an unserer Grundschule gibt es ein sehr heftiges Problem mit einer Lehrerin. Wen es näher interessiert, der kann im Brett „Sucht und Prävention“ nachlesen.
Der Stand ist im Moment wie folgt:
Drei Eltern haben persönlich mit der Schulleitung gesprochen. Man bekam signalisiert, dass der Fall ernst und aktenkundig sei und der Schulleiter sich um eine Änderung bemühe.
Die Elternbeirätin hat mit der Lehrerin gesprochen - erfolglos, die schreckliche Klasse zwinge die Frau zum Ausrasten, ähm, zu Gebrüll („Die hören ja sonst gar nicht“).
Die Elternbeirätin hat mit dem Schulleiter gesprochen. Leider habe er im Moment sehr viel um die Ohren, aber er versuche, noch vor Weihnachten mit der Lehrerin zu reden.
Zusammengefasst: Seit November werden Eltern vertröstet und zwingen täglich ihre Kinder in einen Unterricht, der die Kinder völlig verstört. Es hat sich nichts geändert, im Gegenteil, die Frau wird immer hektischer. Sie unterrichtet als KL fast alle Fächer, die Kinder sind ihr also täglich mehrere Stunden lang ausgesetzt.
So soll es nicht weitergehen. Daher meine Frage: Wer ist die nächste Instanz ? Das zuständige Oberschulamt ? Kann man sich dort auch vorerst vertraulich beraten lassen, oder führt jedes Gespräch automatisch zum Kontakt Oberschulamt - Schule ?
Es geht wirklich nicht um Kleinkram, das könnt Ihr mir glauben ((
So soll es nicht weitergehen. Daher meine Frage: Wer ist die
nächste Instanz ? Das zuständige Oberschulamt ? Kann man sich
dort auch vorerst vertraulich beraten lassen, oder führt jedes
Gespräch automatisch zum Kontakt Oberschulamt - Schule ?
wenn mich die Lehrerschaft bzw. der Rektor so behandeln würde, wäre ich recht schnell beim Schulamt.
Das mußt ja nicht alleine Du machen, geht mit mehreren Eltern hin, dann war es auch nicht nur eine/einer.
Obs dann vertraulich weitergeht, kann ich nicht sagen, aber wie gesagt, wenns mehrere sind und möglichst alle eine Erklärung unterschreiben, dann sollte der Zorn der Lehrerin nicht nur ein Kind treffen.
Ansonsten mal einen Tag lang Schulstreik.
Alle Kinder bleiben zu hause.
mal für die Zwischenzeit ohne Instanz - es gibt ja das Mitwirkungsrecht: Wie wärs, mal Eltern zu mobilisieren und vorerst regelmäßig dem Unterricht „beizuwohnen“, also Hospitation oder besser noch Mitarbeit. Wenn die Lehrerin überfordert ist und die Schulleitung das Problem kennt, sollten die froh sein über die Hilfe. Ich weiß, sowas mögen viele Schulen/ Lehrer gar nicht, aber verweigern dürfte in diesem Fall kaum begründabr sein, zumal der Termin beim Schulamt nicht nächste Woche sein wird und das Erstgespräch bekanntlich nicht unbedingt viel bringt…
Sitzen Eltern mit in der Klasse, könnten Schüler von vornherein ruhiger sein, ebenso die Lehrerin beherrschter. Einige Mütter/ Väter finden meist ein paar Stunden…
Sinnvoll wäre natürlich auch eine Thematisierung durch Fachleute oder eine beliebtere Lehrerin. Eine eskalierte Situation löst sich nicht von selbst. Zudem werden Lehrer nicht so schnell versetzt oder beurlaubt und letztlich tut es einer Klasse auch nicht unbedingt gut, wenn Probleme so gelöst werden. Liegt ein Suchtproblem vor gehts natürlich wohl nicht anders, aber selbst dann muss mit den Kindern drüber gesprochen werden…
Diese Zeilen sind alls Anregung gedacht. Selbst Grundschulmutter kann ich nachvollziehen, in welch blöder Situation alle stecken. Ich kenne aber auch die Mauern die man einrennen und die Geduld die man aufbringen muss, ehe evl. mal was passiert. Deshalb tendiere ich immer zum zweigleisigen Weg - neben dem Amtsweg die Selbsthilfe.