Ich bastle grade an einen Kolbenfüllfederhalter und versuche die Technik in ein Tintenkonverter nachzuvollziehen.
Tinte muss raus und Luft irgendwie wieder rein?
Wie füllt man es in Tintenfässchen nach?
Beschäftigt sich jemand eventuell damit?
Suche auch noch einen Lieferanten für Schreibfedern(Endstück) irgendwie gibts da aber nichts ausser Industrieware. (Suche eher was edleres, darf ruhig wertvoll sein, solange es langlebig ist.)
Hallo Lace
Zunächst, ein Konverter ist ein Gerät, das etwas verändert, ein Tintenkonverter würde die Tinte in ??? verändern, was meinst Du damit?
Dann schreibst Du von KOLBENfüllern, das sagt doch alles, oder ?
Kolben hoch, Tinte rein, Kolben runter, Tinte raus.
Beim Schreiben wirkt die Schwer- und Kapillarkraft, am Tintenaustritt oder am Kolben besteht die Möglichkeit für die Luft, in den Kolben einzudringen.
Und wenn Du dann bei einer " Internet Suchmaschine" Tintenfeder eingibst, hast Du eine Woche zu tun, alles zu sichten und zu lesen.
Da gibt es auch Glasfedern und Einzelanfertigungen aus Edelmetallen.
Ein ganz kleines bisschen musst Du auch noch machen.
Gruß
Rochus
Ganz so einfach ist es nicht. Diese Teile heissen wirklich tintenkonverter. Sie wandeln nix um, wenn überhaupt wandeln sie die Tinte von ein Ort zum andern. Was vom Begriff her eigentlich auch falsch ist. Möglich das sie auch so heissen weil sie den Raum con Tintenbestand in Luftbestand konvertieren aber das ist alles reine Hypothese. In folgenden Bild siehst so ein Tintenkonverter und seine funktion. Ich weiss nur nicht wie er funktioniert, sei es mittels Vakuum oder Kapillarwirkung.
Naturlich hab bereits Suchmaschinen bemüht und hab auch ne ganze Litanei an Kolbenfüllfedern gefunden, auch die von dir erwähnten Glasfedern. Aber ein Lieferant für einzelne Schreibfedern hab ich nicht gefunden ausser einen. Der hat aber nur historische Nachbauten. Ebenso das nachfüllprinzip der „LEVER“ Modelle von Pelikan habe ich gefunden, das ist wohl eine Mischung aus Kolbenfüllfeder und Patronen"fülli". Auch bei den üblichen Verdächtigen Hersteller wie Montblanc, Lamy, Aurora, Waterman, Pelikan oder Parker find ich nichts über das Prinzip. Wundert mich nicht weiter, schliesslich leben sie davon. Trotzdem hatte ich mir erhofft etwas zu sehen das mich auf den entscheidenden Punkt bringt bei mein „Befüllen“ Problem.
Hallo Lace
Wieder muss ich darauf hinweisen, dass Du Dich selbst und richtig bemühen musst. Andre in Netz suchen lassen ist faul.
Aber dennoch, Dein Konverter ist nichts anderes als eine nachfüllbare Tintenpatrone.
Auf Deine Ausführungen über die Federnlieferanten gehe ich nicht weiter ein, ich habe allein 8 Hersteller gefunden, außeer den üblichen Verdächtigen.
Gib Dir ruhig ein bißchen Mühe und arbeite an Deinen Suchformulierungen.
Gruß
Rochus
Der Tintenkonverter mach aus einem aus einem Patronenfüller einen bei dem man die Tinte nachfüllen kann. Im Prinzip ist das einfach eine spezielle Patrone. Entweder das System mit einem Kolben oder dasjenige mit eine Gummipatrone, welche man zusammendrückt.
Bei den ganz alten Füllern ging das teilweise gar nicht, da war der Kolben fest eingebaut oder der Tank bestand aus Gummi. Diejenigen mit Gummitank hatten auf der Seite meist einen Hebel zum ausklappen, die mit Kolben sind hinten zum drehen.
Ich bastle grade an einen Kolbenfüllfederhalter und versuche
die Technik in ein Tintenkonverter nachzuvollziehen.
Tinte muss raus und Luft irgendwie wieder rein?
Das ist bei jedem Füller so, auch mit Patronen. Vorne oben hat es einen Kanal, durch welchen die Tinte auf die Feder fliesst. Unten ist dann ein Kanal, welcher die Luft in den Tank lässt.
Wie füllt man es in Tintenfässchen nach?
Kolben ganz nach vorne drehen oder Hebel ausklappen. Dann Füller ins Tintenfass stecken und den Kolben ganz nach hinten schrauben oder den Hebel wieder einklappen.