http://de.cars.yahoo.com/041203/292/4bon6.html
in dem Bericht steht, dass der Mann mit 4,4 l Diesel Durchschnittsverbrauch gefahren ist und das mit einem Golf TDI 1,9 l Diesel.
Diese Kiste ist ein Schluckspecht. 7 - 8 l ist da ganz normal.
Ist der Sprit, den er getankt hat so überaus gut?
Wie hat der das geschaft?
Genauso bekommt mein Freund immer eine Lachanfall, wenn er die Werbung von VW sieht (den fast Verdursteten an der Tankstelle). Sein Passat kommt höchstens 500 km weit, dann muss er aber sofort ne Tankstelle ansteuern, sonst bleibt er liegen.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
das geht ohne mit der Wimper zu zucken.
Einen Spritsparer haben sie in dem Artikel erwähnt: die Bridgestone-Reifen. Natürlich haben sie nicht erwähnt, dass die Reifen auf doppeltem oder dreifachem Druck aufgepumpt waren , so dass sie nur auf einer Rille fuhren.
Dann sagen sie nicht, welche motorlichen oder getriebsmäßigen Massnahmen getroffen wurden. (Von einem willkürlich aus der Serie genommenenm Motor ist nicht die Rede!) Im Werk wird auf dem Leistungsprüfstand ein Motor mit leistungsmäßigem Ausreisser nach oben herausgefischt, der aber auch im unteren Drehzahlbereich schon ordentlich Drehmoment entwickelt (ist noch wichtiger als schiere Leistung)! Der Motor kriegt dünnflüssigstes Öl. Meist wird noch das Schwungrad auf das geringste Mass abgedreht. Die Ventile werden auf das größtmögliche Spiel eingestellt. Es werden die Lager mit dem größtmöglichstem Spiel eingebaut usw. Die ganze Flöte also um einen Motor kurzfristig möglichst leichtgängig zu machen.
Nun zum Getriebe und Differential: genauso wie beim Motor wird ein möglichst leichtlaufendes Getriebe aus der Serie herausgefischt und dann wie beim Motor auf Leichtlauf umgebaut. Öl und Lager wie oben beschrieben. Evtl. die Übersetzung des Getriebes geändert.Die Servopumpe für Lenkung und Bremse wird abgeschaltet!(kann lebensgefährlich sein!!)
Zum Fahrwerk: Neben den Leichtlaufreifen werden die Radlager auf größtmöglichstes Spiel eingestellt. Manchmal werden auch einige Rollen herausgenommen. Die müssen ja nur wie alle anderen Teile des Wagens 1200 km halten. Es wird der Unterboden manchmal auch ganz zugemacht. Wer guckt von den Journalisten schon unter den Wagen? Man macht sich ja schmutzig.
Dann das wichtigste: Der Gasfuss. Der erste Gang dient nur zum Anfahren. Die anderen Gänge werden nur bis 1700 U/min „ausgedreht“. Auch ein ruckelnder Motor läuft. Bergab nur Leerlauf oder sogar die Zündung abschalten (Lebensgefährlich!!!, nicht ausprobieren).
Nach meiner Meinung sind die 4,4 l/100km Verbrauch dann viel zu viel. Wenn alle Maßnahmen wie oben beschrieben eingehalten werden, dann muss ein Verbrauch von weit unter 3l/100km zu erzielen sein.
Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass die ABE sofort erlischt, wenn auch nur eine dieser Massnahmen wie oben beschrieben bei einem Fahrzeug, das für den normalen Verkehr zugelassen ist, durchgeführt wird.
Wisst ihr noch weitere Massnahmen?
Schönes Wochenende
Bernd
Hallo Raimund!
4,4 l Diesel
Durchschnittsverbrauch :gefahren ist und das mit :einem Golf TDI 1,9 l Diesel.
Sein Passat kommt höchstens :500 km weit, dann muss er :aber sofort ne Tankstelle :ansteuern, sonst bleibt er
liegen.
Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. Langjähriges Mittel mit einem Passat Diesel 115 PS, automatisches Getriebe, Klimaanlage ständig in Betrieb, liegt bei mir zwischen 6 und 7 Litern. Landstraße, Autobahn, Stadt - alles ist bunt gemischt dabei. Ich ermittle nicht dauernd den Verbrauch und hasse es, angstvoll mit dem letzten Tropfen zu fahren. So fahre ich zumeist nach 800 bis 850 km die nächste Tanke an. Das klappt nur nicht, wenn ich mit Anhänger (1,6 t, Tandemachser, Aufbau groß wie eine Schrankwand) unterwegs bin. Exakte Verbrauchswerte habe ich nicht zur Hand, aber 12 bis 15 l/100 km sind die passende Größenordnung.
Im übrigen halte ich es für ein Werbegerücht, daß der Verbrauch nennenswert von der Markenbindung der Tankstelle abhängt, wie der Artikel wohl unterschwellig vermitteln will. Das mag anders sein, wenn man in Marokko oder in Sibirien tankt, aber nicht in D.
