Hallo.
Meine Frau leidet seit Jahren an schlimmen Schmerzen u.a. in den Knien und im Rücken (mit Anfang 30).
Es handelt sich dabei lt. den Ärzten um Abnutzung, also Arthrose sowohl in den Knien als auch des IGS (Iliosakralgelenk).
Der Arzt sagt Schwimmen und KG, meine Frau war auch bereits beim Schmerztherapeuten und hat Opiate erhalten. Es hat alles nicht genützt.
Wer von Euch ist ebenfalls Schmerzpatient und hat diese Probleme? Was habt Ihr getan? Was kann man machen?
Ist es vielleicht ratsam in eine Spezialklinik zu fahren? Wir haben wirklich alles ausprobiert, was die Ärzte vorgeschlagen haben, aber die Schmerzen werde immer schlimmer statt besser. Manche Ärzte sagen sogar, dass sie sich an die Schmerzen gewöhnen soll.
Sehr geehrter Herr Bode,
aus psychosomatischer Sicht gabe es dazu viel zu sagen. Das aber übersteigt das Medium Internet.
M.E. kann ich Ihrer Frau nur raten, sich auf den Weg zu machen und selbst die Ursachen des Schmerzes herauszufinden.
Es ist kaum anzunehmen, dass eine Frau von Anfang 30 durch Abnutzung diese ASchmerzen hat.
Ihre Frau möge sich auf den Weg machen und sich eine Fachperson suchen, die psychosomatisch denken und behandeln kann. Das sind eher Haulpraktiker und ärztliche Fachkräfte mit dem Schwerpunkt Psychosomatik.
Nur wer mechanistisch denkt, meint, durch mikroskupische Untersuchung das Rätsel zu lösen. Der Körper des Menschen ist aber ganzheitlich zu sehen. Zu fragen ist immer, was drückt, was beschwert, welcher Kummer, welche Not, welche ungelöste Situation beschäftigt sie? Welche inneren Lasten legen sich zentnerschwer auf sie?
Ich wünsche Ihrer Frau viel Erfolg.
mfg
IB
Hallo,
bin seit Ewigkeiten Schmerzpatientin. Tja ich versuch mal zu beschreiben, was mir etwas hilft. Ich habe jeden Tag Schmerzen mal mehr mal weniger.
Die Rheumathologin hilft mir. Arthrose gehört zum Rheumatologischen Formenkreis, deshalb würde ich einen Rheumathologen empfehlen. Die Behandlung bei einem Osteophaten hat mir geholfen. Da die Dame jetzt nicht mehr im Ort wohnt, lass ich mich in einer physiologischen Praxis behandeln, „manuelle Therapie“. Leider muss ich es selber bezahlen. Für meinen Rücken mache ich jeden Tag Übungen, die man mir in der Praxis gezeigt hat. Habe zwei Wirbelbrüche, die WS verkrümmt sich, um den Höhenunterschied auszugleichen. Diese Übungen mache ich direkt nach dem Frühstück, sonst wird bei mir nämlich nichts mehr draus.
Jetzt habe ich „Feldenkrais“ angefangen. Einfach mal im Netz nachschauen. Dauerschmerz geht an die „Nerven“, Verzweiflung macht sich breit, viele Veranstaltungen macht man nicht mehr mit, da die Schmerzen teilweise zu stark sind oder man hat Angst davor , dass sie dann drastisch kommen.
So hole ich mir Hilfe bei einer Psychologin, wie gehe ich mit meinen Ängsten um, wie gehe ich mit dem Schmerz und den Einschränkungen um?
Was mache ich gern? Woran habe ich Spaß? Was kann ich auch unter Schmerzen machen?
Was auch gut sein soll, ist eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen. Habe hier bei uns aber noch keine gefunden.
Wenn dies irgendwie hilfreich war, können Sie sich gerne wieder melden. Dran bleiben!!
Wünsche Ihnen und ihrer Frau viel Kraft
Liebe Grüße
Sasabi