Wie gehts weiter für mich...?

Schönen guten morgen,

mich drangsaliert schon seit ca einem Jahr ein problem.

damit ihr meine situation richtig verstehen könnt muss ich sehr sehr weit ausholen, letzte gelegenheit sich was zu trinken zu holen oder so.

Ich fang einfach mal damit an das ich aus sehr kaputten Familienverhältnissen komme.

Gezeugt wurde ich aus einer Vergewaltigung.

Also mutter vergewaltigt, ich bin so gezeugt worden. meine mutter blieb dann bei ihm, vor allem weil sie ncoh andere kinder mit diesem Untermenschen hatte (hatt).

als ich 6 jahre war hat meine mutter sich überwunden und ist endlich abgehauen, jugendamt holte mich und meien geschwister nach.

bis zu dieser flucht war mein leben geprägt von schläge und erniedrigungen seitens des erzeugers.(Bsp ich hab mit dem Erzeuger kicker gespielt im team, da wir verloren haben, biss er mich ins gesicht).

Naja als wir in einer anderen stadt wohnten, fing natürlich meine da sein an.

ich kam in die schule, schlug mich regelmässig, schwänzte regelmässig und mit straftaten hab ich begonnen.(klauen Raub etc pp)

ich wurde zunehmend agressiver und unberechenbarer, fing natürlich auch mit 8 oder 9 jahren an zu rauchen. irgendwann wurde ich so unhaltbar das ich vom jugenrichter ins heimgeschickt worden bin. aber auch dort machte ich was ich wollte, im nach hinein empfinde ich das heim als lasch. naja war da ca 1 jahr lang und auch dort ging es weiter mit diebstählen, raub körperverletzung usw.

ich flog folglcih aus dem heim raus, dies war im sommer. musste wieder zur erzeugerin und ich konnte wieder machen was ich wollte. tat ich auch, eines schönes sommertages war ich mit freunden schwimmen und wurde fast von so nem dreckigen … vergewaltigt konnte noch rechtzeitig abhauen.

naja dann gings shcon weiter ins nächste heim und dort wurde es vorerst richtig schlimm. ich fing richtig an mich zu prügeln so ca jeden tag wurde mehrfach deswegen angezeigt wurde anhänger des satanismus(ohen zu wissen was es war) hing nur noch mit asozialem pack ab, begann teils schwere straftaten. Meine akte u14 müsste da bände sprechen.

naja dann trat irgendwan dieser eine erzieher in mein leben und irgendwie schaffte er es mich etwas zu ändern.

ich hatte zum ersten mal in meinem leben das gefühl geliebt zu werden. er zeigte mir wie man richtig lernt freunde findet und eben anständig ist.

naja wurde auch ruhiger und kann auch sagen das es bis heute so geblieben ist.

wäre da nicht eins gewesen.

ich war der liebling dieses erziehers, wir machten privat urlaub er zahlte, er lud mich zu sich nach hause ein und solche sachen eben. naja was eben keiner weiß ist das der typ sich an mich vergangen hat, ok gut es gab keine offenen zwang aber unterbwusst wusste ich das er das erwarten würde, ich mein immerhin hat er so ziemlcih alles für mcih bezahlt zu dieser zeit. außerdem sprach er immer von adoption und verlockte mcih eben damit, weil ich wusste das ich dann mal eine familie hätte, einen backgroung. das ging ca 2 jahre so und ich war 13 als es anfing. irgendwann kam ich in die wg und dort wurde es weniger aber hörte nicht wirklich auf.

nun bin ich 2004 aus dem heim raus wieder zur erzeugerin und wurde schwer depressiv, habe nichts gemacht außer daheim rumgehockt udn sch…ß harrtz IV kassiert. dann musste ich meinen zivi machen und wurde langsam wieder lockerer und offener, ich schnitt mir die haare ab( hatte sie schulterlang) auf fast glatze. kam also langsam wieder zum leben, nun ist es so das ich mir in der zwischenzeit ein fahrrad gekauft habe, das nun 2500 wert ist und dementsprechen fahr ich auch. ich würde also sagen das es mir auch aus der depression geholten hat un dmir teilweise meine lebensfreude wieder gab.

