Wir haben unseren Dachboden (70 qm) komplett gedämmt und verpuzt, ect. Nun sind wir auf der Suche nach einem geeigneten Heizkörper.
Das Erdgeshoß ist mit Fußbodenheizung versehen und wir haben uns eine Leitung nach oben legen lassen.
Das kann man kaum abschätzen,es muss berechnet werden.
Wichtig dazu sind die Daten,wie Maße,Dämmung(Stärke und Qualität) und die Daten des Vorlaufes vom Heizkessel.
Wie warm soll es werden (Auslegungstemperaturen) usw.
Man bekommt so den Wärmebedarf des Raumes bei der höchsten Auslegungstemperatur,zum Beispiel mit außen -12°C und Raumtemp. +20°C.
Dann muss man sehen was der Kessel max. für einen Vorlauf liefert und ob der überhaupt den Mehrbedarf decken kann.
Danach können die Heizflächen berechnet werden.
Grundsätzlich gilt natürlich,je niedriger der Vorlauf,umso größer müssen die Heizkörper(-oberflächen) werden.
Sollte der Vorlauf ins DG auch nur für die mit max. 35-40 °C auskommende FBH ausgelegt sein,dann müssten Platten- oder Rippenheizkörper ungewöhnlich groß werden.
Aber das wird man sehen.
So eine Wärmebedarfsberechnung kann mit den inzwischen fast überall vorhandenen Computerprogrammen auch ein Heizungsbauer aufstellen.
Sonst ist es eine Aufgabe für den Architekten oder Ing.Büro f. Gebäudetechnik.
So eine Wärmebedarfsberechnung kann mit den inzwischen fast
überall vorhandenen Computerprogrammen auch ein Heizungsbauer
aufstellen.
Das konnten die fähigen Heizungsbauer auch schon vor der flächendeckenden Einführung von IT-Unterstützung mit Zettel und Stift. Dazu gab es Formblätter (ehem. DIN 4701), damit man nichts vergisst. War nicht so komfortabel, aber wenn man weiß, was man tut, geht es auch ohne Computer.
(Habe selbst einige dieser Tabellen ausgefüllt)
Gruß
Vincenz