Hallo liebe Community,
ich spiele mit dem Gedanken vom kabelgebundenen Netzwerk auf
Wireless-N-WLAN umzusteigen, auch damit die ganzen
Netzwerkkabel im Haus verschwinden.
Wenn schon Kabel da sind würde ich sie lassen. Funk-Lan, egal nach welchem -bla Standard, kann mit einem kabelgebundenen Lan nicht annähernd mithalten, schon gar nicht quer durch ein Haus mit Decken und Wänden. Man setzt es ein weil das Kabelverlegen so aufwändig ist, und nimmt dafür geringe Geschwindigkeit und hoche unzuverlässigkeit in Kauf. Man kann nict alles haben
Wenn da schon Kabel sind, ist die optische Beeinträchtigung m.E. das kleinere Übel, also würde ich die Kabel nicht vorschnell rausreißen.
Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie gesundheitsschädlich ist
der neue WLAN-Standard, denn es heißt ja, jede Funkverbindung
birkt ein gesundheitsliches Risiko. (vgl. Handys!)
Da streiten sich die gelehrten Geister, je nachdem wer sie bezahlt. Man hat bisher die Schädlichkeit von WLans (wie auch Handies!) weder zweifelsfrei bewiesen (für Paranoiker: die Untersuchungen werden von der Funklobby, die mit der Regierung unter einer Decke steckt, verschwinden lassen), noch wurde die Unschädlichkeit zweifelsfrei bewiesen, was grundsätzlich unmöglich ist, da man die Nichtexistenz von irgendwas nicht beweisen kann - davon leben die Weltreligionen seit Jahrtausenden ganz prächtig
. Also ist es Ermessenssache, ob man sich von einem weiteren Funkstrahler durchsieben lässt - es sind ja schon viele Funkquellen in der Luft gegen die man nichts machen kann. Für Pssimisten könnte das eigene WLan natürlich genau der Tropfen sein, der das Faß zum Überlaufen bringt, und dann wird Dich ein böser Tumor in der Blüte Deines Lebens dahinraffen - wenn sie recht haben. Ein weites Feld für Spekulanten aller Art
Also entscheide Dich, ob Du mit einem weiteren „Restrisiko“ leben kannst 
Ist ein genereller Umstieg zu empfehlen oder sollte man lieber
einen Elektriker bestellen, der die Kabel in der Wand verlegt?
Aufwändig. Kanäle spitzen, Schläuche eingipsen, Löcher bohren, Dosen setzen, das ist eine rechte Sauerei und kostet viel Zeit -> das wird aufwändig und teuer. Lassen sich die bestehenden Kabel nicht einfacher tarnen, z.B. hinter einer Sockelleiste?
Und wie sieht es vom Geschwindigkeitsaspekt aus, ist WLAN-N zu
empfehlen und wie stabil laufen die Funkverbindungen?
Auf kurze Distanz laufen sie gut und schnell - können aber außerhalb der Testlabore der Hersteller seltsamer Weise ein 100MBit Ethernet nicht annähernd einholen, und Gigabit schon zweimal nicht. Gehst Du weiter weg, schieben sich zusätzlich Wände und Decken dazuwischen läufts immer ein wenig schlechter (langsamer). Gehst Du noch weiter, und hast noch mehr Hindernisse, wird das Funknetz immer langsamer und irgendwann bricht es ab, bzw. bekommst Du keine Verbindung mehr.
Wo allerdings die magischen Grenzen sind ist nicht vorhersehbar, und ich behaupte, dass sie sich je nach Umgebungsbedingungen ständig in gewissem Rahmen verschieben. Außerdem ist der Körper des Benutzers (wie er gerade am PC sitzt …) ein großer Einflussfaktor, wie auch Aufstellungsort und Ausrichtung der Empfangsantenne (Laptop!). Außerdem harmonieren die WLAN Chipsätze verschiedener Hersteller nicht optimal miteinander --> Funklan im Grenzbereich ist ein Glücksspiel, das Forum hier ist voll von Verzweifelten die mitgespielt und verloren haben 
Anders rum: verlässliche Voraussagen wie das in gerade Deinem Haus mit Deinen Computern aussehen wird sind ein Fall für den Dorfzauberer. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass die vollflächige Versorgung mehrgeschossiger Betongebäude fast immer ein Problem ist, das mit einem einzigen Access-Point nicht befriedigend zu lösen ist.
Ich würde die Kabel behalten, zumindest für die wichtigen und die funktechnisch kritischen (weit entfernten) Räume. Das WLAN kann man ja parallel dazu trotzdem betreiben, für die Arbeitsplätze wo es gut geht kann dann das Kabel verschwinden.
Oder man kann eine Zwischenlösung machen: je ein Kabel zur Verbindung der Geschosse behalten, und dann mehrere Access Points anhängen, von denen jeder z.B. ein einzelnes Geschoss versorgt. Die kritischen Betondecken überbrückt das Kabel besser als jedes WLan, und bei mehreren Access-Points kann man durch geschickte Aufstellung und Antennenausrichtung meistens dafür sorgen, dass alle Arbeitsplätze im funktechnisch grünen Bereich landen. Es beleiben dann nur ganz wenige Kabel übrig, und die kann man immer irgendwie sauber verschwinden lassen, ohne dass mn das halbe Haus umbauen lassen muss.
…Armin