Bei mir hat sich ein Korbblütler „aufgetan“, den ich (noch) nicht kenne, es dürfte eine zweijährige oder ausdauernde Art sein: voriges Jahr sind nur Blätter, heuer auch ein Blütentrieb erschienen. Die grundständigen Blätter sind etwa 30 cm lang, lanzettlich und borstig behaart, am etwa 60 cm hohen Blütenstengel sind die Blätter kürzer und stengelumfassend. Aus den Blattachseln treiben schuppige Blütenknospen, die an Artischoken erinnern. Die gelben Blüten sind etwa 6-7 cm im Durchmesser. Hier noch ein Bild dazu: http://www.pic-upload.de/view-14795987/composita.jpg…
Hi,
ich hab diese Pflanze zwar auch schon öfter gesehen, zum Namen kann ich momentan nicht beitragen
aber Arnika ist es nicht. schau zBsp auf die Blätter, die ist die Nervatur eindeutig fiedernervig, Arnikablättersind parallelnervig.
Wenn die Hausmauer nicht zu einem alten Bergbauernhaus gehört, wo früher mal ein kräutergarten war, ist auch der standort eher unwahrscheinlich für arnika
wegen der gezähnten Blattränder und der schuppigen Knospen tippe ich auf Telekia Speciosa. Aber gegen kernigs Inula kann ich sie eigentlich nicht gut verteidigen.
Hallo.
Ich bin botanisch nicht angehaucht, soviel ich weiss, ist Arnika eine Gebirgspflanze, die heutzutage sicherlich auch schon in Gartenarten- formen gezüchtet ist. Die Knospen der hier gezeigten Pflanze erinnern mich aber an Strohblumen, lateinischer Name ist mir nicht bekannt.
Gruss Peter
Die Hauswand ist zwar rustikal, aber im Tal, deine Ausschlussgründe für Arnica sind zutreffend. Wie kernig vermutete und den Link schickte, ist eindeutig Inula helenium, der Alant, mein Pflegling.
Besten Dank für deinen Beitrag. Ja, duhast Recht, Arnica heisst nicht zu Unrecht „montana - die bergbewohnende“, was für meinen Standort nicht zutrifft.
Der Artname der Strohblume ist übrigens Helichrysum (bracteatum die kultivierte Spezies) - mich haben die Knospen auch stark in dieser Richtung erinnert.
jetzt habe ich einmal den Schmeil-Fitschen von 1949 hergenommen und dort gesehen, dass die Rückwärtssuche, vor der es mich ein bissel gegruselt hat, in diesem Fall recht einfach ist: Eindeutiges Unterscheidungsmerkmal ist, dass die Blätter bei Telekia im Gegensatz zu allen Inula-Arten deutlich gestielt und am Stielansatz herzförmig sind.
Telekia spec. stammt aus der Nomenklatur nach Baumgarten, bei Linné heißt sie Buphthalmum, die Einordnung als Buphthalmum spec. ist von Schreber.