nun ist es so, das mir diese sachen mit dem erzieher vor ca 1 - 1.5 jahren wieder eingefdallen ist und seit dem steigt mein hass immer weiter, aber nicht nur auf ihn sondern auf so ziemlich jeden menschen dieser welt. Ich weiß die können ja nichts dafür aber dem ist nun mal so. ich werd auch wieder zunehmend agressiver und hab wieder das verlangen mich zu prügeln andere leute zu verletzten und naja den gedanken leben zu nehmen. ( wenn ich das habe steige ich auf mein bike und power mich aus dann gehts wieder). mir ist mein leben ehrlcih gesagt auch relativ egal, also ich bin nicht suizidal oder so, sondern lebe nach dem motto, wenn ich sterb ich sterb ich eben scheiß egal.

aber diese gedanken sind noch da und so geht es eben die ganze palette durch.

Ich bin so ziemlich emotionstot, wird mir auch gesagt, bin auch beziehungsunfähig.

wohne momentan bei meiner „freundin“ nur weil sie ne wohnung hat, lieben tu cih sie nicht, kann ich auch nicht, das geht schon seit nem jahr so.

im grunde nutze ich jeden in meiner umgebung bis aufs letzte aus und werf ihn dann einfach weg.

nun frag ich mich was ich machen soll, soll ich zu diesem erzieher fahren ud ihm richtig eine verpassen, erpressen oder anzeigen und das heim ebenfalls verklagen.(solche beziehungen sind ja nicht die regel zwischen erzieher und dem jugendlichen, also so privat und ohne diese sexsachen versteht sich).

eine person gibt es an die ich mich shcon mit dem problem gewandt habe, meinen besten freund, den ich auch nie ausnutzen werde. der sagte mir ich soll zur polizei, aber wenn ich so durchs netz suche dann finde ich omass seiten bzw news wo solche leute für ein paar monate vll 2-3 jahre weg sind.

außerdem hab ich das vertrauen in den staat verloren weil der von der misshandlung seitens des vaters wusste. und nichts tat.

ich merk grade richtig wie es an meinem leben saugt.

ich bekomme nichts weiter hin, lasse mich ausnutzen von arbeitgebern( bin zeitarbeiter) und bekomme nichts auf die reihe, absolut nichts.

nun würd ich gern von euch wissen was ich noch machen kann, bzw was ich machen soll. ich bin mit meinem latein am ende und schon seit wochen am grübeln was mich sehr stark belastet

Professionelle Hilfe
Hallo!

Hast du mal darüber nachgedacht, dir psychologische Hilfe zu holen?

Bei dem, was du geschildert hast, ist es kein Wunder, dass du erhebliche psyschische Probleme hast. Allein ist es schwer bis kaum möglich, da herauszukommen. Geh also zu deinem Hausarzt und lass dich zu einem Psychotherapeuten überweisen.

Alles Gute
wünscht der
Tunefish

Hallo,

da muss man erst mal tief Luft holen, wenn man das alles liest.

Ich gehe davon aus, dass das alles stimmt, was Du da schreibst.

Ich weiß, dass das kein Einzelfall ist, was Du da beschreibst. Es gibt da keine einfachen Lösungen, aber es gibt immer wieder Menschen, die es auch schaffen, aus solch einem Sumpf heraus zu kommen. Drei Dinge sind dabei wichtig:

