Hallo
Der Titel sagt ja schon das meiste.
Aber mal konkret: Ich hab ein Längsreglernetzteil mit einem betagten LM305AH als Regler. Der Nennstrom beläuft sich auf 5A. Als Strommesswiderstand ist ein 0.15R drin. Die „Foldbackwiderstände“ weis ich grad nicht, da ich das Gerät momentan nicht hier habe.
In den Applikationsschaltungen von National sind ein 510R und ein 47R eingebaut.
Kann mir jemand mit ein paar Stichworten erklären wie und warum das so funktioniert? Ich steh echt auf der Leitung…( Also dass die Kennlinie rückläufig ist das weis ich)
Gruß Armin
Wenn hier niemand sonst antworten will:
Generell hat ein solcher Regler u.a. einen Vergleicher (OpAmp) für den Ausgangsstrom. An dessen +Eingang legt man über einen Widerstand und einen Widerstand nach GND die Referenzspannung an, so dass der maximale Ausgangsstrom z.B. 1 A ist. Dann addiert man über einen 3. Widerstand einen Anteil der Ausgangsspannung dazu, so dass bei Nennspannung der gewünschte Strom fliesst. d.h. je höher die Ausgangsspannung, desto höher der Strom, ebenso wird der Strom grösser, wenn der 3. Widerstand kleiner gewählt wird.
Wie immer man den Sollwert für den Strom zusammenaddiert, bei Ausgangsspennung 0 muss er grösser als 0 sein, sonst läuft der Regler nicht an.
Reinhard
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Wenn hier niemand sonst antworten will:
Generell hat ein solcher Regler u.a. einen Vergleicher (OpAmp)
für den Ausgangsstrom. An dessen +Eingang legt man über einen
Widerstand und einen Widerstand nach GND die Referenzspannung
an, so dass der maximale Ausgangsstrom z.B. 1 A ist. Dann
addiert man über einen 3. Widerstand einen Anteil der
Ausgangsspannung dazu, so dass bei Nennspannung der gewünschte
Strom fliesst. d.h. je höher die Ausgangsspannung, desto höher
der Strom, ebenso wird der Strom grösser, wenn der 3.
Widerstand kleiner gewählt wird.
Wie immer man den Sollwert für den Strom zusammenaddiert, bei
Ausgangsspennung 0 muss er grösser als 0 sein, sonst läuft der
Regler nicht an.
Reinhard
Hallo Reinhard
Danke für die Antwort.
Ich hab mir mal heute Nacht die Schaltung meines Netzteils aufgezeichnet und die sich ergebenden Spannungen eingesetzt.
-Hätte ich eigentlich gleich tun sollen, dann hätte ich die Frage hier im Forum nicht stellen müssen.
Gruß Armin