Wie führt der Weg zum Unternehmensberater hin?

Hallo,

ich könnte mir vorstellen, irgendwann nach meiner Ausbildung zu studieren.
Der Beruf Unternehmensberater könnte mir vielleicht gefallen.

Könnt ihr mir genaueres dazusagen?
Was muß man studiert haben und wie lange?
Wie schwer ist das Studium?
Sollte man Berufserfahrung haben? Wenn ja in welcher Branche?

Only the best
Hallo,

ich könnte mir vorstellen, irgendwann nach meiner Ausbildung
zu studieren.
Der Beruf Unternehmensberater könnte mir vielleicht gefallen.

Könnt ihr mir genaueres dazusagen?
Was muß man studiert haben i.d.R. BWL, aber auch Jura, Naturwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Psychologie, Magisterstudiengänge können zum Ziel führen

und wie lange?

es gilt: carpe diem: Nicht die Zeit ist wichtig, sondern was Du Dir dabei aneignest.

Wie schwer ist das Studium?

So schwer wie Du es nimmst! Wenn es Dir Spass macht geht es auf jeden Fall leichter von der Hand.

Sollte man Berufserfahrung haben? Wenn ja in welcher Branche?

kaufmännischer Beruf ist sicher nicht zu verachten

Tschuess Marco.

Hallo Matthias,

nachdem das Spektrum der Unternehmensberater vom Kostenoptimierer über CRM-Experten oder Professionals für Arbeitsrecht bis hin zu Strategieentwicklern (oder im Krisenfall Insolvenzfachleuten) geht, ist nahezu jede wirtschaftsnahe Ausbildung und fast jeder Studiengang geeignet fähige Unternehmensberater hervorzubringen.

Zumal die allbekannten „Anderson-Schlipse“ nur einen sehr kleinen bekannten und hochgehypten Anteil der Beraterbranche repräsentieren.

Nahezu jeder freie und externe Mitarbeiter eines Unternehmens ist Berater und Problemlöser für ein mehr oder weniger umfassendes Thema im Kunden-Unternehmen.

Vielleicht findest Du was Nützliches beim Bund deutscher Unternehmensberater (http://www.bdu.de/) oder beim Bundesverband deutscher Trainer und Verkaufsförderer (http://www.bdvt.de/).

Gruß,

Guido Strunck

Wie führt der Weg zum Unternehmensberater hin?

Hallo Matthias,

der einfachste Weg: Du nagelst Dir ein Schild „Unternehmensberater“ oder „Consultant“ an die Haustür - fertig! „Unternehmensberater“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Jeder hergelaufene Hansel kann sich so nennen, ähnlich wie bei Maklern oder Vermögensberatern. Da gibt es schräge Vögel, die eigentlich nur Sprüche klopfen, von nichts wirklich etwas verstehen und auf Leute warten, die dumm genug sind, für fragwürdige Leistung zu zahlen. Und es gibt hochkarätige Leute mit Erfahrung, die dem Auftraggeber einen Nutzen bieten und mit ihrer Tätigkeit am Markt bestehen können.

Bei welchen Problemen möchtest Du Unternehmen beraten? Möchtest Du deren Werkschutz strukturieren, steuerlich beraten, die Betriebsorganisation analysieren, Arbeitsabläufe optimieren, den Krankenstand reduzieren, die Fertigung automatisieren?

Du merkst schon, die Tätigkeit von Unternehmensberatern geht quer durch das gesamte wirtschaftliche Geschehen. Dabei kannst Du als Steuerberater tätig sein oder als Rechtsanwalt oder löst freiberuflich technische Probleme. So ziemlich auf jedem Gebiet haben einzelne Firmen Beratungsbedarf. Da werden Kommunikationstrainer genau so gebraucht wie Berater für Brandsicherheit.

Absolviere also zunächst eine Deinen Neigungen entsprechende Berufsausbildung.

Gruß
Wolfgang