  1. Du schaffst es, Dich vom Einfluss von Menschen zu lösen, die Dir nicht gut tun. Was nicht heißt, dass Du nicht mit ihnen „abrechnen“ kannst. Aber das sollte in einer zivilisierten Weise passieren. Überlege es Dir gut. Wenn Du wirklich der Meinung bist, dass Du mit dem/der einen oder anderen „noch eine Rechnung offen“ hast und es Dir gut tut, die zu präsentieren, dann tu das. Es kann sein, dass Du es ihm/ihr offen sagst (jemand, dem Du vertraust sollte zu Deinem Schutz dabei sein oder wenn es zu gefährlich ist, gehe diesen Weg nicht) oder Du schreibst einen Brief an diese Person oder Du gehst den Weg einer Klage bzw meldest es den Vorgesetzten schriftlich (sie dürfen sowas nicht ignorieren, die jüngsten Missbrauchsfälle in Deutschland haben gezeigt, dass man mit Öffentlichkeit auch etwas erreichen kann). Überlege es Dir gut, ob Du das alles wirklich tun willst, welchen Weg Du wählst bzw welcher Weg Dir nachhaltig gut tut (ein Brief ist eine schnelle indirekte Sache, ein Gespräch eine direkte emotionale Sache und eine Klage eine langwierige und öffentlichkeitswirksame Sache mit (hoffentlich) Folgen für die Schuldigen).

  2. Du brauchst zumindest EINEN richtig guten Freund. Du hast angesprochen, dass Du einen guten Freund hast. Wenn er für Dich da ist, Dir beisteht, Dich versteht, Dir auch Deine emotionalen Ausbrüche verzeiht (weil er Dich versteht und Deine Geschichte kennt) und hilft, ist das sehr sehr wertvoll. Der Teufelskreis ist ja, dass Menschen mit Erfahrungen, wie Du sie gemacht hast, sich zurück ziehen und keinem Menschen mehr vertrauen. Vielleicht gelingt es Dir, weitere Kontakte aufzubauen. Möglichkeiten sind der Chat (anonym und keinen direkten Kontakt, so kann man erstmal vorsichtig Kontakte knüpfen und über längere zeit überprüfen) aber vorsicht, da gibt es auch viele Chaoten. Oder auch Vereine welcher Art auch immer (was Dich eben interessiert) oder (auch das habe ich schon erlebt) das Schicksal einfach herum drehen. Du hast schon viel geschafft und durchgestanden in Deinem Leben. Vielleicht kannst Du ja auch anderen Helfen und in einer der zahlreichen Hilfsorganisationen für was auch immer arbeiten. Dein Leben hat so für Dich und für andere sofort sehr sehr viel Sinn!! Du bist das beste Beispiel für andere, dass man es schaffen kann. Menschen mit Problemen brauchen Menschen, die wissen, von was man spricht. Du bist so ein Mensch! Du kannst aus EIGENER ERFAHRUNG helfen, wenn Du es willst und so neue wertvolle Kontakte aufbauen zu Helfern und vielleicht auch Betroffenen. Muss auch nicht unbedingt auf einem Gebiet sein, wo Du Menschen mit gleichem Schicksal triffst, wenn es Dich zuviel runter zieht, weil es Dich zu sehr an Dein Schicksal erinnert. Überlege Dir was Dir gut tut!

  3. Du willst es wirklich schaffen. Versuche eine Arbeit zu bekommen, wo Du Dich wohl fühlst und wo Du mit eigener Kraft auch eine Chance hast, zu bleiben. Versuche zu Sozialarbeitern/Streetworkern Kontakt aufzunehmen (diesen Mut solltest Du trotz schlechter Erfahrung haben). Wenn die Dir glauben, dass Du es ernst meinst, dann legen sie oft auch ein gutes Wort für Dich bei Unternehmen ein. Es gibt Unternehmen, die Dir dann eine Chance geben, weil sie von Dritten (Sozialarbeitern/ Streetworkern) Deine Lebensgeschichte gehört haben und glauben, dass Du Dein Leben ändern willst. Sollte die Leiharbeitsfirma Dich einmal an ein Unternehmen führen, wo es Dir gefällt, strenge Dich an, einen guten Job zu machen und gehe dort zum Fachvorgesetzten und Frage, ob sie Dich übernehmen. Lass Dich nicht entmutigen, es kann sein, dass Du das sehr oft versuchen musst, bis es klappt. Und dann suche Dir eine kleine günstige Wohnung, wo Du Dein eigenes Leben aufbauen kannst.

