Hey Experten,
mich würde mal interresieren wie das mit diesen elektr. Chips funktioniert die man öfters bekommt um an Getränkeautomaten oder in Kantinen bargeldlos zu bezahlen.
Wie läd der sich auf und wie funktioniert das am automat???
Induktionsspannung??
Greeez Chris
Hi Christian,
auf der Karte ist ein Magnetstreifen, auf den beim Aufladen ein Guthaben geschrieben wird. Beim Kassieren wird das Guthaben um den Kassenbetrag vermindert und als neues Guthaben zurückgeschrieben.
Soltest du die Chips zur Einmalbenutzung meinen, da geht es noch einfacher: Beim Aufladen wird - wiederum magnetisch - eine Kennung eingeschrieben, die beim Einwurf gelöscht wird.
Gruß Ralf
Hi,
wenn der Chip berührungslos gelesen wird, dürfte es sich eher um einen RFID-Chip handeln. Dieser besteht aus einem kleinen Chip und einer Antenne.
Das Lese/Schreibgerät sendet Radiowellen aus, die von der Antenne aufgefangen werden. Mit den dadurch übertragenen Energie wird der Chip betrieben und antwortet - ebenso über Radiowellen - auf die Anfragen des Lesegeräts.
LG
Stuffi
Hi Stuffi,
wenn der Chip berührungslos gelesen wird, dürfte es sich eher
um einen RFID-Chip handeln.
die würde ich aber nicht am Automaten einsetzen, weil sie nicht entwertet werden können. Die RFIDs erzählen was, hören aber auf niemanden.
Gruß Ralf
Hi Stuffi,
wenn der Chip berührungslos gelesen wird, dürfte es sich eher
um einen RFID-Chip handeln.
die würde ich aber nicht am Automaten einsetzen, weil sie
nicht entwertet werden können. Die RFIDs erzählen was, hören
aber auf niemanden.
Doch, es gibt auch beschreibbare.
Außerdem bräuchte die Karte ja nur eine eindeutige Kennung, den Rest erledigt dann eine Datenbank im Hintergrund.
LG
Stuffi
Hi Stuffi,
Doch, es gibt auch beschreibbare.
Damit sind wir wieder bei der guten alten Karte.
Außerdem bräuchte die Karte ja nur eine eindeutige Kennung,
den Rest erledigt dann eine Datenbank im Hintergrund.
Eine Datenbank für eine Tasse Kaffe, die ich einem Kunden ziehe?!?
Gruß Ralf
Hi Stuffi,
Doch, es gibt auch beschreibbare.
Damit sind wir wieder bei der guten alten Karte.
Aber es ist schon ein Unterschied, ob ich diese in der Geldbörse lassen kann, oder nicht?
Außerdem bräuchte die Karte ja nur eine eindeutige Kennung,
den Rest erledigt dann eine Datenbank im Hintergrund.
Eine Datenbank für eine Tasse Kaffe, die ich einem Kunden
ziehe?!?
Wird AFAIK bei vielen bargeldlosen Zahlungssystemen (Kantine) so gemacht, bei anderen wird der Betrag am Chip gespeichert, was natürlich die Manipulierbarkeit erhöht.
LG
Stuffi
Wird AFAIK bei vielen bargeldlosen Zahlungssystemen (Kantine)
so gemacht, bei anderen wird der Betrag am Chip gespeichert,
was natürlich die Manipulierbarkeit erhöht.
Bei den meisten derartigen Systemen ist auf der Karte eine Seriennummer eingetragen. Wird die Karte aufgeladen, wird er Betrag nicht auf der Karte notiert, sondern mit einem zu der Seriennnummer gehörenden Konto. Manipulation ist somit ausgeschlossen, es sei denn, man kann die Seriennummer manipulieren und so ein fremdes Konto abgreifen. Die eigene Karte kann nicht manipuliert werden.
Die Karten werden somit ausschließlich gelesene.
Also wir haben da Automaten im Einsatz, die funktioniern nach einem ganz anderen Prinzip:
Die Karte hat keinen Magnetstreifen sondern einen EEPROM-Chip.
Dieser hat auch keine eindeutige Identität sondern nur ein paar Bit gespeichert. Diese Bits (also eine Dual-Zahl) stellt den Wert der Karte dar (in unserem Fall sind eine Einheit 5Cent). Wird die Karte in den Automat geschoben, dann wird die dem Preis der Ware entsprechende Anzahl Einheiten abgezogen. Beim „Laden“ wird eine entsprechende Zahl gespeichert.
Wer jetzt auf die Idee kommt, die Zahl mal mit einem einfachen Kartenlesegerät auszulesen, wird Pech haben, denn ganz so einfach ist die Sache nicht (immer
). Über entsprechende Verschlüsselung sind diese Karten nur für einen Betrieb gültig. Karten für Solarien funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. Die „Geldkarte“ der Banken übrigens auch, mit natürlich einem etwas höheren Verschlüsselungsaufwand.
Da wird keine Verbindung zur Bank hergestellt, wie das bei der „EC-Abrechnungsmethode“ meist der Fall ist (wenn die Geheimzahl benötigt wird).
Gruß
Matthias S
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Die „Geldkarte“ der Banken übrigens auch, mit
natürlich einem etwas höheren Verschlüsselungsaufwand.
Da wird keine Verbindung zur Bank hergestellt, wie das bei der
„EC-Abrechnungsmethode“ meist der Fall ist (wenn die
Geheimzahl benötigt wird).
Stimmt, zusätzlich zur Verschlüsselung führt die Clearingstelle auch noch für jede Karte ein „Schattenkonto“, sodaß Manipulationen nach einigen Wochen auffliegen würden (sobald das Geld auf den Karten in den Terminals „eingelöst“ wird).
LG
Stuffi