Wie gesundheitsschädlich ist WLAN-N?

Hallo liebe Community,

ich spiele mit dem Gedanken vom kabelgebundenen Netzwerk auf Wireless-N-WLAN umzusteigen, auch damit die ganzen Netzwerkkabel im Haus verschwinden.
Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie gesundheitsschädlich ist der neue WLAN-Standard, denn es heißt ja, jede Funkverbindung birkt ein gesundheitsliches Risiko. (vgl. Handys!)
Ist ein genereller Umstieg zu empfehlen oder sollte man lieber einen Elektriker bestellen, der die Kabel in der Wand verlegt?

Und wie sieht es vom Geschwindigkeitsaspekt aus, ist WLAN-N zu empfehlen und wie stabil laufen die Funkverbindungen?

Für eine schnelle Antwort danke ich im Voraus!

Mfg WBS

ich spiele mit dem Gedanken vom kabelgebundenen Netzwerk auf
Wireless-N-WLAN umzusteigen, auch damit die ganzen
Netzwerkkabel im Haus verschwinden.
Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie gesundheitsschädlich ist
der neue WLAN-Standard, denn es heißt ja, jede Funkverbindung
birkt ein gesundheitsliches Risiko. (vgl. Handys!)

Nicht „gesundheitsschädlicher“ als a, b oder g auch, aber da würde ich mir keine großen Sorgen drum machen, da dürfte jede Mikrowelle weit mehr rausschleudern. :wink:

Ist ein genereller Umstieg zu empfehlen oder sollte man lieber
einen Elektriker bestellen, der die Kabel in der Wand verlegt?

Ja was jetzt? WLAN oder Kabel? Entscheiden mußte Dich da schon! :wink:

Und wie sieht es vom Geschwindigkeitsaspekt aus, ist WLAN-N zu
empfehlen und wie stabil laufen die Funkverbindungen?

Das hängt von vielen Aspekten ab wie Entfernung der Geräte untereinander, Beschaffenheit der „Dämpfungskörper“ (wie Wände, etc.), mögliche „Störsender“ in der näheren Umgebung, und und und…das ist ansich nur durch Tests herauszufinden, denn eine eindeutige Aussage kann Dir da niemand geben.

Moien

Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie gesundheitsschädlich ist
der neue WLAN-Standard, denn es heißt ja, jede Funkverbindung
birkt ein gesundheitsliches Risiko. (vgl. Handys!)

1 min Handy am Ohr = Jahre WLAN-AccessPoint im Wohnzimmer.

WLAN sollte dir keine Sorgen machen.

Und wie sieht es vom Geschwindigkeitsaspekt aus

Es kommt definitiv nicht an Kabel ran. Über ein 0815-Kabel zwischen 2 einigermassen modernen Rechnern rauschen 100 MByte/s, in jede Richtung. WLAN-N kommt mit viel Rückenwind und auf kurzen, funktechnisch einfachen Strecken auf 8MByte/s, und zwar nur in eine Richtung.

, ist WLAN-N zu
empfehlen und wie stabil laufen die Funkverbindungen?

Für eine Wohnung (60-80m²) geht es i.d.R. gut, bei einem Haus braucht man einen AP pro Etage.

cu

ich spiele mit dem Gedanken vom kabelgebundenen Netzwerk auf
Wireless-N-WLAN umzusteigen, auch damit die ganzen
Netzwerkkabel im Haus verschwinden.

einen Elektriker bestellen, der die Kabel in der Wand verlegt?

Und wie sieht es vom Geschwindigkeitsaspekt aus, ist WLAN-N zu
empfehlen und wie stabil laufen die Funkverbindungen?

Was denn nun liegen schon Kabel oder ev. nur alte oder Patch-Kabel (welche Specs.)
mehr Input bitte

Ich persönlich ziehe aus mehreren Gründen, wenn es mit vertretbarem Aufwand zu realisieren ist, immer eine kabelgebundene Vernetzung vor.

a) Geschwindigkeit: Kabel derzeit 1 GBit (10 GBit in der Entwicklung)
WLAN 589 Mbps maximal abhängig von der Verbindungsqualität

b) Abhör-Sicherheit: Kabel ist nur mit hohem Aufwand für Aussenstehende „anzapfbar“ WLAN-Funk ist von jedem mit einem Empfänger/Laptop mithörbar einzig die versch. Verschlüsselungstechniken geben mehr oder weniger Sicherheit
Der Aufwand für Aktualisierung und Pflege ist relativ hoch

c) Verbindungsstabilität: bei Qualitäts-Kabeln ist die Störanfälligkeit rel. gering
Im WLAN können, insbesonders in Innenstädten die zur Verfügung stehenden Funk-Kanäle schnell knapp werden. Ein Übersprechen von Nachbarkanälen kann zu Verbindungsabbrüchen führen

d) Sendeleistung im WLAN ist gering deshalb sind IMAO keine Gesundheitsgefahren zu befürchten - aber das geht auf Kosten der Reichweite und bei größeren Entfernungen (+ 50m) oft mit Zusatzgeräten wie Spezialantennen, Bridges, Repeatern u.a. gearbeitet werden, was dann die Strahlungsemmision wieder erhöht.
Unabhängig von der geringen Gesundheitsgefahr versuche ich unnötige Strahlungsquellen zu vermeiden. Es sind eh schon genug im Einsatz wie Handy, DECT-Telefon, Mikrowelle usw.
Mehr Info hier: http://de.wikipedia.org/wiki/WLAN