Abschließend: Es ist klar, dass Dich Deine Vergangenheit ein Leben lang beschäftigen wird, ABER: Die Frage ist, ob man damit trotzdem ein gutes Leben führen kann und die Antwort ist eindeutig ja. Es gibt immer wieder Rückschläge und schlimme Erinnerungen/Träume aber neue schöne Erlebnisse helfen, damit umzugehen.

Du denkst Dein Leben ist nichts wert? Ich sage Dir, ich kenne so viele, die mit dem „silbernen Löffel“ im Mund geboren wurden, behütet, beste Schulen, Traumjobs und Topgehälter durch Kontakte der Eltern. Glaubst Du, dass diese Menschen viel in ihrem leben geschafft haben? -

Wenn Du es schaffst, bei dieser Lebensgeschichte Dein eigenes Leben aufzubauen und glücklich zu werden, dann hast Du mehr geschafft, als die meisten Menschen, die ich kenne.

Alles gute wünscht Dir

ikarusfly

Hallo!

Hast du mal darüber nachgedacht, dir psychologische Hilfe zu
holen?

Bei dem, was du geschildert hast, ist es kein Wunder, dass du
erhebliche psyschische Probleme hast. Allein ist es schwer bis
kaum möglich, da herauszukommen. Geh also zu deinem Hausarzt
und lass dich zu einem Psychotherapeuten überweisen.

Das mag zwar schneller gehen, aber mE wird in diesem Brett gerne mal vergessen, daß zu einer qualifizierten Therapie auch vorher eine qualifizierte Diagnosestellung gehört, die idR von einem Facharzt (für Psychiatrie) erfolgen sollte. Dabei kann der FA zB auch klären, ob eine ambulante Therapie überhaupt ausreicht oder ob nicht eine (teil-)stationäre Behandlung notwendig ist.
Auch wenn es sicher viele gute Hausärzte mit psychologischem Gespür gibt, gibt es doch auch einige mit ziemlich großem blinden Fleck in psychiatrischen Angelegenheiten - und dann ist gut gemeint nicht immer auch gut gemacht.
Ich erlebe in meiner Praxis als SBV leider immer wieder, daß ohne qualifizierte Diagnose sich psychisch kranke Menschen therapeutisch im Kreis drehen oder aber durch falsche Behandlung die Probleme nur noch schlimmer werden.
Auch ist es leider bei manchen Hausärzten immer noch so, daß relativ schnell zum Rezeptblock gegriffen wird, ohne überhaupt auf therapeutische Behandlung hinzuweisen.

Alles Gute

Ebenso

wünscht der
Tunefish

&Tschüß
Wolfgang

2 „Gefällt mir“

Hallo,

probiere folgendes: Gehe zu deinem Hausarzt und hole dir eine Einweisung für eine stationäre psychotherapeutische Behandlung. Hab keine Angst davor, du triffst dort sehr gute Therapeuten und vor allem andere Patienten, mit denen du reden kannst.

LG Ralf

Hallo,

du hast offenbar das Glück, an all dem Schlimmen, was dir in deinem Leben passiert ist, nicht zerbrochen zu sein. Zudem hast du anscheinend ein Bewusstsein dafür entwickelt, welche Verhaltensweisen richtig und welche falsch sind.

Damit hast du eine ziemlich gute Grundlage dafür, dass du dein weiteres Leben selbst gestalten kannst und nicht mehr oder weniger machtlos zusehen musst, wie es den Bach runtergeht.

Heißt: Triff eine Entscheidung, in welche Richtung du gehen willst. Damit, dass du dich für einen positiven Weg entscheidest, kannst du rückwirkend all denen den Stinkefinger zeigen, die ihr Möglichstes getan haben, dein Leben zu zerstören: Sie haben es nicht geschafft.

Der Impuls zuzuschlagen, ist okay. Die Entscheidung, es nicht zu tun, wird dich von denen unterscheiden, die sich aufgegeben haben, weil die Scheiße in ihrem Leben mehr war, als sie verkraften können.

