… Gelbfieber sein?
Hallo Experten, da ich in naher Zukunft nach Afrika reise, muss ich mich gegen Gelbfieber impfen lassen. Da mit lebenden Erregern geimpft wird, habe ich Bedenken, dass dadurch die Krankheit bei mir ausbrechen kann. Wie wahrscheinlich ist das? Vielen Dank!
Etwa 10% der Geimpften fühlen sich für ein paar Tage beeinträchtigt. Ich würde daher für 7 Tage ungewohnte Anstrengungen vermeiden.
Schwere Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen sind berichtet aber extrem selten.
Die Erkrankung ist hingegen nicht ursächlich behandelbar und in 60% der Fälle tödlich.
Liegt keine Immunschwäche vor würde ich bei einer Reise in ein Risikogebiet keinesfalls auf eine Impfung verzichten.
Impfschutz beginnt nach 10 Tagen und hält für 10 Jahre.
Diese Auskunft darf und kann das persönliche ärztliche Gespräch nicht ersetzten.
Gute Reise wünscht
Ralf
Sorry, dazu kann ich überhaupt nix sagen - nicht mein thema. mfg ignaz
Hallo,
das ist leider nicht mein Fachgebiet.
Gruß!
Hallo Quirin,
muss ich mich gegen Gelbfieber impfen lassen. Da mit lebenden
Erregern geimpft wird, habe ich Bedenken, dass dadurch die
Krankheit bei mir ausbrechen kann. Wie wahrscheinlich ist das?
wenn nach den Regeln der Medizin unter Beachtung z.B. von Kontraindikationen geimpft wird, dann ist durch die Impfviren nicht nur der Gelbfieber- sondern auch anderer Lebendimpfungen (wie Masern, Mumps, Röteln oder Windpocken) eine eigenen Erkrankung mit Komplikationen extrem unwahrscheinlich.
Nicht geimpft werden dürfen z.B. Personen mit einer Immunschwäche.
Es kann einige Tage nach der Impfung im Rahmen der gewollten Abwehrreaktion des Körpers zu einer leichten Temperaturerhöhung kommen, Fieber (Temp. deutlich über 39°C, bei Kindern über 39,5°C) ist möglich aber noch sehr viel seltener. Eine Reizung mit Rötung und leichten Schmerzen ist, wie bei praktisch jeder Impfung vorübergehend möglich.
Bei der Masern kann es bei etwa jedem 10ten Geimpften auch zu einem Hautausschlag kommen.
Auch sind die Impfviren sind nicht ansteckend, d.h. eine Verbreitung ist nicht möglich.
Letztlich ist das Risiko sich mit den genannten Erkrankungen abzustecken und dadurch Komplikationen zu erleiden sehr viel höher.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Kaunzner
Arzt
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