ich verfolge wieder mal das Thema mit den Bewerbungen. Dabei wird auch wieder betont, wie wichtig es ist eine 1a-Bewerbung abzuliefern, die sich vom Standard abhebt.
Das Erstellen von 1a-Bewerbungen würde ich in die Kategorie Selbstmarketing einordnen. Eine Kunstfertigkeit, die man lernen kann, wobei der Erfolg, wie bei allen Künsten, von der persönlichen Disposition abhängt. Ein Topprogrammierer, ein Topingenieur oder ein Topmathematiker muss nicht zwangsläufig ein guter Selbstvermarkter sein.
Wie machen es nun Personaler. Begnügen sie sich damit die besten Selbstvermarkter anzustellen, in der Hoffnung auch exzellente Mitarbeiter zu bekommen, oder gibt es andere Verfahren und Maßnahmen wirklich gute Leute zu finden.
Ein Topprogrammierer, ein
Topingenieur oder ein Topmathematiker
die Top fachliche Qualifikation ist nur eine Facette des Steins, es müssen einige andere Dinge passen.
Wie machen es nun Personaler. Begnügen sie sich damit die
besten Selbstvermarkter anzustellen, in der Hoffnung auch
exzellente Mitarbeiter zu bekommen, oder gibt es andere
Verfahren und Maßnahmen wirklich gute Leute zu finden.
Bei uns geht man den klassischen Weg, Anzeigen in Print und Internet zu schalten. Je nach gesuchter Qualifikation lokal (z.B. Laboranten) bis deutschlandweit (Akademiker). Internetanzeigen sind natürlich weltweit.
Die erste Stufe dient der fachliche orientierten Sichtung; passen die Qualifikationen.
Zum ersten Vorstellungstermin werden rund zehn Leute eingeladen und da spielen rein fachliche Qualifikationen nur noch die zweite Geige, da sind Dinge wie ‚passt die Person ins Team‘, ‚wie gibt er/sie sich‘ etc.
Zum zweiten Termin werden drei Leute eingeladen und dann auch durch die Labore geführt, wo sie später arbeiten. Dort treffen sie auch die Leute, die dort arbeiten. Die geben dann auch ihren Senf dazu. Der wird bei der Entscheidungsfindung durchaus berücksichtigt.
In den letzten zwanzig Jahren (so lange bin ich in der Firma) wurden so etliche Stellen besetzt und bis auf eine Ausnahme waren die Kandidaten die richtigen.
Die Fluktuation ist übrigens auch erstaunlich gering.
Wie machen es nun Personaler. Begnügen sie sich damit die
besten Selbstvermarkter anzustellen, in der Hoffnung auch
exzellente Mitarbeiter zu bekommen, oder gibt es andere
Verfahren und Maßnahmen wirklich gute Leute zu finden.
Das meiste wurde ja schon geschrieben, aber auf den Begriff „Bauchgefühl“ kann man trotzdem noch aufmerksam machen.
Bei einigen Disziplinen kann man es sich vom Kandidaten auch zeigen lassen, was diese® kann.
ich verfolge wieder mal das Thema mit den Bewerbungen. Dabei
wird auch wieder betont, wie wichtig es ist eine 1a-Bewerbung
abzuliefern, die sich vom Standard abhebt.
Nein so würde ich das nicht nennen, sie muß sich nicht zwangsweise
abheben.
Das Erstellen von 1a-Bewerbungen würde ich in die Kategorie
Selbstmarketing einordnen. Eine Kunstfertigkeit, die man
lernen kann, wobei der Erfolg, wie bei allen Künsten, von der
persönlichen Disposition abhängt. Ein Topprogrammierer, ein
Topingenieur oder ein Topmathematiker muss nicht zwangsläufig
ein guter Selbstvermarkter sein.
Wir reden davon eine Stelle zu bekommen wo man günstigsten Fall
bis zur Rente 8h/Tag verbringt, realistisch vieleicht nur für
die nächsten 5 Jahre.
Wenn ich mir überlege welchen Aufwand Leute treiben um einen
neuen PC, Flachferseher, Haus oder Auto kaufen. Da wird verglichen,
es werden Tests gelesen, vieleicht Zeitschriften gekauft im Internet
recherchiert nur bei dem eigenen Job dann soll es eine Massenbewerbung
tun.
Ich hatte hier schon Leute sitzen die wußten noch nicht mal wer
der Chef des Ladens ist und das als Ing., sorry da hört mein
Verständnis auf.
Wie machen es nun Personaler. Begnügen sie sich damit die
besten Selbstvermarkter anzustellen, in der Hoffnung auch
exzellente Mitarbeiter zu bekommen, oder gibt es andere
Verfahren und Maßnahmen wirklich gute Leute zu finden.
In der heutigen Zeit erwahrte ich auch von meinen Mitarbeiter
das sie die Firma angemessen representieren können und das
nicht nur von Leuten die ständig Kundenkontakt haben. Die Ings.
hier treffen auch schon mal Kunden, gehen auf Weiterbildungen,
müssen am Telefon in der Lage sein mit Kunden zu reden, die richtigen
Fachidioten haben es heute glaube ich schwer da es kaum noch Stellen
für sie gibt.
wie mein Vorredner würde ich sagen, vieles zu dem Thema ist schon beantwortet. Zum Thema „die Bewerbung muss sich vom Standard abheben“ gibts noch meinen „Senf“:
Da ich in einem kreativen Beruf arbeite und auch suche, bekommen wir oft Bewerbungen, die das mehr als genug tun.
Nicht nur deshalb möchte ich sagen, daß eine Bewerbung, gleich auf welchen Beruf, vorallem den Bewerber repräsentieren soll und das soll im besten Fall zum zukünftigen Job passen. Sie muss also vorallem ersteinmal zu DIR passen. Also bitte, bitte nicht den Versuch unternehmen exzentrische Bewerbungen zu verfassen nur um aufzufallen, wenn diese nicht zu Dir passen (und im Zweifel auch nicht zum Unternehmen und/oder dem ausgeschriebenen Job). Gute Personaler sehen übrigens auch ohne Pailetten eine Bewerbung an
Ebenso wird so jemand ohne den zitierten „Fachidioten“ einzustellen, eine recht gute Nase dafür haben, ob jemand sich nur gut vermarktet oder auch gut IST.
Viele Grüße!
Januschka
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Nach etwas Nachdenken ist mir klar geworden, dass in halbsweg gut ausgebildeten Bereichen die Arbeitslosenquote relativ niedrig ist, d.h., die allermeisten Menschen finden einen Arbeitsplatz.
Irgendwann, irgendwo findet der qualifizierte Mensch einen Job, auch wenn seine Bewerbung mäßig war. Umgekehrt bedeutet dies, dass die Firmen möglicherweise mit den gefundenen Leuten genau so zufrieden wären, wenn sie bei den schriftlichen Bewerbungen weniger pingelig wären.