Deshalb: Wenn du vor der Wahl stehst, deinem ehemaligen Erzieher eine aufs Maul zu hauen (was er sicher verdient hätte) oder ihn anzuzeigen, denk’ drüber nach, wer sich danach ins Fäustchen lachen wird. Er, weil du wegen Körperverletzung in den Bau wanderst oder du, weil derjenige, der vor dem Richter steht, er ist. Die Prügel hat er in ein paar Wochen vergessen - das Verbot, jemals wieder in seinem Job zu arbeiten und/oder die Tatsache, in den Bau zu gehen, nicht.

Und: Hol dir Unterstützung. Die gibt es auch ganz pragmatisch, indem du z.B. lernst, mit der Wut umzugehen, bevor du alles kaputt haust. Das Ganze nennt sich „Verhaltenstherapie“ und funktioniert auch, ohne dass du dein Innerstes nach Außen kippen musst.

Du hast 'ne Menge Kraft in dir. Nutze sie richtig.

Schöne Grüße,
Jule

Hi Wolfgang!

Ich gebe dir völlig Recht!

Mein Ansatz war der, dass man, wenn man keine Ahnung davon hat, erstmal zum Hausarzt geht und der einem dann die richtigen Stellen nennt und eben auch die Überweisung ausstellt.

Aber natürlich ist die richtige Diagnose eine elementare Voraussetzung für das Gelingen der professionellen Hilfe. Deshalb danke ich dir für die ergänzenden Hinweise!

LG Tunefish

guten morgen,
danke euch erstmal für eure antworten.
auch wenn ich weiß das die psychologie für einige menschen sehr hilfreich sein kann, weiß ich allerdings aus erfahrung das es bei mir nichts bringen wird.
hatte schon ein paar in meinem leben, lies aber keinen an mich ran, wird wohl auch weiterhin so sein.
außerdem hab ich gelernt meine probleme selbst in den griff zu bekommen, zumindest auf emotionaler sich, in dem ich sei einfach unterdrücke, bzw drüber nachdenke und sie so verarbeite, bin nicht so der typ der gern „schwäche“ zeigt.
aus diesem grund kommt auch die stationäre behandlung nicht in frage, eigentlcih überhaupt keine psychologische hilfe. ja einige werden nun sagen das es sein sollte und falls es vor gericht geht dann bla bla.
ich danke euch aber für diese tipps und das ihr euch gedanken darüber gemacht habt.

@Jule: nein zerbrochen bin ich nicht daran, ich glaube ich bin sogar um einiges stärker geworden, seit dem ich ein vernünftig denkendes lebewesen geworden bin. ihc hab auch ein sinn dafür entwickelt was richtig und was falsch ist, alledings hab ich mich irgendwann mal dazu entschlossen keinen wert auf ethische grundsätze der gesellschaft zu legen. Ich entscheide alleine für mcih was richtig und was falsch ist, was andere sagen ist mir da relativ egal, selbst wenn ich damit gegen das gesetzt verstossen sollte. natürlcih wird das immer gründlcih überlegt und bis jetzt ging immer alles gut).

@Ikarsufly

du kannst unbesorgt sein, auch wenn ich kranke gedanken haben, so denke ich mir dies grade nciht aus.
Ja ich habe einen guten freund der immer für mcih da ist, wenn ich mal probleme habe mit solchen dingen. meine emotionalens ausbrüche würde er wohl auch verstehen aber die hab ich nicht, seine wortwahl war folgende.
„du bist ein aalglatter hund“
damit hat er wohl auch recht, aber wenn was ist, so ist er da und das finde ich gut.
sonst hab ich keinen will ich eigentlich auch nicht.
naja das ist nicht ganz richtig, ich will irgendwann mal eine frau finden der ich das alles erzählen kann, die wiederrum aber meine freundin sein sollte, also eine vertrauenebene die ich nie hatte im leben.
zum thema arbeit weiß ich das ich mit meinem derzeitigen zeugnis nicht wirklich viel reissen kann, allerdings hab ich gestern meinen vertrag bei der zeitarbeitsfirma durch einen aufhebungsvertrag beendet.
fange heute als garten landschaftsgärtner an hoffe das ich auch dort ne ausbildung machen kann, wobei ich neben der lehre mein abi nachholen will um dann später vll studieren zu gehen.
dies ist auch ein grund warum cih damit abschliessen muss, ich hab das gefühl das mich diese gedanken momentan, bzw schon ewig so ausser konzept bringen das ich keine zugang zu meine wissen habe.
lerne seit jahren unendlcih viel als stressbewältigungs therapie.

