hinweis, dass die Stelle durch jemanden besetzt werden soll, der sich bei Krebserkrankungen auskennt. Also scheint hier evtl. ein Arzt hinzugehören.
Gruß,
Branden
Der Meinung bin ich nicht, denn der angesprochene Fachbereich
fällt in das Aufgabenspektrum der Medizinpsychologen. Diese
finden sich dann auch in den onkologischen Abteilungen der
Krankenhäuser.
Es gibt auch an der Medizinischen Fakultät einen Fachbereich
„Medizinische Psychologie“.
Ja, genau da arbeiten - die medizinischen Psychologen. Das sind Psychologen, die sich unter anderem genau damit befassen, was der Fragesteller verlangt.
Aber das ist imho nicht der wesentliche Punkt. Das
Ausgangsposting gab u.a. den Hinweis, dass die Stelle durch
jemanden besetzt werden soll, der sich bei Krebserkrankungen
auskennt.
Z.B. also einen medizinischen Psychologen, der zu der onkolgischen Therapie dazugehört. Sie können natürlich nicht wissen, dass mittlerweile seit einigen Jahrzehnten nicht nur Ärzte diese Patienten betreuen.
Also scheint hier evtl. ein Arzt hinzugehören.
Wenn der Fragesteller den möchte, kann er ja einen Onkologen fragen. Ihr imho sei Ihnen belassen.
Gruß,
Branden
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Moin Andreas,
wendet euch doch mal an das Klinikum Karlsruhe und fragt dort nach, wer die psychosoziale Betreuung von Krebspatienen und deren Angehörigen macht. Vielleicht kann man euch dort weiterhelfen.
Gruß
Marion
Es gibt auch an der Medizinischen Fakultät einen Fachbereich
„Medizinische Psychologie“.
Ja, genau da arbeiten - die medizinischen Psychologen. Das
sind Psychologen, die sich unter anderem genau damit befassen,
was der Fragesteller verlangt.
Da haben zu meiner Studienzeit (70er Jahre) soweit ich weiß nur Mediziner gearbeitet. Ich habe da bei meinem (medizinischen) Dr-Vater meine Dissertation angefangen, im Fachbereich Medizinische Psychologie, und bin dann mit ihm, als er zum Fachbereich Medizinische Soziologie und Soziale Medizin ging, mitgegangen, so dass ich sie dann dort beendet habe. Ich hätte aber genausogut am FB Medizinische Psychologie promovieren können. Ich kann mich nicht erinnern, dass da Psychologen waren.
Gruß,
Branden
Neeeneeee, das ist heute schon anders. Die Psychologen haben dann häufig eine spezielle Ausbildung, wenn sie im medizinischen Bereich arbeiten und das funktioniert eigentlich ziemlich gut.
LG
Claudia
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