Wie gefährlich ist Bluthochdruck wirklich?

Hallo Experten, mein Vater leidet seit einiger Zeit an Bluthochdruck. Er spielt es herunter, aber das ist doch eigentlich echt gefährlich, oder? Was kann ich tun, damit mein Vater besser auf sich achtet und die Krankheit ernst nimmt? Liebe Grüße

Hallo
Vielleicht gehen sie mit ihm zusammen zum Arzt, damit er ihn bei einem Gespräch, genau aufklärt, das wäre sehr wichtig, das er von anderer Seite auch den Ernst der Lage erfährt.
Viel Erfolg

Gruß Pam

Wie gefährlich das ist, ist wohl individuell unterschiedlich.
Bluthochdruck ist genau genommen keine „Krankheit“, sondern ein SYMPTOM.
Die meisten so genannten „Krankheiten“, die die Ärzte benennen, sind „nur“ Symptome einer darunter - überwiegend im Unbewußten - unbehandelt grassierenden Krankheit.

Die allermeisten Menschen der zivilisierten Gesellschaft lassen sich aber nicht gern auf die tieferen Ursachen ansprechen, weil sie dann einen Mangel erkennen müßten, den das „Ego“ / „Niedere Selbst“ so weit es ihm möglich ist, abwehrt / verdrängt.

Das Ego müßte nämlich (beim nachpubertären Menschen) z.B. erkennen, dass es schon längst seine beschränkte Macht hätte abgeben müssen - an das „Höhere / wahre Selbst“, das regelhafte Erwachsenen-Bewußtsein.
99,9% der „Erwachsenen“ der zivilisierten Gesellschaft sind jedoch nicht wahrhaft erwachsen. Unsere Gesellschaft hat das „Know-how“ verloren, wie man regelhaft- zur rechten Zeit, in der Pubertät - erwachsen wird; wie man den geistig-seelischen Teil der Pubertät vollzieht (!). Dieser Teil geschieht nämlich nicht „von selbst“, wie der körperliche Aspekt, der Geschlechtsreife. Der geistig-seelische Aspekt muss gelernt / geleistet werden.

Dieser Mangel ist ein wesentlicher Aspekt der „Kollektiven Zivilisations-Neurose“, über die und deren Heilungsweg du dich im Internet durch googeln nach diesem Begriff oder nach meinem user-Namen heureka47 informieren kannst.

Für Nachfragen stehe ich auch hier gern wieder zur Verfügung.

Alles Gute!

Hallo,
grundsätzlich kann man einem Anderen, wem auch immer, zwar Tips ohne Ende geben – und der Andere wird auch immer eifrig dazu nicken – aber letztlich bleiben Deine Worte leider ungehört und werden nichts ändern! Und zu appellieren, daß man der liebe Sohn oder Tochter ist, wird auch nichts nützen – wenn – ja wenn der Andere nicht einsieht, daß er an seinen Lebensgewohnheiten etwas ändern sollte, ja unabdingbar ändern muß!
Gut wäre es z. B., wenn Du Deinen Vater dazu bringen könntest, daß er sich über 3 Wochen hinweg täglich morgens und abends den Blutdruck mißt (Meßgeräte gibt’s in der Apotheke, wäre ein schönes Geburtstagsgeschenk!) und die Daten aufschreibt, dann hätte Dein Vater gegebenenfalls eine Basis, die ihn vielleicht überzeugen würde.
Wenn er dann sähe, daß sein Blutdruck konstant über 160 / 90 liegt, würde ihn das vielleicht dazu bringen, daß er z.B. zum Arzt gehen wird. Wenn er das aber nicht will, müßte er folgendes machen:

  1. sein Essen unter Kontrolle bringen – Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee, Fett, Zucker, Salz reduzieren – was für die meisten schwerer ist, als Tabletten dagegen zu nehmen und
  2. mehr körperliche Bewegung, mehr Bewegung, mehr Bewegung.
    Ich sage das dreimal, weil das tatsächlich das Wichtigste ist!
    Vielleicht hast Du Zeit und kannst mit ihm Fahrrad-Touren machen oder ihn zum Bergsteigen oder Schwimmen begleiten – oder ihm zum Geburtstag einen Fitness-Kurs oder einen Gutschein für Kieser-Training schenken, das wäre sicher alles hilfreich! Aber auch viel Freude mit Lachen, Musik und tanzen, wäre gut, vielleicht ist Papa ja einfach nur zu viel alleine.
    Ich wünsche Dir viel Glück! Maryha
    PS: wie alt ist er und wie hoch ist denn sein Blutdruck? Das strengt halt primär die Herzmuskeln an…

Hallo Experten, mein Vater leidet seit einiger Zeit an
Bluthochdruck. Er spielt es herunter, aber das ist doch
eigentlich echt gefährlich, oder? Was kann ich tun, damit mein
Vater besser auf sich achtet und die Krankheit ernst nimmt?
Liebe Grüße

Bluthochdruck ist nicht zu unterschätzen, da u.a. die Gefahr von Schlaganfällen damit verbunden sein kann. Hier ist dringedn erforderlich einen Arzt aufzusuchen. HIlfreich ist, sich mit der Ernährung auszeinanderzusetzen und sich ausreichend zu bewegen, dann ist nicht unbedingt eine Medikation erforderlich.