Hallo
Im zuge der Berichterstattung über Mißbrauchsfälle, tun sich mancherorts Abgründe auf.
Die Frage ist:
Wie führt man jemand, der (ja? nicht, schon gar nicht Fremden gegenüber??? vielleicht? usw…) reden möchte, mit jemand zusammen, der ( vertrauen herstellen kann! einfühlsam genug ist! objektiv bleibt! usw…) sich mit solchen Sachverhalten, die bis in die Vorzeit des 2. Weltkriegs gehen,auskennt.
Gruß
Ebenfalls Hallo,
ich muss mal eben kurz nachfragen… Betrifft deine Frage jemanden, der vor dem 2. WK missbraucht wurde und inzwischen um die/über 80 Jahre alt ist?
Falls ja: jemanden, der sich wirklich mit den damaligen Umständen „aus erster Hand“ auskennt, wird man wohl kaum finden, weil die meisten gleichaltrigen Ärzte im Ruhestand bzw. inzwischen verstorben sind. Die damaligen Täter werden nicht mehr bestraft werden können, aber darauf kommt es heute ohnehin nicht mehr an. Es geht darum, diesen zutiefst verletzten Mensch, ein wenig Ruhe zu geben.
Um Vertrauen herzustellen und jemanden zum Reden zu bewegen, muss man kein Therapeut sein. Ich empfehle aus meiner Zeit in der Geriatrie quasi gebetsmühlenartig die Validation nach Naomi Feil (es gibt auch Bücher darüber). Das kann praktisch jeder erlernen; man braucht dazu am Anfang nur etwas Theorie (den Rest lernt man recht flott im Umgang mit den betroffenen Menschen), eine Menge Empathie und ein dickes Fell.
Validation funktioniert übrigens nicht nur im Umgang mit älteren, verwirrten/dementen Menschen.
Grüße
EP
Hallo Evil Princess,
danke für die schnelle Stellungnahme.
Ja, es ist wie Du trefflich beschrieben hast.
Die Welt ist …
Das Langzeitgedächtnis scheint im Alter immer besser zu funktionieren.
Werde mich weiter in die Materie einarbeiten, als Laie der ich bin, um vielleicht den einen oder anderen hilfreichen Rat weitergeben zu können.
Also nochmal herzlichsten Dank.
Gruß
A H I M