(Hallo,)
und zwar zwischen Fondgesellschaften und Banken.
Insbesondere Frage ich mich warum man seine Fondorders schon in den frühen Morgenstunden aufgeben muß, um sie noch am gleichen Tag abgewickelt zu bekommen (Exchange-Traded-Fonds natürlich ausgenommen).
die Antwort von Ivo will ich noch genauer erklären: Die Order muß deshalb recht früh eingereicht werden, weil Fonds eben nicht über die Börse gehandelt, sondern verkauft werden. Will sagen: Gibst Du einen Kaufwunsch ab, wird dieser von Deiner Bank an die Fondsgesellschaft weitergeleitet. Das dauert seine Zeit.
bei den täglich handelbaren Fonds muß der Kurs täglich ermittelt werden. Dazu benötigt man den Gesamtwert des Fonds (Wertpapierwert {Einzelkurse * Anzahl im Bestand} + Bargeld). Die Einzelkurse zu ermitteln ist schon ein Problem (Kassakurs, letzter Verkaufskurs zu einem bestimmten Zeitpunkt,…). Diesen Wert muß man durch die Anzahl der verkauften Anteile teilen (wann ist der Schlußzeitpunkt? Es könnte jemand direkt nach Dir 1 Mio Anteile kaufen, Willst Du die in Deine Kursberechnung einbeziehen?). Eine dynamische Berechnung ist nicht möglich.
Deswegen macht man diese Fondwertberechnung in der Regel nach Börsenhandelsschluß, dann steht die erste Hälfte der Parameter fest.
Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit einige Fonds direkt auf Xetra zu handeln. Für diese trägt aber ein Marketmaker das Risiko für die obengenannten Unwägbarkeiten (und läßt sich das auch bezahlen)
Das Geld bekommen sie aber trotzdem erst zwei Börsentage
später, und müssen es wohl auch erst dann berücksichtigen?
genau, daher ist auch der Ansatz mit dem Einbeziehen in die aktuelle Berechnung nicht richtig. Mit kam der Gedanke auch zunächst, aber irgendwie gefiel er mir nicht recht. Inzwischen weiß ich auch, warum.
wird dieser von Deiner
Bank an die Fondsgesellschaft weitergeleitet. Das dauert seine
Zeit.
Und dazu nehmen die wahrscheinlich eine Buschtrommel. Im
Zeitalter von Computern sollte das doch in Sekunden möglich
sein.
Gut Ding will weile haben. Das läuft nämlich in etwa so.
Die x-tausend Aufträge werden per FAX an die KAG weitergeleitet.
Dort sitzen dann ca. 100-200 zu recht unterbezahlte Aushilfsstudenten und Klopfen das Ganze in den Computer.
So läufte es mit den Aufträgen an die KAG.
Und für den Wert des Fonds gilt, daß es gar keinen Sinn macht, diesen mehrmals am Tag zu berechnen, weil ein Referenzwert für die Abwicklung der von den oben erwähnten Aufträgen ausreicht.
Die x-tausend Aufträge werden per FAX an die KAG
weitergeleitet.
Dort sitzen dann ca. 100-200 zu recht unterbezahlte
Aushilfsstudenten und Klopfen das Ganze in den Computer.
So läufte es mit den Aufträgen an die KAG.
Das übertrifft sogar meine schlimmsten Vorstellungen, aber weißt du vielleicht auch warum die immer noch Methoden wie vor 20(30?) Jahren verwenden, oder warum noch niemand (Dt. Börse oder andere) auf die Idee gekommen ist das zu vereinfachen?
Das übertrifft sogar meine schlimmsten Vorstellungen, aber
weißt du vielleicht auch warum die immer noch Methoden wie vor
20(30?) Jahren verwenden, oder warum noch niemand (Dt. Börse
oder andere) auf die Idee gekommen ist das zu vereinfachen?
Doch genau die sind auf die Idee gekommen. Seit ein paar Monaten ist es möglich ausgewählte Fonds direkt an der Börse zu handeln.