ich denke aber mal das ich nicht der typ mensch ist, der seine erfahrungen mit anderen teilen will, besonders nicht im job, deswegen wird wohl eine arbeit im sozialem bereich schwer bis unmöglich, obwohl cih wohl sehr gute voraussetzungen hätte. so ne anfrage hat ne bekannte von mir auch schon mal gebracht ob dsa nichts für mich wäre.
aber wie gesagt ethisch und moralisch bin ich in die tonne zu werden.
ich bin in diesen dingn dann doch zu radikal(keine sorge weder rechts- noch links radikal).

Der silberne Löffel. wie gern hätt ich den auch im mund aber leider ist dem nicht so, ich habe die letzten wochen teilweise bis zu 80 std gearbeitet die hälfte davon schwarz, nur um wieder finanziell klar zu kommen. das mein leben es wert ist gelebt zu werden weiß ich, ein beweis dafür ist wohl der das ich noch lebe.
ich mein ich liebe mein leben, allerdings wäre ich auch nciht sonderlich traurig wenn es vorbei ist.
ich glaube aber auch das ich um einiges zufriedener wäre wenn ich ein wenig mehr kohle in der tasche hätte u.A damit ich mal im plus bin nicht im minus. damit ich mal schönen urlaub machen kann, abschalten und/oder damit ich meine interessen (computer/fahrrad) weiter ausbauen kann.
du hast recht diese leute(mit dem silbernem löffel im mund geboren) wissen nicht was es heißt wenn man sagt das leben ist hart, allerdings haben die derzeit wohl ein erfüllteres leben als ich.

So ich höre dann mal auf erstmal.

Lieben gruß trialisgeil

du hast recht diese leute(mit dem silbernem löffel im mund
geboren) wissen nicht was es heißt wenn man sagt das leben ist
hart, allerdings haben die derzeit wohl ein erfüllteres leben
als ich.

Es ist noch lange nicht gesagt, dass die ein erfüllteres und glücklicheres Leben führen als du.

Das sieht nur von außen so aus.

Hallo,

ich finde vieles hört sich doch schon ganz gut an. Ich hoffe, das mit dem Job klappt. Mir würde Landschaftsgärtnerei großen Spaß machen, hoffe nur dass die Bezahlung stimmt und es Dir auch gefällt. Es müssen ja auch nicht die ganz großen Ziele sein, sonst zieht es einen nur runter, wenn es nicht klappt. Schritt für Schritt sich schöne Momente und erreichbare Ziele schaffen jeden Tag, das ist wichtig. und sich nicht von Rückschlägen entmutigen lassen!

Klar klingt vieles sehr hart, was Du sagst. Die Erfahrungen, die Du gehabt hast, haben Dir diese harte Schale verschafft und mit dem Vertauen ist es erst mal nicht weit her. Aber Du sagst es ja selbst, Du wartest auf den Menschen, dem Du in jedem Punkt vertrauen kannst. Idealer Weise ist das der Partner fürs Leben. Manchmal aber auch Freunde.

Alles Gute wünscht Dir

ikarusfly

Hallo,

bin nicht so der typ der gern „schwäche“ zeigt.

Ein harter Hund also.

alledings hab ich mich irgendwann mal dazu entschlossen keinen wert auf ethische grundsätze der gesellschaft zu legen.