Falls Kabel verlegt werden müssen kann man mit wenig handwerklichem Geschick, z.B. in Kabelkanälen, das selbst machen.
Ich würde dir aber raten statt eines Elektikers lieber einen Computerfachmann mit der Verdrahtung der Kabel und Anschlussdosen zu beauftragen. Der kann dich auch im Vorfeld beraten wie das Netz sinnvoll strukturiert werden soll. Stichworte: Längenbegrenzung Bandbreite usw.

e) Kosten: Verlege-Kabel der heute höchsten Qualitätsstufe (Cat 7a) kann man schon für um die 80,- EUR/100m kaufen und sind schon für 10 GBit Geschwindigkeit ausgelegt. Wenn du nicht gleichzeitig Video-Broadcasting, Bildtelefonie, Datenverkehr und andere Spielereien über das Kabel realisieren willst brauchst du vermutlich in den nächsten 10 Jahren keine weiteren Upgrades.

Der WLAN n-Standard kann aus heutiger Sicht realistisch nur etwa 10% der Geschwindigkeit erzielen. Ausserdem sind die Geräteanschaffungen höher und die Hardware veraltet schneller. Langfristig (-> 10 Jahre) ist wegen des zu erwartenden mehrfachen Gerätetauschs mit deutlich höheren Kosten zu rechnen.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch der Stromverbrauch
In kabelgebundenen Netzwerken wird als aktive Komponente nur ein Switch benötigt.
Im WLAN braucht jedes Bauteil (Accesspoint, Repeater, WLAN-Karte, USB-Stick)
im Betrieb und teilweise rund um die Uhr Strom.

viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung

Grüsse

Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie gesundheitsschädlich ist
der neue WLAN-Standard, denn es heißt ja, jede Funkverbindung
birkt ein gesundheitsliches Risiko. (vgl. Handys!)

Wie kommst du überhaupt auf den schmalen Ast, dass WLANs ein gesundheitliches Risiko bergen? Kennst du eine klinische Studie, in der das nachgewiesen werden konnte?? Ich nicht…

Und wie sieht es vom Geschwindigkeitsaspekt aus, ist WLAN-N zu
empfehlen und wie stabil laufen die Funkverbindungen?

WLAN ist in der Regel einfacher einzurichten als kabelgebundene Lösungen und sind flexibler (z.B. kann man dann mit dem Notebook eben überall im Empfangsbereich ins Netz).
Die Geschwindigkeit von WLAN hängt von verschiedenen Faktoren ab (Wanddicke, Entfernung und Lage zum Access-Point, Qualität von Accesspoint und WLAN-Adaptern usw). Für normales Surfen und Arbeiten (3-10MB/s) ist eine Wohnung oder ein kleines Haus in der Regel mit einem Accesspoint aus versorgbar.

jede Funkverbindung
birkt ein gesundheitsliches Risiko. (vgl. Handys!)

Sind alles nur elektromagnetische Wellen… Die sollten nur nicht zu stark sein.
Soweit ich informiert bin, sollte man auf Dauer einen Abstand von 1-2 Metern von einem Wlan Router haben, also nicht direkt vor einem auf dem Schreibtisch, ab da nimmt die Intensität dann doch sehr stark ab. Die Strahlung breitet sich ja kugelförmig aus und wenn du in Physik und Mathematik ein bisschen aufgepasst hast, dann kannst du berechnen, wie die Intensität von Strahlung an der kugeloberfläche mit dem Radius abnimmt. :smile:

Ist ein genereller Umstieg zu empfehlen oder sollte man lieber
einen Elektriker bestellen, der die Kabel in der Wand verlegt?
Und wie sieht es vom Geschwindigkeitsaspekt aus, ist WLAN-N zu
empfehlen und wie stabil laufen die Funkverbindungen?

Musst du alles ausprobieren. Ob die Verbindung gut wird oder nicht, kann man fast nicht vorhersagen, weil da zu viele Faktoren dran beteiligt sind. Leihe dir einen Access Point und einen USB Wlan Stick von einem Bekannten aus und probiere es einfach aus.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit billigsten 11mbit Wlan Karten (rtl8180) die Verbindung über eine Straße und einen ganzen Garten in ein anderes Haus noch ausreicht, um Filme zu streamen (700 mb / 2h).
Aber nur, wenn die Antennen glücklich positioniert sind.
Internetzugang war über diese Verbindung erstaunlicherweise sehr stabil.

Lange Rede, kurzer Sinn: Probiere es mit geliehenen Geräten, ob dich die Geschwindigkeit zufrieden stellt.

Hallo liebe Community,

ich spiele mit dem Gedanken vom kabelgebundenen Netzwerk auf
Wireless-N-WLAN umzusteigen, auch damit die ganzen
Netzwerkkabel im Haus verschwinden.

