Hallo!
Ich weiß, woher diese Wendung kommt, aber seit wann ist sie in der deutschen Sprache in der Bedeutung „müde, erschöpft sein“ gebräuchlich?
Gruß,
Eva
Hallo!
Ich weiß, woher diese Wendung kommt, aber seit wann ist sie in der deutschen Sprache in der Bedeutung „müde, erschöpft sein“ gebräuchlich?
Gruß,
Eva
Servus, Eva,
seit wann genau diese Phrase in der Bedeutung gebraucht wird, kann ich dir nicht sagen, ich weiß aber, dass sie zumindest in der Mitte des
19. Jahrhunderts durchaus gebräuchlich war. Sie findet sich z.B. bei Grillparzer, bei Suttner, bei Stifter, bei W. Busch, oft gebraucht im Zusammenhang mit dem Zustand nach längeren Reisen.
Ich habe (noch) keine Beispiele gesucht, aber ich bin ziemlich sicher, dass sie sich leicht finden lassen.
Lieben Gruß aus Wien, jenny
Hallo
seit wann ist sie in
der deutschen Sprache in der Bedeutung „müde, erschöpft sein“
gebräuchlich?
ergänzend zu Jennys Antwort: Belegstellen findest Du z. B. hier: http://www.zeno.org/Zeno/0/Suche?&q=%22wie+ger%C3%A4…
Gruß
Kreszenz
Ich habe den Zusammenhang zu Reisen (auf Rädern) nie gesehen. Ich dachte immer, dass es von der Strafe des Räderns kommt: http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4dern
Der Duden für Redewendung ist auch dieser Meinung:
„Diese Redewendung bezieht sich auf die im Mittelalter übliche Hinrichtungsrt, bei der dem Deliquenten mit einem schweren Eisenrad die Knochen zerschlagen wurden.“
Hallo, Lars,
Der Duden für Redewendung ist auch dieser Meinung:
Das hat ja hier niemand bestritten - und das Wissen um die Herkunft war im UP (Ursprungsposting) übrigens extra erwähnt.
Es ging um die Frage, seit wann diese Redewendung nicht mehr , oder nicht nur mehr im Zusammenhang mit der mittelalterlichen Strafe/Folter verwendet wird, sondern eben überwiegend die Bedeutung „sich wie zerschlagen fühlen“ (nach Reisen, nach schlechtem Schlaf, etc) hat.
Nur zur Klarstellung:smile:)
Gruß aus Wien, jenny
Oh, sorry, da war ich wohl etwas übereifrig und habe nicht richtig gelesen.
Habe auch nicht gedacht, dass jemand nicht meiner Meinung wäre. Habe das blos nur vermutet, woher das Sprichwort kommt und dann fiel mir ein, dass wir so einen Duden haben.
ot
Servus,
kein Problem:smile:)
Und viel Spaß auch in Zukunft bei „wer-weiss-was“!
Gruß aus Wien, jenny