Solange du auf die Gesellschaft scheißt, sollte es dich zumindest nicht wundern, wenn das umgekehrt ebenso ist. Man muss was geben, um was zu kriegen.

ich will irgendwann mal eine frau finden der ich das alles erzählen kann, die wiederrum aber meine freundin sein sollte

Solange du dich nicht berühren lässt, wird dich auch niemand berühren können.

Das Image vom stolzen einsamen Wolf mag interessant sein und einen gewissen Schutz bieten. Beim Glücklichwerden ist es nach meiner Erfahrung eher im Weg. Vermutlich wirst du nicht drumrum kommen, dich zu entscheiden, ob du auf lange Sicht betrachtet lieber einsam oder gemeinsam leben willst.

Es sei denn, deine Kalkulation geht irgendwann daneben und du landest im Bau. Dann erledigt sich die Frage nach der Gemeinsamkeit von selbst.

Und: Es führt zu nichts, wenn du andere um Rat fragst, aber gleichzeitig der Meinung bist, du wüsstest sowieso am Besten, was gut für dich ist. Das mag deinem Selbstwertgefühl dienen - weiterbringen tut es dich nicht. Hier unterscheiden sich übrigens die wirklich Selbstbewussten von denen, die mühsam eine Fassade von Selbstbewusstsein aufrecht erhalten müssen: Die „Echten“ wissen, dass Hilfe annehmen könenn ein Zeichen von Stärke ist. Die anderen pflegen nur ein Klischee.

Schöne Grüße,
Jule

5 „Gefällt mir“

Hi,
dass was du da schreibst hört sich für mich sehr gut an.
Du gehörst scheinbar zu den Menschen, die man, so das Fachwort, als „Relilienz“ bezeichnen könnte. (Google mal).
Du brauchst keinen Psychoanalytiker oder Verhaltenstherapeuten. Allerdings könntest du noch etwas mehr Selbterkenntnis gebrauchen. Ebenso Unterstützung um richtige Wege zu finden und um einige Irrtümer zu beseitigen. Manch Härte war wichtig, aber in Zukunft hinderlich. Manches Bildungsdefizit steht dir im Wege, könnte aber bereinigt werden.
Was spricht dagegen (außer Voreingenommenheit und Sturheit) sich mit einem dir zugewandten und klugen, erfahrenen Menschen zu beraten?
Die Welt ist manchmal schlecht aber reiner Egoismus ohne Sozialität und Soziabilität funktioniert auf Dauer auch nicht.
ciao

Hallo, habe gerade deine traurige Lebensgeschichte gelesen. Ist doch kein Wunder, dass du total voller Aggression und beziehungsunsfähig bist nach allem, was du erlebt hast. Meiner Meinung nach brauchst du echt professionelle Hilfe, um aus diesem Schlamassel rauszukommen, für dich allein ist das ne Nummer zu gross, du hast auch nix Konkretes (ausser deinem Fahrrad), was dir da raushelfen könnte. Professionell heisst bei mir : eine spezifische Trauma-Therapie. Da gibt es speziell drin fortgebildete Therapeuten (meist Frauen in dem Beruf)und die können dir helfen, den ganzen Mist von früher so aufzuarbeiten, dass er dir langsam besser geht. Es wird lange dauern, es wird weh tun, aber es wird sich lohnen und meiner Meinung nach ist es der EINZIGE Weg, die einzige Chance.Wenn du der Typ bist, der liest, dem es hilft, sich zu verstehen, kannst du dir ein Buch zum Thema Trauma und was es mit Menschen macht,kaufen (z. B. A.Matsakis :„Wie kann ich es nur überwinden?“ oder Michaela Huber . „Trauma und die Folgen“) Wenn du das nicht machst, ist es in meinen Augen der pure Zufall, wenn du nicht früher oder später vor die Hunde gehst bei deiner Geschichte. Wer soll dich „retten“ wenn du es nicht selbst kannst ? Versteh mich nicht falsch, es ist ja keine Schande (und kein Wunder bei deiner Lebensgeschichte), es nicht selbst zu können, aber was ist dann die Alternative ??? Man muss sich eben Hilfe suchen !!Und dann doch bitte gleich nen Profi !
Solltest du meinen Rat befolgen, lass dich ja nicht entmutigen durch Wartezeiten ! Geh den Leuten auf den Wecker, bleib dran ! Traumatherapeuten findest du auf der homepage von www.emdria.de zum Beispiel. Ansonsten ist immer am wichtigsten,dass „die Chemie stimmt“ zwischen dir und dem/derjenigen, der du dich anvertrauen sollst.
Ich wünsch dir viel Glück !! Saskja

