Wie heißt

hi,

ich würde gerne wissen, wie man das psychologische Phänomen bezeichnet, welches Menschen beschreibt, die gerne leiden oder sachen bereuen.
Menschen die sich absichtlich immer wieder in Situationen bringen um bereuen zu können, und dann an dieser BEreuung lange zehren.
Sprich gibt es dafür einen wissenschaftlichen Namen?

ich hoffe die Fragestellung ist klar! (wenn nicht, bitte nur sagen und ich werde es umformulieren!)

lg

Gutenabend,

meinst du etwa Masochisten?

Gruss: Ge-es

Hallo,
nein, bei Masochismus geht es um ein sexuelles Verlagen, was hier anscheinend nicht gegeben ist.

Einen Fachausdruck kenne ich auch nicht, es klingt eher nach einem herabgesetzten Selbstvertrauen und der Wunsch mit dem Bereuen (positive) Aufmerksamkeit zu bekommen.

Viele Grüße

nein, bei Masochismus geht es um ein sexuelles Verlagen, was
hier anscheinend nicht gegeben ist.

Fachausdruck kenne ich auch nicht, es klingt eher nach
einem herabgesetzten Selbstvertrauen und der Wunsch mit dem
Bereuen (positive) Aufmerksamkeit zu bekommen.
Viele Grüße

Gutenabend Chili,

Ich bin der Meinung, dass Masochimus nicht NUR an sexuelle Handlungen gebunden ist. Ein Masochist findet es auch schön wenn er auf andere Lebensgebiete leidet.
Ein Hypochondriker, leidet an alle Krankheiten und Schmerzen. Auch an die die er nicht hat. Will damit Aufmerksamkeit einheimschen.

Schade, dass ich dir nicht helfen konnte.

Gruss: Ge-es

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Das könnte erhellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Masochismus#Nicht_vorwi…

Gruß
Ann da Càva

Hallo,

nein, bei Masochismus geht es um ein sexuelles Verlagen, was
hier anscheinend nicht gegeben ist.

das ist eine weit verbreitete Auffassung, die nicht unbedingt korrekt ist - viele Wissenschaftler unterscheiden sexuellen und nichtsexuellen Masochismus. Man spricht beispielsweise von „submissivem Masochismus“ in Abgrenzung vom sexuell motivierten Masochismus, und selbst Freud hat schon einen „moralischen“ Masochismus benannt, der nicht besonders eng mit Sexualität verbunden ist.

Ein Zitat von Peter Fiedler: Gemeinsamkeiten der verschiedenen Formen des submissiven Masochismus seien „Unterwürfigkeitsneigungen nichtsexueller Art, z. B. in der wiederholt hergestellten Erfahrung von Unterdrückung, Demütigung und Misserfolg im privaten, beruflichen und/oder gesellschaftlichen Leben“, und er betont, dass das nichtsexuell und ohne Partner stattfindet.
http://books.google.de/books?id=JeVijhzU4zEC&pg=PA25…

Inwiefern man dahinter verborgen nun doch eine Störung der Sexualpräferenz vermutet, sei mal dahingestellt, aber darum geht es ja nicht - jedenfalls finde ich schon, dass das Etikett „Masochismus“ auf die Frage des Ursprungsposters passen könnte.
Grüße
Sonja

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auch hi,

ich würde gerne wissen, wie man das psychologische Phänomen
bezeichnet, welches Menschen beschreibt, die gerne leiden oder
sachen bereuen.
Menschen die sich absichtlich immer wieder in Situationen
bringen um bereuen zu können, und dann an dieser BEreuung
lange zehren.
Sprich gibt es dafür einen wissenschaftlichen Namen?

mir kam Schuldkomplex in den Sinn, weil Reue immer(?) was mit Schuld zu tun hat. Der Ausdruck ist nicht ungebräuchlich, aber wie weit er ein Fachbegriff ist, kann ich nicht beurteilen.

Gruß

Hallo,
es fällt mir schwer zu glauben, dass Freud einen nichtsexuellen Masochismus differenziert :wink: - aber vielleicht ist das so.

Nach dem Durchlesen des Wikipediaeintrages kann ich dennoch keine Übereinstimmung mit der Ursprungsfrage feststellen, denn da liegt der Schwerpunkt auf dem Bereuen.

Im zitierten Wikipediaeintrag steht „nicht vorwiegend sexuell motiviert“ und schließt Lustgewinn und Sehnsucht auf Unterdrückung und Leiden mit ein. Ich sehe da keinen Zusammenhang.

Viele Grüße

Hallo,
es fällt mir schwer zu glauben, dass Freud einen
nichtsexuellen Masochismus differenziert :wink:

Ich bin keine Fachfrau, aber warte, bis Branden wieder da ist. Ihn freu d das sicher :wink:

Schöne Grüße
Ann da Càva