Gruß
Wolfgang
Hallo
Ich habe einen Golf 3 1,9 TDI 110 PS und brauche im durchschnitt 5,5-6,5 Liter wenn ich länger auf der Autobahn unterwegs bin und nur mit 140 fahre ohne viel bremsen oder beschleunigen geht der Verbrauch runter auf 4-4,5 Liter beim schnellen fahren (200kmh)steigt der Verbrauch nie über 8 Liter .Was wichtig ist richtiger Luftdruck eher etwas mehr, alles unnötige Gewicht raus,Leichtlauföl und regelmässige Wartung .
Ich hatte auch mal so Spritsparreifen die hatten mir aber zu wenig Gripp und es kommt meiner Meinung eher auf den Fahrer an also unnötiges Beschleunigen oder Bremsen vermeiden. Mein Golf läuft mit 60 im 5.Gang wunderbar mit 1100 umdrehungen.
Grüße Martin
Hm, für einen der wenig Ahnung hat:
Wird das ernsthaft von den Herstellern so betrieben? Hast du da Erfahrungen? Wird das auch von Marken wie BMW, Chrysler, etc. so gehandhabt???
Mfg - JENS
Hallo erstmal,
sehe da ebenfalls kein Problem. Wir haben momentan einen Bora Variant 4Motion mit dem etwas älteren 130 PS TDI und den bringt meine Frau bei normaler Fahrt über Land in Dänemark und ohne jeglichen zusätzlichen technischen Aufwand oder besondere Rücksichtnahme auch unter 5 Liter (laut Bordcomputer). Ich liege immer etwas höher, aber z.B. bei normaler (eher sportlicher) Fahrweise mit Autobahn gerne auch mal schneller und ganz viel Stadtverkehr schaffen wir es im langfristigen Verbrauchsmittel mit dem Wagen (oft voll bis unter das Dach beladen und nur sehr „zurückhaltend“ gewartet) auf 6,9 - 7,1 Liter.
Bei einem Spritspartrainig von VW welches ich mal dank Auftritt meiner Frau mir antun durfte, kam ich auch im normalen Stadtverkehr mit einem handelüblichen Golf mit SDI-Motor auf unter 5 Liter beim ersten Versuch. Der Trainer erzählte von Leuten, die bei Meisterschaften auch mit Serienwagen durchaus die 4 Liter-Marke knacken. Also wenn man es drauf anlegt kann man die 4,4 Liter durchaus erreichen (würde mir dann aber keinen Spaß mehr machen).
Gruß vom Wiz
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Hallo Raimund,
die Frage ist nur,wie sie den Verbrauch ermitteln…*g*…
Denn über Kurze Zeiträume kann man ohne weiteres einen „Supermini“-Verbrauch erzielen…
Ich rede immer erst von Verbrauch,wemnn ich eine „Karre“ mehrere Jahre
„durchgängig“ gefahren habe…
Nämlich erst dann kannst du wirklich sagen,dieser Typ verbraucht X-Liter
auf 100 Km…
Zwei Extrem-Beispiele (aber hier schon live gehabt im Pott…)
a) Super Sommer-Wetter…kein Regen nur Sonnenschein lange hell bis
spät um 23 Uhr abends…also keine Scheinwerfer gebraucht nix anderes
an…also Suuper niedriger Verbrauch…
b) Winter Regen Mistwetter lange Dunkel
alles an Schweinwerfer,Lüfter,Heckscheibe usw.
Total hoher Verbrauch…
Erst wenn du einen Wagen über mehrere Jahre fährst und akribisch denn
Sprit (und sonstigen Verbrauch) aufzeichnest (bei mir zwangsläufig durch Tankkarte) hats du ein genaues Bild davon…
mfg
Frank
Hallo,
Im übrigen halte ich es für ein Werbegerücht, daß der
Verbrauch nennenswert von der Markenbindung der Tankstelle
abhängt, wie der Artikel wohl unterschwellig vermitteln will.
Das mag anders sein, wenn man in Marokko oder in Sibirien
tankt, aber nicht in D.
Ist es auch. Ein Privattester aus http://www.langzeittest.de mit einem Toyota Avensis Kombi D4D hat 3000km den V-Power Diesel getestet mit dem Ergebnis: 19€ Mehrkosten bei geringstem Minderverbrauch.
Aber das mit Marokko kommt aus eigener Erfahrung hin, die haben zwei Sorten. In Sibiren war ich noch nicht.
gruß
dennis
Wie immer…
…alles eine Sache der Fahrweise.
Und da die Deutschen nicht langsam und vorrausschauend fahren können, schaffeen sie auch nicht die Herstellerangaben zu erreichen.
Macht zwar nicht immer Spaß, die Sparfahrweise, aber es geht.
Habe es mir selbst schon bewiesen: http://www.carcost.de
gruß
dennis
Moin
Wird das ernsthaft von den Herstellern so betrieben?
Wenn die wissen dass der Wagen garantiert nur den einen extrem Versuch durchhalten muss: klar.
Für die normalen Messzyklen werden aber normale Serienautos genommen. Grund: wenn der angegebene Verbrauch zu weit dem realen (im Testzyklen) liegt gibts Ärger.