Schönen guten tag euch allen,

ich denke ich weiß nun was ich tun werde.
Dank eurer unterstützung und die meines besten freundes.
Ich werde mir die tage mal versuchen bei nem kollegen oder so ein auto zu leihen.
dann werde ich in mein ehm. heim fahren und werde den erzieher zu rede stellen.
ich werde ruhig und sachlich bleiben, werde so gut es geht meine emotionen „ausschalten“ damit da nichts eskaliert.
Dann werde ich zur Polizei gehen udn werde anzeige wegen sexuellen missbrauchs schutzbefohlener und vergewaltigung stellen.
Eventuell werde ich dann noch zu nem anwalt gehen und im prozess als nebenkläger auftreten, falls es den soweit kommen sollte.
Werde die Polizei auch fragen ob es sinn ergibt mich rechtlich gegen das heim zu wenden. (schauen wir mal)

Ich habe mir in den letzten tagen viel gedanken gemnacht.
Mir fiel auf das ich mich besser unter kontrolle habe, wenn ich lerne.
aus diesem grund habe ich den job als garten landschafts bauer gehilfen unterschrieben, auf 400€ basis, allerdings stehen die chancen nun besser das ich den ausbildungsplatz in 3 monaten bekomme, bzw es ist sehr wahrscheinlich.
momentan bin ich dabei so ziemlcih jede heimische staude, planze und bäume zu lernen, nebenbei versuche ich mich im programmieren und lern ncoh spanisch, hab mir die anmelde dokumente für das abendgymnasium schicken lassen werde mcih da anmelden und mein abi nachholen und dann schauen wa wie es weiter geht.
erstmal hab ich wieder ziele und jetzt grade bin ich in einer stimmung wo ich mein ehrgeiz und mein zielbewusstsein wieder habe, das kommt und geht wann es will. wollt euch nur mal auf dem laufenden halten, ich denke das war ich euch noch schuldig.

wünshc euch erstmal noch ein schönes restlichen wochenende.
mfg trialisgeil

Hallo trialisgeil,

freue mich, wieder von Dir zu „hören“.

Das sind ja viele Neuigkeiten. Ich habe Dir ja meine Meinung zu den Schritten, die Du nun gegen Menschen, die Dir geschadet haben, unternehmen willst, gesagt.

Die Aussprache finde ich gut. Wie gesagt, würde ich das nicht alleine machen. Was die Anzeige betrifft, lass Dich vorher nochmal beraten (Polizei/Anwalt) und überlege es Dir gut. Wenn Du es danach immer noch für richtig hältst, dann mach das, aber Du musst wissen, dass das ne langwierige Sache ist, die natürlich auch bei Dir wieder alte Wunden aufreißt. Am langen Ende kann es Dir natürlich helfen.

Ich finde es super, dass Dir lernen hilft. Bei vielen ist es ja genau umgekehrt: Sie können nicht lernen, weil die Vergangenheit sie unbewusst zu sehr blockiert.

Trotzdem ist verdrängen der Probleme nur die zweitbeste Lösung. Verarbeiten wäre besser. Die Aussprache und der Schlussstrich mit Menschen, die Dir geschadet haben, ist eine Sache, aber es wäre wichtig Kontakt zu Menschen zu haben, bei denen Du eben NICHT der aalglatte kalte Hund sein musst, sondern offen über alles und Deine Gedanken und Gefühle dazu sprechen kannst. Überlege Dir, wer das sein könnte und wo man diesen Menschen treffen bzw wie man diesen Menschen finden könnte.

Alles Gute weiterhin wünscht

ikarusfly