Ein gepiercter Psychiater ist mit Sicherheit nichts, was
Anlass gibt, eine Manie zu vermuten!
Das Wort „Manie“ habe ich als Laie verwendet und im Zusammenhang mit der Frage nach einem fachlich richtigen Namen für diese Symptomatik.
Wenn etwas auffällig sein könnte in dem Zusammenhang, ob unter
psychologischen oder soziologischen Gesichtspunkten, sei mal
dahin gestellt, ist es die Tatsache, dass du offenbar nicht
nur der Meinung bist, dass dich das Metall im Körper deines
Gegenüber etwas anzugehen hat, was über die rein subjektive
Meinung, „gefällt“ oder „gefällt nicht“ hinaus geht. Du
scheinst auch der Meinung zu sein, dass dabei die Berufswahl
eine besondere Rolle zu spielen hat.
Jawohl! Und mit Deiner Wortwahl zeigst Du, daß Du solcher Meinung ablehnend gegenüberstehst. Damit bestätigst Du ein gängiges Vorurteil, nämlich das der berufsbildabhängig überentwickelten Verücktheitstoleranz.
Es wird z.B. im Leben nicht passieren, daß dem Klienten eines Schnellrestaurants eine vollperforierte Visage an der Bedientheke mit dem Argument präsentiert wird, der Klient könne ja sagen, er würde lieber von jemandem mit normalem Erscheinungsbild bedient werden. In diesem Berufsfeld ist der Krankheitswert vielmehr manifest, ob das nun psychologisch, soziopsychologisch oder soziologisch ist - das wirst Du besser einordnen können als ich.
Wenn ich diese sprachliche Woge einmal zusammenfassen darf: Du
Komm. Erst mir ein absichtliches Falschverstehen ansetzen und dann meine sachliche und angemessene Reaktion als sprachliche Woge übelnehmen.
bist also der Meinung, dass das Metall im Gesicht des
Psychiaters dessen Berufstätigkeit einschränkt, weil er a. von
seinen Klienten als mental beeinträchtigt angesehen werden
könnte und das b. möglicherweise sogar zum Gesprächsgegenstand
mit den Klienten werden könnte?
Ja. Oder zum womöglich kontraproduktivem Vermeiden von Gesprächsgegenständen, da gibt es wohl etliche Möglichkeiten.
Auch hier wieder vorweg: Das Metall im Gesicht des Psychiaters
geht den Klienten genauso wenig an, wie es dich etwas angeht.
Doch geht es mich allgemeinmenschlich was an, sobald es ostentativ ist, mir also aufs Auge gedrückt wird. Da reicht es, wenn ich so jemanden in der vollbesetzten U-Bahn eine Zeitlang in der Nähe haben muss.
therapeutisch mit demjenigen zu arbeiten. Umgekehrt ist es die
Entscheidungsfreiheit des Therapeuten, mit Metall zu
therapieren oder es vielleicht doch herauszunehmen, sollte
sich tatsächlich das kein Klient angucken wollen.
Das ist insofern richtig, als sich ja der Mechaniker in seiner eigenen Werkstatt z.B. den Nasenring von irgendeinem rotierenden Maschinenteil rausreißen lassen kann, wie er lustig ist, oder - zurück zum Psychiater - dieser aufgrund seiner Studien der Meinung sein könnte, durch eigene Körpermanipulationen eine heilsame Wirkung auf seine Patienten auszuüben…
Aber sind wir doch mal ehrlich, den Bereich des Vernünftigen hätten wir damit weit hinter uns gelassen.
(welch Wortspiel) für sinnvoll erachten, wenn das mal
thematisiert wird - im Interesse des Klienten, wohl gemerkt.
Ne, in meinem McDonalds bzw. in meiner Fachwerkschaft für Textilmaschinen kriegt so wer einfach keinen qualifizierten Job.
Ich kann mich Denker nur anschließen: Kekse, zumindest solche
mit Biss und Knusper, gehören in eine Metalldose 
Desikkative