Hallo liebe User,
wir überlegen uns gerade ein kleines Häuschen zu kaufen und es gegen Wärmeverlust winterfertig zu renovieren. Da die Außenwände leider genau an allen Nachbargrenzen anliegen, können wir es nicht von außen dämmen lassen. Da eine Innenwanddämmung die Gefahr von Kondenswasser und Schimmelbildung in sich birgen wird, kommt dies auch nicht in Frage und nun müssen wir Alternativen finden.
So planen wir alle Fenster zu erneuern (z. T. über 20 Jahre alte) und die Decke (Flachdachhausbau) zu isolieren. Nun habe ich gelesen, dass Wärmereflektorfolie hinter den Heizkörper auch etwas bringt.
Hat jemand von euch Erfahrung damit gemacht und falls ja: wie viel Energiersparnis bringt so eine Folie wirklich?
Vielen Dank im Voraus für eure Ratschläge, Tips und Anregungen!
hallo aus berlin,
da scheint sich ja jemand total in ein haus verliebt zu haben! die fakten, die isolierung angehend sprechen ja eher dagegen. warum gibt es nicht die möglichkeit der aussenisolierung? kann man mit den nachbarn nicht redeb, dass sie evtl. 2 m² von ihrem gruns für eure isolierung abgeben, ggf. gegen bezahlung?
hier zeigt sich dann bereits, was für mitmenschen in zukunft um sich haben wird!
zur isolierung des daches würde ich mir die alten unterlagen anfordern, wenn welche existieren. ist es ein betondach, kann innen durch abgehängte decken von innen zusätzlich isoliert werden. das ist jedoch nur anzuraten, wenn eine gewisse aufdachisolierung vorhanden ist, da sonst der sogenannte taupunkt zu weit nach innen geht und es zu kondenswasser am beton führen kann. dringt das in die isolierung, ist diese bald hinüber, bzw. hat schimmel etc.ur folge.
ist das dach eine holzkonstruktion, kann die bestehende dämmung verstärkt werden. die bisherige deckenverkleidung fällt der aktion dann allerdings zum opfer.
in verbindung mit einer aufdachisolierung ist man hier auf der sichersten, wenngleich auch auf der teuersten seite.
das aufbringe einer dünnen isolierung mit styrodur oder ähnlichem mit einer alufolie bringt zweifelsohne eine gewisse reflektion der wärmestrahlen. das subjektive wärme/kälte-empfinden der unisolierten wände hingegen bleibt. im winter kann daher immer eine ungemütliche kältestrahlung der wände das wohlfühlmoment in bezug auf die behaglichkeit der räume sowie das portemonnaie empfindlich stören. isoliertapeten ( 5 - 10 mm styropor auf einer dicken papierschicht ) helfen hier auch nicht weiter.
inwiefern ein isolierputz dem etwas abhelfen kann, vermag ich nicht zu beurteilen. da können lediglich datenblätter mit informatioen über den dämmwert weiterhelfen.
mehr infos dazu kann ich leider nicht beitragen. ich hoffe dennoch, ein paar denkanstöße geliefert zu haben.
alles gute und viel erfolg. . .
Hallo Matthias,
vielen Dank für die ausführliche und schnelle Antwort! Habe mich sehr darüber gefreut!
Werde noch einmal mit dem jetzigen Eigentümer und den Nachbarn sprechen, ob man wirklich nichts von außen machen kann.
Das Haus hat uns wirklich von Anfang an begeistert, gesehen von der Innenausstattung (Granitböden, Elektrokabel- u. Wasserzugangsverlegung usw.) und Aufteilung der Räume (110 qm mit 2 WC/Badezimmer auf beiden Stockwerken) her gesehen. Dann ist da noch der Preis von 130.000 €(Bj 1965) inkl. Carport, Balkon und neuen Fenstern.
Aber wegen der fehlenden Isoliermöglichkeit von außen kommt man echt ins zweifeln…
Wenn ich wüßte, dass das nur ca. 200,-€ an Heizkosten im Jahr ausmachen würden, wäre mir die mangelnde Isolierung einfach egal.
Was meinst du dazu? Könnte das - nur theoretisch gedacht - hinkommen?
Oder weißt du, wie man das berechnen kann?
Vielen Dank für deine Hilfe!
Bettina
…
Klingt gut, leider habe ich aber keine persönliche Erfahrung
Liebe Leut, die Frage habe ich vergangene Woche bereits beantwortet. Innenisolierung ist durchaus möglich, ohn dass Schimmel entsteht. Die Heizungsdämmung ist nur sinnvoll, wenn eine Folie mit 50 mm Isolierung dahinter ist. Die Räume mehrmals am Tag lüften.
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hallo bettina,
das Haus scheint ja ein wirkliches schmuckstück zu sein. was aus deinen ausführungen nicht hervorgeht ist das material, der baustoff der aussenwände. schon damals gab es porenbeton oder eine doppelte wand, die eine dicke von etwa 30 cm einen luftraum zwischen zwei dünnenn mauern hatte. diese wände sind heute noch prima und isolieren gut. verbessern kann man diese machart nur noch durch einblasen von dämmstoffen.
wie hoch die ersparnis bei einer zusätzlichen isolierung ist, vermag ich nicht zu sagen. das hängt sehr von der fläche der aussenwand ab. Gute daten können da die anbieter der isoliermaterialien bieten. einfach mal die leute anmailen und um bekanntgabe der für euch wichtigen daten bitten.
redet auf jeden fall mit den nachbarn! vielleicht hat der jetzige eigentümer keinen rechten draht zu ihnen gehabt und so eben keine chance, das haus zu isolieren. dafür können die dann z.B.eben ihren lieblingswein an eurer fassade ranken lassen. das macht eure fassade für die nachbarn schöner und für euch bildet sich ein polster im sommer, das zusätzlich isoliert. bietet den neuen nachbarn auch eine art egenleistung und alles läuft von ganz alleine.
toi, toi, toi! ich drücke die daumen.
lg aus berlin
mattes
Hallo Matthias,
Vielen Dank für deine Antwort!
Werde mir alles noch einmal durch den Kopf gehen lassen, glaube aber dass ich das Haus schon nehmen werde 
Ich halte dich auf dem Laufenden!
Liebe Grüße aus dem Süden!
Bettina
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Moin aus Berlin,
na da bin ich ja mal gespannt.
Kannst mir ja ein paar Bilder an matthias.k.geisler€gmx senden. . .
Lg Matthias