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Somerset Maugham
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Eric Blair
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Iris Murdoch
C.S Lewis,Fay Weldon, Priestley, B.Raskin, Baudelaire, A.Crowley,
A.Nettelsheim, etc etc
Somerset Maugham
Eric Blair
Iris Murdoch
C.S Lewis,Fay Weldon, Priestley, B.Raskin, Baudelaire, A.Crowley,
A.Nettelsheim, etc etc
hi thomas,
vielen dank für die erschöpfende auskunft.
Den
Klassiker von 1904, in dem das Buch erstmals nach der
Wiederentdeckung besprochen wurde, kennst du ja sicher.
nein, kenne ich nicht. ich fange grad erst (wieder) an mit de sade,
weil ich
nach früheren begegnungen auf meine geistige reife gewartet habe.
nun sollte es gehen.
deinen angaben werde ich nun nachgehen.
danke & gruß,
frank
1904
Hallo Frank,
nur für alle Fälle:
Eugen Dühren, Neue Forschungen über den Marquis de Sade und seine Zeit. Mit besonderer Berücksichtigung der Sexualphilosophie de Sade’s auf Grund des neuentdeckten Originalmanuskripts seines Hauptwerkes „Die 120 Tage von Sodom“. Mit mehreren bisher unveröffentlichten Briefen und Fragmenten; Berlin 1904
nun sollte es gehen.
Viel Glück. Ich würde an deiner Stelle nicht versäumen, auch einen Blick auf die ältere philosophische Literatur werfen, von Simone de Beauvoir bis Roland Barthes und viel (!) folgender Sekundärliteratur.
An neueren Büchern finde ich besonders interessant:
Barbara Cornelia Vinken, Der Ursprung der Ästhetik aus theologischem Vorbehalt. Theorien des Ästhetischen von Port-Royal bis Rousseau und Sade; Ann Arbor (Michigan) 1998
Deepak Narang Sawhney, Must we burn Sade?; Amherst (New York) 1999
Ronald Meyer, Sexualität und Gewalt. Formen und Funktionen der Sexualität und Gewalt in der Fiktion und Biographie des Marquis de Sade; St. Ingbert 1999
Michael Pfister, Pornosophie und Imachination. Sade, La Mettrie, Hegel; München 2002
Julian Bohnengel, Sade in Deutschland. Eine Spurensuche im 18. und 19. Jahrhundert. Mit einer Dokumentation deutschsprachiger Rezeptionszeugnisse zu Sade 1768 - 1899; St. Ingbert 2003
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Um mal einen Banausen zu Wort kommen lassen:
per Anhalter durch die Galaxis - D.N.A - alle 5
Otherland - Tad Williams - alle 4
ein vier Bilder Comic von Calvin und Hobbes - über Weihnachten.
Das kann sich aber in der nächsten Woche schon wieder ändern.
Gruß
ALex (der nicht Literatur als Hobby hat, sondern lesen
)
Mal ne Frage.
Von Paul Auster ist doch diese New York Trilogie. Ich hab das gelesen und konnts überhaupt nicht verstehen was daran so toll sein soll. Kannst du mir das erklären ?
Für mich war das so : Er baut da völlig abgedrehte Situationen auf, alles wird rätselhaft und ich hab beim ersten Buch immer noch gedacht „Boah, das ist ja spannend, mal gucken wie er da wieder rauskommt und das auflöst …“ und … da kommt aber nix. War für mich sehr enttäuschend. Hab dann weitergelesen, weil ich dachte, hey vielleicht klärt er im dritten alle drei zugleich auf, war ja aber auch nix.
Gegenwartsliteratur vom Feinsten…
Ich beschränke mich einmal auf meine derzeitigen Lieblinge in Sachen Gegenwartsliteratur…
Alois Hotschnig: Ludwigs Zimmer
weil dieses Buch bei mir auch auf jeder anderen und weiter zurückreichenden Liste einen Platz ganz vorne hätte, weil dieser Text auf eine Weise reduziert erzählt, die mich jedesmal wieder beeindruckt, weil Hotschnigs Sprache für mich zum Schönsten überhaupt gehört und weil ich den Mann unbedingt jedem ans Herz lege, der gern einmal einige Stunden (das Buch ist dünn) sich einlässt in einen Text, der einem einiges abfordert…
Michael Donhauser: Livia oder Die Reise
weil ich selten ein zeitgenössisches Buch gelesen habe, das so stimmt in der (sehr eigenen) Sprache, im Rhythmus, das einen vom ersten Satz weg abhebt in eine andere Welt und dieses Versprechen bis zum Schluss durchzuhalten imstande ist - und weil die Geschichte mich unheimlich berührt, und weil Donhausers Art, Beobachtungen wiederzugeben, so schön ist. Das Buch ist Urlaub im Kopf.
