Wie formulieren: Kündigung sicherheitshalber?

Hallo!

Gesetzt den Fall, man ist überzeugt, daß ein Vertrag (Telekom) aus bestimmten Gründen keinen Bestand mehr hat, man will aber zur Sicherheit dennoch zusätzlich kündigen.
Wie formuliert man das, ohne dabei seine Position zu schwächen?

„Ich bin überzeugt, daß der Vertrag aus den o.g. Gründen ungültig ist. Sicherheitshalber kündige ich diesen fristgemäß zum xx.xx.xx.“

Das klingt meines Erachtens eher dünn, „vorsorglich“ hört sich auch nicht besser an, irgendwie kommt das so rüber, als hätte man selbst Zweifel.

Wie formuliert man das am sinnvollsten - vielleicht sogar so, daß es juristisch „wasserdicht“ ist?

In der Hoffnung auf Euren Rat

Gruß
Hans

Hallo Hans
wenn du fristgemäß kündigen willst, besser keine Gründe angeben. Dann gibts auch keine Angriffspunkte. Für eine fristgemäße Kündigung braucht man keinen Grund anzugeben.
Gruß Michael

Es geht dem Fragesteller aber doch darum, dass die Kündigung als Anerkenntnis gelten könnte, dass ein Vertrag existiert, wovon der Fragesteller gerade nicht ausgeht.

Rechtsanwälte schreiben „vorsorglich“ oder auch „höchst vorsorglich“.

Danke für Deine schnelle Antwort, Michael!

Aber mir geht es weder um die Gründe, noch um die fristgerechte Kündigung.

Der Vertrag ist ungültig, wurde schon angefochten, zu 99% sicher.

Nur für den Fall, daß das 1% eintreten sollte und die Telekom doch irgendwelche Winkelzüge findet, woduch er gültig wäre, soll zur Sicherheit zusätzlich gekündigt werden.

Also ein Text, der den Vertrag anficht und falls das nicht greifen sollte - den Vertrag kündigt.
Wie formulieren man diesen?

Gruß
Hans

So, wie ich es schon um 13:17 Uhr geschrieben habe.

Oh, da hatte ich wohl mehr als 3 min. für meine Antwort gebraucht. :wink:

Bitte auch die Hinweise im Arbeitsvertrag genau beobachten!