Ein ähnliches Gebaren gibts auch bei den Geschwindigkeitsrekorden und „XY-km in 24-Stunden“-Fahrten.
cu
alles eine Sache der Fahrweise.
Hallo Dennis,
kann ich bestätigen. Fahre im Sommer um die 5,2 und im Winter um 5,8 L/100 km Benzin im Durchschnitt im Mischverkehr, ohne zu bummeln. Gezielt und bewußt gefahren, komme ich auf 4,5… 4,8 Liter. Habe festgestellt, daß ein gr0ßer „Verbraucher“ die oft sinnlosen roten Ampeln sind. Trotzdem komme ich mit anderen „Spritsparfahrern“ im Straßenverkehr absolut nicht klar. 500 Meter brauche diese um von 0 auf 50 km/h zu beschleunigen.- und die nächste Ampel wieder rot.
Kann einen bis zu 10 Minuten pro Arbeitsweg kosten. Macht im Jahr:
um die 2240 Minuten = rund mehr als 37 Stunden. Wenn ich dann diese Zeit mit einem möglichen Stundenlohn sehe und gegen die Kraftstoffersparnis aufrechne, komme ich ganz schnell wieder auf den Boden zurück und fahre ohne zu über-oder untertreiben wie die meisten Verkehrsteilnehmer.
Gruß Gert
alles eine Sache der Fahrweise.
stimmt ! und der Zuladung ! und der geographie !
bergab mit rückenwind ist halt billiger.
meine vergleichszahlen:
2 personen kommod gefahren liegen so bei 6,3 - 6,5 Ltr./100KM
2 personen, rückenlehne umgelegt, vollbeladen, volle pulle,
da komm ich dann locker auf über 12 Ltr./100 KM.
unser „normverbrauch“ liegt bei 7,5 Ltr./100KM (bei mehr als 130.000)
alles Klar ?
t.
Hallo Dennis,
kann ich bestätigen. Fahre im Sommer um die 5,2 und im Winter
um 5,8 L/100 km Benzin im Durchschnitt im Mischverkehr, ohne
zu bummeln. Gezielt und bewußt gefahren, komme ich auf 4,5…
4,8 Liter. Habe festgestellt, daß ein gr0ßer „Verbraucher“ die
oft sinnlosen roten Ampeln sind. Trotzdem komme ich mit
anderen „Spritsparfahrern“ im Straßenverkehr absolut nicht
klar. 500 Meter brauche diese um von 0 auf 50 km/h zu
beschleunigen.- und die nächste Ampel wieder rot.
Kann einen bis zu 10 Minuten pro Arbeitsweg kosten. Macht im
Jahr:
um die 2240 Minuten = rund mehr als 37 Stunden. Wenn ich dann
diese Zeit mit einem möglichen Stundenlohn sehe und gegen die
Kraftstoffersparnis aufrechne, komme ich ganz schnell wieder
auf den Boden zurück und fahre ohne zu über-oder untertreiben
wie die meisten Verkehrsteilnehmer.Gruß Gert
Hallo Raimund,
es geht! Das weithin offen bekannte Geheimnis ist eine sehr sparweise Fahrweise. Das bedeutet nicht einfach ein paar Tricks, sondern ein Gesamtkonzept.
Ich hatte es schon geschafft meine Verbrauch im Sommer auf 4,6 l/100km zu senken. Ich fahre eine Toyota Yaris, mit 1l Benzinmotor, d.h. ich tanke Super.
Eine solche Fahrweise hat ins extrem getrieben aber nichts mit Freude am fahren zu tun und kann sogar gefährlich werden (wenn man auf der Autobahn 15 Meter hinter einem Laster im Windschatten fährt).
Gruß
Carlos
Ich fahre eine Toyota Yaris, mit 1l
Benzinmotor,
Ähm, wir reden hier von Autos und nicht von Benzinfeuerzeugen 
( Nicht bös sein! ) Ich komme mit meinem Passat bis zu 700 km weit. Wenn ich ihn auf der Autobahn straff hernehm, etwa 600.
HM
Ich fahre eine Toyota Yaris, mit 1l
Benzinmotor,Ähm, wir reden hier von Autos und nicht von Benzinfeuerzeugen
*prust* den habe ich auch noch nicht gehört.
Aber der Carlos und Ich fahren eben in der „Milchflaschenklasse“ = Ein Liter Klasse
))
gruß
dennis
Hallo HM,
( Nicht bös sein! ) Ich komme mit meinem Passat bis zu 700 km
weit. Wenn ich ihn auf der Autobahn straff hernehm, etwa 600.
Ich fahre üblicherweise um die 600 km, bevor ich tanke. Dabei warte ich nicht bis er leer ist. (45l-Tank, da kannst du selber rechnen)
Ich bin Pendler und mein Auto dient hauptsächlich dazu mich alleine durch die Gegend zu kutschieren. Ein größerer Wagen ist in diesem Fall eine Verschwendung von Geld und Ressourcen.
Gruß
Carlos