Wie funktionieren die ganzen Booking-Sites?

Hallo zusammen,

da wir gerade auf Hotelsuche sind, ergab sich die im Betreff genannte Frage.

Wie kommt es, dass wenn wir ein Hotel direkt anschreiben, das Hotel nicht mit dem Preis bei Expedia und Co. mitgeht? Ist es nicht lukrativer für das Hotel, wenn wir direkt bei Ihnen buchen? Oder macht Expedia und Co. das über die versprochene Menge oder zusätzlichen Inet-Auftritt?

Weiß das jemand?

Grüße,
Medusa

Wie kommt es, dass wenn wir ein Hotel direkt anschreiben, das
Hotel nicht mit dem Preis bei Expedia und Co. mitgeht? Ist es
nicht lukrativer für das Hotel, wenn wir direkt bei Ihnen
buchen? Oder macht Expedia und Co. das über die versprochene
Menge oder zusätzlichen Inet-Auftritt?

Hallo Medusa,

noch eine weitere Reisende hat das Prinzip Tourismus erkannt - Halleluja!

Ein Hotel vergibt Direkt nur einen kleinen Teil seiner Zimmer. Je nach Hotel über Stammkunden oder die eigene Webseite. Der weitaus größere Teil wird über die Reiseveranstalter in aller Welt angeboten. Die versprechen von einem 400-Zimmer-Hotel ca. 100 Zimmer im Idealfall ganzjährig und jahrelang auszulasten. Dafür bekommen sie natürlich einen Mengerabatt.
Diesen Sonderpreis können Reisende dann über Ihr Reisebüro (egal ob Online bei avigo bis travelantis oder im real live bei Tim Schulzes Reiseladen an der Ecke) buchen.

Hallo Linchen,

soweit theoretisch alles klar.

Als vereinfachtes Beispiel, so wie ich mir das gaaanz laienhaft vorstelle:

-1 und das selbe Zimmer (zu buchen sowohl über Exp**ia, als auch beim Hotel direkt)

-Kosten bei Buchung über das Hotel direkt: 130€
-Kosten bei Buchung über Exp**ia: 100€

Hotel erhält:
-bei Direktbuchung die vollen 130€
-wenn Gast über Exp**ia bucht: 100€ minus das, was Expedia verdienen will (sagen wir mal nur als Beispiel 20%) = 80€, die das Hotel erhält

Frage: Kommt das Hotel dann nicht besser weg, wenn es dem Gast via Direktbuchung den gleichen oder etwas günstigeren Tarif bietet wie Expedia?

Hoffe, es ist soweit verständlich.

Grüße,
Medusa

Hi,

Frage: Kommt das Hotel dann nicht besser weg, wenn es dem Gast
via Direktbuchung den gleichen oder etwas günstigeren Tarif
bietet wie Expedia?

Aber dann müsste das Hotel sich ja auch selbst darum kümmern diese 100 Zimmer das ganze Jahr augelastet zu kriegen.
Die Öffentlichkeitswirkung zu erzielen wie Expedia mit seinen Werbespots in der ganzen Welt, bzw. den Kundenstamm aufzubauen an den z.B. Neckermann jedes JAhr seine Kataloge verschickt, würde das einzelne Hotel mit Sicherheit mehr kosten als die Prozente.

Große Ketten wie Hilton investieren auch kräftig in eigene Kundengewinnung/bindung, aber setzen trotzdem nie auf nur ein (sprich:das eigene) Pferd.

Gruß
Nick

Hoffe, es ist soweit verständlich.

Grüße,
Medusa

Hallo,

Dem waere nur noch hinzuzufuegen, dass die Bedingungen, unter denen gebucht werden, andere sind. Haeufig ist die cancellation policy eine andere oder ein upgrade wird nicht so gerne gegeben (selbst wenn Zimmer frei waeren!), wenn der Gast bei expedia & co „billiger“ gebucht hat.

A.

Hi,

und dem wäre noch hinzuzufügen, dass sich das Hotel dann alle aktuellen Preise aller Inet-Anbieter seines Hotels zueghörig der eigenen Vereinbarung kennen müsste, um einen Preis zwischen z.B. Exp und dem, was es von Exp bekomme, machen zu können.
Das ist vielen zu aufwändig, möchte ich meinen.
Grüße,
JPL

Hi,

erstmal danke für alle Antworten:smile: Also stoppen wir dann erstmal die Direktanfragen bei den Hotels und werden wohl oder übel die Expe**ia & Co. Variante wählen…

und dem wäre noch hinzuzufügen, dass sich das Hotel dann alle
aktuellen Preise aller Inet-Anbieter seines Hotels zueghörig
der eigenen Vereinbarung kennen müsste, um einen Preis
zwischen z.B. Exp und dem, was es von Exp bekomme, machen zu
können.
Das ist vielen zu aufwändig, möchte ich meinen.

Aber auch ein Hotel sollte seine „Price Range“ bzw. öffentlich angebotenen Dumping-Preise kennen…so rein aus betriebswirtschaftlicher Sicht bestimmt von Vorteil…

Grüße,
Medusa

Hi,

Aber auch ein Hotel sollte seine „Price Range“ bzw. öffentlich
angebotenen Dumping-Preise kennen…so rein aus
betriebswirtschaftlicher Sicht bestimmt von Vorteil…

Klar, aber zum einen wissen die oft gar nicht, mit welchen Partnerfirmen z.B. Exp noch arbeitet und zum anderen rücken die nur auf Nachfrage mir ihren Preisen raus, bzw. verweisen auf die im Inet zugänglichen Preise (um sich ihr eigenes Geschäft nciht kaputt zu machen).

Grüße,
JPL

Hallo!

Was geschrieben wurde stimmt zwar, aber trotzdem empfiehlt es sich, zu vergleichen. Manchmal haben Hotels durchaus auch Angebote, die billiger sind. Ist halt immer eine Frage des Aufwandes.

Gruß
Tom

Hallo,

stoppen müßt ihr nicht - aber wenn das Wunsch-Ziel klar definiert ist halt vergleichen.

Es gibt NIE NIE NIE den billigsten Anbieter oder den immer billigsten Buchungsweg.

Wär auch blöde - sonst könnten alle anderen einpacken. Wenn immer Anbieter abc für alles der billigste beste wäre.

Saisonzeiten können variieren - Messezuschläge hier anfallen, da nicht, es gibt 1000 Faktoren, die Einfluß haben können.

Es kann durchaus auch das Hotel direkt am günstigsten sein oder Extras bieten, die genau für Euch Geld wert sind (Tageskarte öff. Verkehrsmittel, Eintrittskarten für ein Event).

Wendy

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