Wie heisst der Fachbegriff für Materialien, welche

Hallo,

wie heisst der Fachbegriff für Materialien, welche - wenn man an diese Strom anlegt - kühlen.
Ich denke an einen Temperaturbereich um die -130 Grad Celsíus.

Mit besten Grüßen
Jens Rabis

Peltier-Element

wie heisst der Fachbegriff für Materialien, welche - wenn man
an diese Strom anlegt - kühlen.

Auf der einen Seite, auf der anderen Seite wird die Wärme hintransportiert und muss auch irgendwie wieder weggebracht werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Peltier-Element

Ich denke an einen Temperaturbereich um die -130 Grad Celsíus.

Na dann viel Spaß beim hintereinanderschalten.

Gruß

Stefan

Du meinst wahrscheinlich den Peltier-Effekt.(k.T)

Hallo Stefan,

danke für die schnelle Antwort. Ich kam durch folgende sehr alte Meldung darauf: http://www.geo.de/GEO/technik/463.html
Dort steht, Zitat: „Zwar gibt es schon länger Materialien, die mit Strom kühlen …“ Zitat Ende.

Laienhaft war ich begeistert ein Wartungs,- Kühlmittel,- Kompressorfreies Kühlsystem gefunden zu haben und wollte den Fachbegriff für diese Materialien.
Wenn ich das richtig verstehe, haben die nur ein neues Material gefunden, das Prinzip (Peltier-Element) ist das Gleiche!?

Soweit so gut, aber ich brauche mindestens -130 Grad Celsius, weil dort erst chemische Prozesse stoppen. Ab unter - 150 Grad Celsius kommt es aber bei biologischen größeren Körpern zu Makro-Rissen. Flüssiger Stickstoff o.ä. scheidet somit aus.
Wenn das Peltier-Element nur -100 Grad Celsius schafft, fluche ich mal wieder auf die Natur … hat jemand eine andere Idee oder Info? Stromverbrauch ist erst mal sekundär, wichtiger ist:
Wartungs,- Kühlmittel,- Kompressorfreies Kühlsystem für diese um die
-130 Grad Celsius.

Mit besten Grüßen Jens Rabis

Jain, siehe bitte hier.
/t/wie-heisst-der-fachbegriff-fuer-materialien-welch…

Mit besten grüßen
Jens Rabis

Kaskadieren

danke für die schnelle Antwort. Ich kam durch folgende sehr
alte Meldung darauf: http://www.geo.de/GEO/technik/463.html
Dort steht, Zitat: „Zwar gibt es schon länger Materialien, die
mit Strom kühlen …“ Zitat Ende.

Liest sich erstmal nach einem Nachfolger des Peltier-Effekts. Wobei beim Peltier-Effekt diese großen Differenzen erst durch kaskadieren mehrere Peltier-Elemente erreicht wurde (-100 °C).

Möglicherweise erlauben diese neuartigen Möglichkeiten kaskadiert auch so was.

Hmm.

Also mein Papa hat mal auf einer Luftzerlegungsanlage gearbeitet wo flüssigen Sauerstoff, Stickstoff und Argon hergestellt wurde. Einfach mit dem Kühlschrank-Prinzig (Linde-Verfahren).

Möglicherweise hilft eine Kombination aus mehreren Kühlverfahren dir weiter. In einem Buch über Schaltschrankkühlung war z.B. eine „Kühlpfeife“ beschrieben, die mechanisch ganz einfach aufgebaut ist und die, in der Industrie allgegenwärtige, Pressluft einfach entspannt und mit einem handgroßen Häuflein Kupfer ca. 400 Watt Kühlleistung (Erinnerungswert) zustande bringt.

Aber wenn ich das richtig sehe, willst du sehr genau eine bestimmte geringe Temperatur erreichen und mit einer gewissen Menge an Material halten. Kaltgas (aus Flüssiggas gewonnen) gemischt mit anderen Gasen?

Gruß

Stefan

Hallo Stefan,

ich habe da nicht so das Detailwissen, ich kann Ihnen nur so eine Art
Zielvorstellung geben:
Wartungsarm, für größere biologische Körper geeignet, geringste Temperaturschwankungen, um die - 130 Grad Celsius, damit es nicht zu Spannungen und somit Makro-Rissen kommt. Ob Gase, Kryplasma oder rein elektrisch wäre erst mal sekundär.
In jedem Fall möglichst betreibbar oder erzeugbar mit Ökostrom und nicht zusätzlich mit so was wie Kupfer, das kann langfristig keiner mehr bezahlen.

Meines Wissens nach, gibt es dafür derzeit keine Lösung.

Mit besten Grüßen
Jens Rabis