Wie finde ich Stellengesuche im Internet?

Wenn ich den Suchbegriff eingebe, dann kommen nur Stellenangebote oder Umzugshilfe. Wo finde ich Anzeigen auch von Akademikern die Arbeit suchen?

Stellengesuche werden meist im Stellenmarkt der regionalen Abonnementszeitungen aufgegeben, diese sind fast alle online verf├╝gbar. F├╝r Fachkr├Ąfte findet man Stellengesuche auch im Stellen- bzw. Anzeigenteil von Fachzeitschriften. Wenn du beispielsweise als Steuerberater ein Stellengesuch aufgeben wollen w├╝rdest, w├╝rdest du in den NWB annoncieren. Macht heutzutage aber keiner, arbeitssuchende Steuerberater stellen sich einfach an eine Stra├čenecken und rufen ÔÇ×Drei von VierÔÇť (Erkennungsruf der Steuerberater) und werden sofort vom Fleck weg engagiert. Das nennt sich Fachkr├Ąftemangel.

Ich suche umgekehrt.
Ich suche Anzeigen.
NICHT ich will eine Anzeige aufgeben. Sch├Ânen Sonnrtag.

Deswegen habe ich dir ja mitgeteilt, wo du solche findest mitderhandaufdiestirnpatsch. Ist es so schwer zu verstehen, dass das Aufgeben und das Lesen der Annoncen zwei Seiten ein und derselben Medaille sind?

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Wenn dir jemand mitteilt, dass ein Steuerberater sein Stellengesuch im NWB aufgeben w├╝rde, kannst du dann nicht daraus schlie├čen, dass man genau dort eventuelle Stellengesuche finden k├Ânnte, falls es welche g├Ąbe?

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Anscheinend nicht. :smiley:

Nur mal aus Interesse. Hat dir dein Boss gesagt, dass du Stellenangebote finden sollst oder bist du selbst der Boss?

Gr├╝├če
Karin

Hallo,
nutze einfach Deutschland gr├Â├čtes Stellenportal.
Es ist kostenlos und werbefrei!

https://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/startseite.html?kgr=ag

Man k├Ânnte auch in eine einschl├Ągige Fachzeitschrift (auch online) schauen, oft gibt es auch da einen Stellenmarkt.
Jedoch zeigt sich auch dort meistens, da├č auf 50 Stellenanzeigen mal ein Stellengesuch kommt. Das hat mehrere Gr├╝nde:

  1. Wer ne Stelle sucht, wird in den Anzeigen bereits f├╝ndig, und mu├č nicht selber ne Anzeige schreiben.
  2. Eine Firma will weder suchen noch Nachrichten schreiben, beides kostet Geld, besser, man bekommt Bewerbungen frei Haus.
  3. Wer sucht, will oft in der N├Ąhe bleiben, oder hat zumindest Vorstellungen, wohin es gehen soll. Die meisten Angebote kommen daher nicht in frage. (bei lokalen Zeitungen ist das nat├╝rlich was anderes)
  4. Wer ein Stellengesuch aufgibt, hatte anscheinend mit den verf├╝gbaren Angeboten keinen Erfolg. Das wird dann sicher Gr├╝nde habenÔÇŽ
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Das muss nicht sein.
Es kann genau diese Gr├╝nde haben, die gelten ja auch f├╝r den Stellensucher:

Und man handelt sich weniger Abfuhren ein, Einschr├Ąnkungen k├Ânnen ja im Stellengesuch direkt benannt werden. Es melden sich dann nur diejenigen, die mit den genannten Einschr├Ąnkungen leben k├Ânnen.

Daf├╝r gibt es Linkedin / Xing.
Den arbeitslosen Akademiker wirst du heute übrigens verdammt lange suchen müssen. Selbst Ägyptologen und Kunstgeschichtler finden heute problemlos was. Selbst in so ekligen Gegenden wie dem Ruhrgebiet.

Daher: Abwerben ├╝ber die bekannten Portale.

Komm runter von deiner rosaroten Wolke!

Anstellung als Taxifahrer?

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In der Tat - es ist keine geringe Leistung von der Bundesagentur f├╝r Arbeit, das Teil auf die Beine zu stellen und so zum Laufen zu bringen, wie es inzwischen l├Ąuft.

Es wird nur viel zu wenig daf├╝r getrommelt.

Sch├Âne Gr├╝├če

MM

Unter 2% der Akademiker sind Arbeitslos, geisteswissenschaftlichen Schwachsinn (auf dem Arbeitsmarkt so wertvoll wie ungelernt) inklusive. Davon ist der Gro├čteil ├╝bergangsarbeitslos und hat bereits einen Job.

Pers├Ânlich kenne ich einen Arbeitslosen Akademiker. War schon sehr komisch an der Uni (bei Anwesenheit von Frauen f├Ąngt er an zu sabbern) und bis heute hat er nie die Probezeit in einem Unternehmen ├╝berstanden. Er findet aber immer wieder was nach ein paar Monaten, arbeitslos sein geht heute ja nur noch mit Suchterkrankungen oder psychischen Problemen. Als Alademiker geht das nicht mal mit Absicht.

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gef├Ąlscht hast! Egal, woher deine Zahlen stammen: schon mal daran gedacht, dass viele gar nicht von der Statistik erfasst werden oder irgenwann nach langer Zeit rausfallen, weil sie sch├Ân gerechnet wurden?

Ich kenne pers├Ânlich schon mal drei.

Ich sagÔÇÖs nochmal: komm runter von deiner rosaroten Wolke!
Google mal nach ÔÇ×Arbeitslose Akademiker ForumÔÇť und schau dir die ganzen Forenbeitr├Ąge von arbeitslosen Akademikern an. Und es sind nicht alles Geisteswissenschaftler (auch die drei nicht, die ich kenne!).

Wohnst du im Ruhrgebiet oder Ossiland? Da muss mann nur weg ziehenÔÇŽ

Selbst wenn man das Forum liest - die h├Ątten eben gern einen Akademiker Job. Zu fein f├╝rs Regale auff├╝llen weil man BWL studiert hat (was ├Ąhnlich sinnvoll ist wie Kunstgeschichte).

Weder noch, und die arbeitslosen Akademiker, die ich kenne, sind nicht nur vor Ort. Allerdings hattest du von deiner ollen Statistik auch nicht die halbe Bundesrepublik ausgeschlossen.

Nat├╝rlich habe ich nicht jahrelang studiert, damit ich bei Edeka Regale auff├╝lle. Und auch nicht, um Taxi zu fahren. Wenn das dein Verst├Ąndnis daf├╝r ist,

dann gute Nacht, Marie! Ich sagte bereits: rosarote Wolke!

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Sind wir M├Ąnner nicht alle so?

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