Wenn schon Kabel da sind würde ich sie lassen. Funk-Lan, egal nach welchem -bla Standard, kann mit einem kabelgebundenen Lan nicht annähernd mithalten, schon gar nicht quer durch ein Haus mit Decken und Wänden. Man setzt es ein weil das Kabelverlegen so aufwändig ist, und nimmt dafür geringe Geschwindigkeit und hoche unzuverlässigkeit in Kauf. Man kann nict alles haben :smile: Wenn da schon Kabel sind, ist die optische Beeinträchtigung m.E. das kleinere Übel, also würde ich die Kabel nicht vorschnell rausreißen.

Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie gesundheitsschädlich ist
der neue WLAN-Standard, denn es heißt ja, jede Funkverbindung
birkt ein gesundheitsliches Risiko. (vgl. Handys!)

Da streiten sich die gelehrten Geister, je nachdem wer sie bezahlt. Man hat bisher die Schädlichkeit von WLans (wie auch Handies!) weder zweifelsfrei bewiesen (für Paranoiker: die Untersuchungen werden von der Funklobby, die mit der Regierung unter einer Decke steckt, verschwinden lassen), noch wurde die Unschädlichkeit zweifelsfrei bewiesen, was grundsätzlich unmöglich ist, da man die Nichtexistenz von irgendwas nicht beweisen kann - davon leben die Weltreligionen seit Jahrtausenden ganz prächtig :smile:. Also ist es Ermessenssache, ob man sich von einem weiteren Funkstrahler durchsieben lässt - es sind ja schon viele Funkquellen in der Luft gegen die man nichts machen kann. Für Pssimisten könnte das eigene WLan natürlich genau der Tropfen sein, der das Faß zum Überlaufen bringt, und dann wird Dich ein böser Tumor in der Blüte Deines Lebens dahinraffen - wenn sie recht haben. Ein weites Feld für Spekulanten aller Art :smile: Also entscheide Dich, ob Du mit einem weiteren „Restrisiko“ leben kannst :smile:

Ist ein genereller Umstieg zu empfehlen oder sollte man lieber
einen Elektriker bestellen, der die Kabel in der Wand verlegt?

Aufwändig. Kanäle spitzen, Schläuche eingipsen, Löcher bohren, Dosen setzen, das ist eine rechte Sauerei und kostet viel Zeit -> das wird aufwändig und teuer. Lassen sich die bestehenden Kabel nicht einfacher tarnen, z.B. hinter einer Sockelleiste?

Und wie sieht es vom Geschwindigkeitsaspekt aus, ist WLAN-N zu
empfehlen und wie stabil laufen die Funkverbindungen?

Auf kurze Distanz laufen sie gut und schnell - können aber außerhalb der Testlabore der Hersteller seltsamer Weise ein 100MBit Ethernet nicht annähernd einholen, und Gigabit schon zweimal nicht. Gehst Du weiter weg, schieben sich zusätzlich Wände und Decken dazuwischen läufts immer ein wenig schlechter (langsamer). Gehst Du noch weiter, und hast noch mehr Hindernisse, wird das Funknetz immer langsamer und irgendwann bricht es ab, bzw. bekommst Du keine Verbindung mehr.

Wo allerdings die magischen Grenzen sind ist nicht vorhersehbar, und ich behaupte, dass sie sich je nach Umgebungsbedingungen ständig in gewissem Rahmen verschieben. Außerdem ist der Körper des Benutzers (wie er gerade am PC sitzt …) ein großer Einflussfaktor, wie auch Aufstellungsort und Ausrichtung der Empfangsantenne (Laptop!). Außerdem harmonieren die WLAN Chipsätze verschiedener Hersteller nicht optimal miteinander --> Funklan im Grenzbereich ist ein Glücksspiel, das Forum hier ist voll von Verzweifelten die mitgespielt und verloren haben :smile:

Anders rum: verlässliche Voraussagen wie das in gerade Deinem Haus mit Deinen Computern aussehen wird sind ein Fall für den Dorfzauberer. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass die vollflächige Versorgung mehrgeschossiger Betongebäude fast immer ein Problem ist, das mit einem einzigen Access-Point nicht befriedigend zu lösen ist.

Ich würde die Kabel behalten, zumindest für die wichtigen und die funktechnisch kritischen (weit entfernten) Räume. Das WLAN kann man ja parallel dazu trotzdem betreiben, für die Arbeitsplätze wo es gut geht kann dann das Kabel verschwinden.

Oder man kann eine Zwischenlösung machen: je ein Kabel zur Verbindung der Geschosse behalten, und dann mehrere Access Points anhängen, von denen jeder z.B. ein einzelnes Geschoss versorgt. Die kritischen Betondecken überbrückt das Kabel besser als jedes WLan, und bei mehreren Access-Points kann man durch geschickte Aufstellung und Antennenausrichtung meistens dafür sorgen, dass alle Arbeitsplätze im funktechnisch grünen Bereich landen. Es beleiben dann nur ganz wenige Kabel übrig, und die kann man immer irgendwie sauber verschwinden lassen, ohne dass mn das halbe Haus umbauen lassen muss.

…Armin