Hallo Matthew,
also ich bin mit 26 immernoch Berufseinsteiger.
[…]
Ich hab 2 Ausbildungen-als Bürokaufmann und
Fremdsprachenkorrespondent.
Ähm, das ist natürlich schon ein eher „biblisches“ Alter, gegebenenfalls solltest Du auf eine entsprechende Frage eines Personalers eine entsprechende Antwort haben. (Und nein, ich will’s nicht wissen und auch nicht darauf rumreiten *fg*)
1.Ich möchte also über Zeitarbeitsfirmen einsteigen.
Warum „also“? *grübel* Zeitarbeitsfirmen sind eine Möglichkeit, in den Beruf einzusteigen. Auf jeden Fall eine Sache, die Du ins Auge fassen solltest.
Aaaber: daneben gibt es noch andere Möglichkeiten, wie etwa Bewerbungen auf Stellenangebote in Zeitungen, Internetjobbörsen oder Internetseiten oder auch Initiativbewerbungen (schriftlich oder persönlich). Achja, daneben gibt es noch Personalvermittler: da kann ich nun nicht für deutsche sprechen, aber ich kenne zumindest in der Schweiz einen, den ich vorbehaltlos empfehlen kann 
2.Wie fülle ich meine arbeitssuchende Zeit am Besten aus?
Mit Bewerbungen - siehe oben. Generell gibt’s da so ne Regel, dass Du 40 Stunden in der Woche damit verbringen solltest und auch problemlos kannst. Recherche über Firmen, Suche in den diversen Stellenbörsen, eventuell Besuche beim Arbeitsamt, Gespräche mit „Vitamin-B-Leuten“ und natürlich letzten Endes das Dichten und Verschicken der auf jeweilige Firma zugeschnittenen Bewerbungen nimmt locker diese Zeit ein.
Alles was Du nebenher noch machst, ist letzten Endes Deine „Freizeit“. Es ist natürlich äusserst löblich und auch im späteren Lebenslauf klasse, wenn Du irgendwelche berufsnützlichen Fortbildungen machst. Nur: das sollte wirklich was mit Deinem Job zu tun haben und Deine Chancen auf einen Job noch erhöhen. Sprich, wenn Du Bürokaufmann bist, hilft Dir der Taxifahrerkurs nicht wirklich weiter
Was da für Dich und Deinen Wunsch-Job hilfreich ist, kann ich Dir nicht sagen, dazu kenne ich mich in diesem Bereich nicht gut genug aus. Immer gut machen sich Sprachkurse, besonders für gängige Sprachen wie etwa englisch oder französisch oder so (je nachdem, wie gut Du halt eh bist…).
Mit ehrenamtlicher Tätigkeit?;mit Kursen(kosten Geld) und wenn
ich selbst zuhause lerne,dann hab ich keinen Nachweis?;
mit Praktikas(ziehen sich hin wie Kaugummis,man wird
ausgebeutet und erhält nichts für)?.
Hmmm, hierzu haben ja meine Vorredner schon einges gesagt. Mir persönlich klingt das sehr negativ.
Kurse kosten Geld bieten die Chance, Dein Wissen in einem bestimmten Gebiet zu vertiefen und eine „offizielle“ Bescheinigung darüber zu bekommen.
Praktika wird man ausgebeutet bieten die Chance, eine Firma kennen zu lernen und Kontakte für einen späteren Job zu knüpfen.
Selber lernen hab ich keinen Nachweis da erwirbst Du Dir wertvolles Wissen für einen späteren Job, denn es ist wichtig was Du KANNST und nicht wofür Du Zettel hast!
*wink* und viel Erfolg
Petzi