W. G. Sebald: Austerlitz
weil, das heißt, obwohl ich egrade erst mitten drin bin. Aber ich kann jetzt schon sagen, dass diese Buch des „Seniors“ in meiner Liste *g* eines der ganz großen neueren Bücher für mich ist. Nach Knappheit und emotionaler Berührung als Drittes also etwas, was im großen Rahmen zum Nachdenken bringt.
Schönes Wochenende,
Elisabeth
Hallöchen,
hier meine Favoriten:
Eric-Emmanuel Schmitt „Enigma“ (Theaterstück)
Sylvie Matton „Rembrandts Mätresse“ (Geschichte)
Harald Schmidt „Tränen im Aquarium“ und Woody Allen „Wie du dir so ich mir“ (Humor)
Grüße
Diana
Meine:
J.R.R. Tolkien - The Lord of the Rings
Ursula K. Le Guin - Always Coming Home
Italo Calvino - Die unsichtbaren Städte
Gruß -
Pengoblin
und meine:
„Sofia und Anders“ Marianne Fredriksson
„Pu der Bär“ A. A. Milne in deutscher Fassung übersetzt von Harry Rowohlt
Reihe „Zauber der Mythen“ aus dem KreuzVerlag
Hi,
Von Paul Auster ist doch diese New York Trilogie. Ich hab das
gelesen und konnts überhaupt nicht verstehen was daran so toll
sein soll. Kannst du mir das erklären ?
Nicht wirklich. Das „Fast“ aus meiner Bewertung bezog sich genau darauf, daß ich die Trilogie nicht so besonders fand.
Zwar begründet die Trilogie irgendwie Austers Ruf als Autor. Trotzdem fand ich, genau wie du, daß die Bücher konstruiert wirkten. Ich ordne sie als Jungendsünden ein: junger Literat verliebt sich in die Werkzeuge und konstruiert Romane. Auch die seltsame Namensgebung der Personen (Black, Blue, White usw.) wirkt, als wollte der Autor dem Leser sagen: diese Stories sind absolut konstruiert, glaub ja nicht, daß irgend etwas davon vom Leben erzählen würde.
Trotzdem wird schon hier erkennbar, was Auster später auszeichnen wird: die Suche nach der verborgenen Erklärung, nach dem Lebenssinn, da er diesen im „echten“ Leben nicht erkennnen kann oder will. Auch meine anderen Favoriten (Cortázar, eingeschränkt auch Irving z.B. in owen Meany) schreiben davon. Cortázar läßt das seinen Helden ín einem Satz feststellen: das wahre Leben verläuft parallel zu unserem, nur einen Schritt davon entfernt - den Schritt, den wir nie zu tun wagen.
Auch die Besessenheit der Personen, dieses Festbeißen auf der Suche nach Antworten, auch wenn sich schon längst gezeigt hat, daß das nicht mehr „normal“ ist, beschäftigt Auster immer wieder. Ein klassisches Beispiel hierfür ist „Leviathan“, die Geschichte eines Bombenlegers. Auster hat es aber geschafft, die literarischen Mittel in den Hintergrund treten zu lassen und die Geschichten, die Menschen in den Vordergrund zu stellen. Das macht seine Bücher umso lesenswerter: wunderbar leicht z.B. die Drehbücher zu „Smoke“ und „Blue in the Face“, traurig und bewegend in „Portrait eines Unsichtbaren“. Leicht rückfällig ist er mit „Das Rote Notizbuch“ geworden. Und dann kann er einfach genial erzählen: „Mr. Vertigo“ oder „Die Musik des Zufalls“ z.B., oder das Letze, was ich von ihm gelesen habe, „Das Buch der Illusionen“, sind sehr packende, bewegende Geschichten, die bei mir immer offene Fragen hinterlassen, aber sehr denkanregend finde - und mich immer wieder im leisen Zweifel lassen, ob das Leben nicht doch ein bißchen mehr ist, als was wir täglich sehen 
Gruß
J.
So, jetzt will ich auch noch …
_1) Julio Cortazar, Rayuela
Täubchen