am Mittwoch wird mir ein Oberkiefer-Eckzahn gezogen. Irgendwie habe ich wirklich Angst davor. Vielleicht auch weil ich keine Ahnung, wie genau das vor sich geht. Schon der Gedanke an die Spritze(n?) macht mir Angst.
Kann mir jemand erklären, wie der Ablauf sein wird?
Erstens natürlich die Betäubung. Werden das mehrere Spritzen sein? Oh Schreck!
Und dann? Wird der Zahn dann mit einer Zange einfach herausgezogen? Wird das Zahnfleisch beschädigt?
Und danach? Ist es ein Märchen, dass die sogenannten „Augenzähne“ besondere Schmerzen verursachen?
am Mittwoch wird mir ein Oberkiefer-Eckzahn gezogen. Irgendwie
habe ich wirklich Angst davor. Vielleicht auch weil ich keine
Ahnung, wie genau das vor sich geht. Schon der Gedanke an die
Spritze(n?) macht mir Angst.
Kann mir jemand erklären, wie der Ablauf sein wird?
Erstens natürlich die Betäubung. Werden das mehrere Spritzen
sein? Oh Schreck!
höchstens zwei und Du wirst davon nicht mehr merken, als den ersten kleinen Piekser - damit kriegst Du schon mal das Zahnfleisch für den eigentlichen tieferen Stich betäubt. Die Spritze selbst ist höchstens ein etwas unangenehmer Druck gegen den Kiefer.
Und dann? Wird der Zahn dann mit einer Zange einfach
herausgezogen? Wird das Zahnfleisch beschädigt?
normalerweise Zange und keine sonstige Beschädigung.
Dein Zahnarzt sollte bereits vorher eine Röntgenaufnahme vom Objekt gemacht haben und Dir VORHER sagen können, ob die Wurzel Schwierigkeiten machen wird, oder nicht.
Der Vorgang des Ziehens selbst ist für den Patienten auch „nur“ ein heftiges Zerren am Kiefer.
Möglicherweise hörst Du ein Knirschen, das dauert aber normalerweise nur kurz.
Und danach? Ist es ein Märchen, dass die sogenannten
„Augenzähne“ besondere Schmerzen verursachen?
bei ordentlich dosierter Betäubung ist die unangenehmste Phase die, wenn Dir Zahnfleisch und Zunge wie taub sind. Danach mit eisbeutel und evtl. Schmerztablette sollest Du nichts, bis nicht sehr viel spüren.
bei mir - Weisheitszähne wars nach einer Nacht drüber schlagen „gegessen“.
*Schlotter* - ich habe einfach Angst!
vorher ist wesentlich schlimmer, als hinterher.
Glaub mir
Geli hat das schon gut beschrieben - eine Zahnextraktion ist heute kein Horror mehr. Und an den Eckzahn kommt der Zahnarzt besonders gut heran - das sollte glatt gehen.
Noch ein Wort zur „Zahnfleisch-Beschädigung“:
Vor dem Ziehen des Zahnes löst der Zahnarzt das Zahnfleisch rund um den Zahn mit einem flachen Instrument ab, so dass es nicht einreißt. Das spürst Du aber nicht, weil da ja schon die Betäubung wirkt.
Lieben Gruß
Dantis
… der am kommenden Donnerstag selbst einen Weisheitszahn gezogen bekommt …
Das man das Zahnfleich vorher ablöst war mir neu.
Aber man kann den Zahn nicht so einfach herausziehen, da müßte ja schon der Kiefer in einen Schraubstock eingeklemmt werden.
Es geht ganz leicht, und so können es auch Zahnärzte aus der Damenwelt, folgendermaßen:
Der Zahn wird durch flache Bänder an den Kiefer festgehalten.
Diese reißen leichter ein, indem der Zahn mit einer Zange gedreht wird.
Dann wird der Zahn nur noch mit geringer Kraft herausgehoben.
Etwas Technik sitzt also doch schon dahinter.
Du hast recht, ein Zahn wird nicht einfach „gezogen“. Vielmehr wird ihn der Zahnarzt sanft hin- und herbewegen (Fachausdruck: „Luxationsbewegungen“), um die ihn haltenden Bänder zu lösen. Ein reines Drehen verbietet sind, da die Wurzeln ja nicht kreisrund sind (und manchmal sind es auch mehrere).
Seitdem es die Betäubung gibt, kommt es ja nicht mehr auf Schnelligkeit an - das war früher mal das Wichtigste beim Zahnziehen - sondern eher auf schonendes Entfernen.
Lieben Gruß
Dantis
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