Wie funktioniert eine Wärmelampe?

Hallo,

ich habe mich immer schon gefragt, wie eine Wärmelampe funktioniert und warum man von einer Infrarot-Wärmelampe spricht. Wärmestrahlung ist doch eigentlich nur „normale“ Strahlung. Woher kommt der Zusammenhang mit Infrarot?

Wenn ich den Artikel auf Wikipedia richtig verstanden habe hängt die Wellenlänge der Strahlung viel mehr mit der Temperatur des emittierenden Gegenstandes ab.

Kann mir das jemand erklären?

Uwe

… und warum man von einer Infrarot-Wärmelampe
spricht. Wärmestrahlung ist doch eigentlich nur „normale“
Strahlung. Woher kommt der Zusammenhang mit Infrarot?

Wenn ich den Artikel auf Wikipedia richtig verstanden habe
hängt die Wellenlänge der Strahlung viel mehr mit der
Temperatur des emittierenden Gegenstandes ab.


Hallo Uwe,
ich hoffe, Du wünschst keine exakte wissenschaftliche Abhandlung darüber !? :smile:
Infrarot, Wärmestrahlung, Licht und auch die Radiowellen sind alles elektromagnetische Wellen. Nur sind die Frequenzen bzw. die Wellenlängen unterschiedlich.
Infrarot ist die Wellenlänge, etwas oberhalb der Wellenlänge, welche unser Auge als Licht erkennt. wird die Wellenlänge noch länger, dann empfinden wir diese Strahlung als Wärme, man spricht dann immer noch von Infrarot. Werden die Wellen noch länger, kommen wir in den Bereich, welcher zur Funkübertragung genutzt wird.

Zu Deiner Frage wegen dem Wikipedia-Artikel: Die Antwort betrifft nur einen schmalen Bereich der elektromagnetischen Wellen. Und zwar: Wenn ein Gegenstand nur warm ist, dann strahlt er rel. lange Wellen ab. Erhitzt man den Gegenstand weiter, dann werden die abgestrahlten Wellen immer kürzer…
Eigentlich habe ich jetzt nur die Antwort von Wikipedia mit anderen Worten wiederholt.
Ich hoffe, ich habe das Problem verständlich gemacht!
Gruß, Edi

Ja genau das wollte ich wissen.

Das es eine Infrarot-Wärmelampe ist, ist also eher ein Zufall, ja?
Also ein Zufall in dem Sinne, dass die Lampe nicht so heiß ist höher energetisches Licht abzustrahlen.
Infrarot hat also nicht besonders gute Eigenschaften zur Wärmeübertragung oder so.

Gruß Uwe

Hallo,

Das es eine Infrarot-Wärmelampe ist, ist also eher ein Zufall, ja?

Nein. Das ist rel. zwingend so.

Also ein Zufall in dem Sinne, dass die Lampe nicht so heiß ist
höher energetisches Licht abzustrahlen.

Naja, wenn man Naturgesetze als Zufall verstehen will, dann ist es eben Zufall.

Infrarot hat also nicht besonders gute Eigenschaften zur
Wärmeübertragung oder so.

Völlige Konfusion.

Ein Wärmelampe ist eigentlich eine ganz normnale Glühlampe, die aber einen
Filter hat, der das bischen sichtbares Licht (ca. 4%) wegfiltert,
damit man nicht geblendet wird. Außerdem ist im Glaskolben noch eine
Verspiegelung, damit die Wärme möglichst in die gewünschte Abstrahl-
richtung geht. Sowas gibt es bei Glühlampen aber auch (Reflektorlampen).
http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmelampe
Ansonsten gibt eine 300W-Glühlampe etwa genausoviel Wärmestrahlung
ab, wie eine 300W-Wärmelampe.

Wie bei jeder normalen Glühlampe hat die Wolfram-Glühwendel eine Temperatur
von von über 2500°C. Bei diesen Temperaturen wird die Wärme zum größten Teil
in Form von elektromagn. Strahlung abgestrahlt. Nur ist der größte
Teil dieser Strahlung im Bereich jenseits des sichtbaren Lichts, also
eben Infrarotstrahlung.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Blac…

Gruß Uwi

Hallo,

jede Strahlung ist elektromagnetische Strahlung. Je nachdem welche Wellenlänge diese besitzt treten unterschiedliche Wechselwirkungen auf. Trifft em-Strahlung auf ein Objekt kann sie absorbiert werden, z.B. Mikrowelle bringt Wassermoleküle sich zu drehen (durch das wechselnde E-Feld), Röntgenstrahlung schlägt Elektronen aus Atomhüllen (das kann auch schon UV-Strahlung).

Trifft nun em-Strahlung mit Wellenlängen von 780 nm bis 1 mm auf z.B. Wasser (daraus bestehen wir nunmal zum größten Teil) werden die Atome im Wassermolekül zu Schwingungen angeregt. Sie bewegen sich also. Ein Grad für die Temperatur eines Körpers ist die Bewegung seine Grundbausteine (Atome, Moleküle). Je mehr sich diese Bewegen, desto wärmer ist ein Körper.

Deshalb empfinden wir IR-Strahlung als warm, weil sie unsere Moleküle zum Schwingen/Bewegen bringt.

Nun zum Zusammenhang Temperatur/Wellenlänge. Jeder Körper der Temperatur >0K besitzt, sendet em-STrahlung aus. Je höher die Temperatur desto kleiner die Wellenlänge. Deshalb kann man an der Farbe der Sterne ihre Teperatur abschätzen.

Die genaue Wellenlänge zu einer bestimmten Temperatur kann man über das Planck’sche Strahlungsgesetz bestimmen. Für das Maximum der Strahlungskurve gilt:

lambda_max = h*c/5kT

dabei ist h das Planck’sche Wirkungsquantum, C die Lichtgeschwindigkeit, k die Boltzmannkonstante und T die Temperatur.