Hallo,
kürzlich war Herr Z schockiert, als er die Forderung für die
Heiz-Nebenkosten gelesen hat.
Er soll für 3 Monate (12/04, 01/05, 02/05) für eine ca. 60 qm Altbauwohnung
105 Euro Heizkosten und 75 Euro Wasser/Müll/Versicherungen/etc.
nachzahlen. Das macht 180 Euro/3 Monate = 60 Euro zusätzliche Heiz-/Nebenkosten-monatlich
im Schnitt. Und das sind genau 100% mehr Nebenkosten, als im Mietpreis, bzw.
Mietvertrag angegeben. Dort sind die Heiz-/Nebenkosten nämlich mit 60 Euro/Monat
veranschlagt.
Dazu kommt, dass Herr Z in benanntem Zeitraum zumindest bei 2 Heizkörpern mit
Sicherheit viel weniger verbraucht hat, als angeblich abgelesen. Tja,
wie soll er das nachweisen?!?
Also, muss er diese Unverschämtheit einfach so hin nehmen,
dürfen die Nachzahlungsforderungen 100% mehr sein, als im Mietvertrag
angegeben???
Kann er auf Korrektur des Mietvertrages bestehen, wobei ihm dann die
Wahl gelassen wird, ob er den ca. 15 % höheren Mietpreis akzeptiert?
Danke für jede Hilfe,
Erik
Ein Missverständnis es sind hier Monate abgerechnet wo Verbräuche stattfinden, die Monate in denen nichts Verbraucht wird fehlen.
Also er darf u. i. mutmaßlich OK so
J akob
Hallo,
kürzlich war Herr Z schockiert, als er die Forderung für die
Heiz-Nebenkosten gelesen hat.
Er soll für 3 Monate (12/04, 01/05, 02/05) für eine ca. 60 qm
Altbauwohnung
105 Euro Heizkosten und 75 Euro
Wasser/Müll/Versicherungen/etc.
nachzahlen. Das macht 180 Euro/3 Monate = 60 Euro zusätzliche
Heiz-/Nebenkosten-monatlich
im Schnitt. Und das sind genau 100% mehr Nebenkosten, als im
Mietpreis, bzw.
Mietvertrag angegeben. Dort sind die Heiz-/Nebenkosten nämlich
mit 60 Euro/Monat
veranschlagt.
Dazu kommt, dass Herr Z in benanntem Zeitraum zumindest bei 2
Heizkörpern mit
Sicherheit viel weniger verbraucht hat, als angeblich
abgelesen. Tja,
wie soll er das nachweisen?!?
Tja und wie hat er gemessen ?? Überschlagsmäßig ???
Also, muss er diese Unverschämtheit einfach so hin nehmen,
dürfen die Nachzahlungsforderungen 100% mehr sein, als im
Mietvertrag
angegeben???
Kann er auf Korrektur des Mietvertrages bestehen, wobei ihm
dann die
Wahl gelassen wird, ob er den ca. 15 % höheren Mietpreis
akzeptiert?
Erst das Jahr über kann man wirklich sagen welche Verbräuche stattfinden.
Danke für jede Hilfe,
Erik
Hallo,
kürzlich war Herr Z schockiert, als er die Forderung für die
Heiz-Nebenkosten gelesen hat.
Er soll für 3 Monate (12/04, 01/05, 02/05) für eine ca. 60 qm
Altbauwohnung
105 Euro Heizkosten und 75 Euro
Wasser/Müll/Versicherungen/etc.
nachzahlen. Das macht 180 Euro/3 Monate = 60 Euro zusätzliche
Heiz-/Nebenkosten-monatlich
im Schnitt. Und das sind genau 100% mehr Nebenkosten, als im
Mietpreis, bzw.
Mietvertrag angegeben. Dort sind die Heiz-/Nebenkosten nämlich
mit 60 Euro/Monat
veranschlagt.
Dazu kommt, dass Herr Z in benanntem Zeitraum zumindest bei 2
Heizkörpern mit
Sicherheit viel weniger verbraucht hat, als angeblich
abgelesen. Tja,
wie soll er das nachweisen?!?
Also, muss er diese Unverschämtheit einfach so hin nehmen,
dürfen die Nachzahlungsforderungen 100% mehr sein, als im
Mietvertrag
angegeben???
Kann er auf Korrektur des Mietvertrages bestehen, wobei ihm
dann die
Wahl gelassen wird, ob er den ca. 15 % höheren Mietpreis
akzeptiert?
Danke für jede Hilfe,
Hallo Erik,
der Heizkostenbedarf der Monate 12, 01 und 02 ist natürlich hoch. Ein Ausgleich durch Monate mit geringen Kosten/ keine Heizkosten fehlt. Daher gibt es in diesen Monaten Nachforderungen.
Die Höhe der Vorauszahlungen und deren Auswirkungen auf Nachforderungen hat der BGH geklärt. Ím Gegensatz zu früher wurde am 11.02.2004 unter BGH VIII ZR 195/03 klargestellt, dass der Mieter sich nicht mehr auf die Höhe der vereinbarten Vorauszahlungen berufen kann
Grüsse Günter