ein Bekannter hat ein Arbeitszeugnis bekommen und mir stellte sich die Frage, ob es wirklich „gut“ ist. Vielleicht vermag einer die Bewertung besser einzuordnen.
ein Bekannter hat ein Arbeitszeugnis bekommen und mir stellte
sich die Frage, ob es wirklich „gut“ ist. Vielleicht vermag
einer die Bewertung besser einzuordnen.
Rein naiv betrachtet gibt es einige Kritikpunkte:
-gute Leistungen werden nur allgemein beleuchtet
-die Superlativ Form ‚…stets zu unserer vollsten…‘ fehlt irgendwie
Rein naiv betrachtet gibt es einige Kritikpunkte:
-gute Leistungen werden nur allgemein beleuchtet
-die Superlativ Form ‚…stets zu unserer vollsten…‘ fehlt
irgendwie
Vielen Dank für’s drüberlesen und Deine Bewertung.
Ist die allgemeine Beleuchtung so schlimm bei solch einer, ich sag mal „einfachen“ Stelle. Denn telefonieren, am PC sitzen und Daten eingeben, ist jetzt nichts, was man noch detaillierter beleuchten müsste. Also würde ich meinen …
Das mit der „Superlativierung“ habe ich bereits aus einigen Foren in Erfahrung bringen können. Zur Umformulierung kann man den AG wohl kaum nach über 2 Jahren nicht mehr zwingen, oder?
„Fragt er/sie nicht danach, so kann der Anspruch ( z.B. nach einem Jahr ab Austritt) verwirken.“ Beantwortet das etwa meine Frage auch, oder gilt das nur wenn gar kein Zeugnis ausgestellt wurde, somit also nach über 2 Jahren eine Nachbesserung verlangt werden darf.
Zur Umformulierung kann man
den AG wohl kaum nach über 2 Jahren nicht mehr zwingen, oder?
Hallo Serdarius, zwingen kann man den AG nicht, aber man kanns ja mal mit einem freundlichen Schreiben (und nem eigenen [korrigiierten] Entwurf) versuchen. Ist ne relativ lange Zeit für so ein Vorhaben und wenn derjenige, der das Zeugnis geschrieben hat z.B. nicht mehr in der Firma ist, dann hat man selbst nach nem halben Jahr schlechte Karten. Oder war er dort sowas wie ne Legende, an die sich die gesamte Firma auch noch nach 20 Jahren in Verehrung erinnert?
[…]aber man kanns
ja mal mit einem freundlichen Schreiben (und nem eigenen
[korrigiierten] Entwurf) versuchen. Ist ne relativ lange Zeit
für so ein Vorhaben und wenn derjenige, der das Zeugnis
geschrieben hat z.B. nicht mehr in der Firma ist, dann hat man
selbst nach nem halben Jahr schlechte Karten. Oder war er dort
sowas wie ne Legende, an die sich die gesamte Firma auch noch
nach 20 Jahren in Verehrung erinnert?
Hey, das ist gar nicht Mal so dumm … das ist sogar verdammt gut! ))
die Liste mit den 7 Tätigkeiten passt irgendwie nicht zum sonstigen Inhalt.
Die Liste sehe ich als einfache und selbstverständliche Tätigkeiten an, also nix was ein durchschnittlich veranlagter Mensch heute gross lernen müsste: Nicht erwähnenswert.
Demgegenüber klingt der Rest eher nach Leistungs- und Kompetenzträger.
Meine naive Einschätzung:
Nur für einfache Tätigkeiten geeignet, darin aber sehr gut.
Nur für einfache Tätigkeiten geeignet, darin aber sehr gut.
Hi helge,
vielen Dank für Deine Einschätzung.
Wenn das jeder Personalleiter so sieht, Prost Mahlzeit!
Doch eventuell lässt Du außer Acht, dass dem eine Aufwertung durch Weitergabe der Kenntnisse an Neulinge folgt. Von daher würde ich diesen Punkt etwas im Gesamtkontext relativieren und dementsprechend eher positiv bewerten.
Wenn das jeder Personalleiter so sieht, Prost Mahlzeit!
Ich bin kein Personaler, habe aber viel Erfahrung als Bewerber.
Doch eventuell lässt Du außer Acht, dass dem eine Aufwertung
durch Weitergabe der Kenntnisse an Neulinge folgt. Von daher
würde ich diesen Punkt etwas im Gesamtkontext relativieren und
dementsprechend eher positiv bewerten.
Das kann sein,
allerdings geht das für mich aus dem Zeugnis nicht hervor.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Firma Neulinge einstellt, die nicht schon von vorne herein genug Kenntnisse bezüglich der 7 Aufzählungspunkte hat. Diese Neulinge müssten ja abseits der Zivilisation aufgewachsen sein.
Im Einzelnen:
-telefonische Störungsannahme, als erster genannter Punkt.
einfach lachhaft! „Kann ein Telefon bedienen und womöglich noch schreiben“
Schriftverkehr per fax und Email, als zweiter Punkt.
zum totlachen! „Kann mit dem Stand der Technik einigermassen umgehen, nachdem man ihn intensiv geschult hat. Kann sogar mit einer Tastatur schreiben“
Der dritte Punkt ist kaum weniger witzig.
Punkt 4 bis 7 lassen halbwegs Tiefgang erkennen.
Diese müssen aber ZUERST genannt werden und unbedingt näher erläutert werden.
Punkte 1 bis 3 gehören gekürzt, an das Ende, und sind zusammen gerade mal einen Punkt wert.
Aus diesem Zeugnis geht keineswegs hervor, dass der Kandidat zu eigenständigem Denken und Handeln in der lage gewesen ist.
Gruß,
Da bleibt nur noch zu hoffen, dass Du Dich mit dieser wirklich sehr schlüssigen Darstellung stark irren magst, denn sonst sieht es für ihn sehr übel aus.