Wie ist das Ausbildungszeugnis zu beurteilen?

Hallo,
ich habe eine Frage zur Formulierung meines Zeugnisses (strebe eine 1 an):

Zunächst steht im Zeugnis Dauer, die eingesetzten Abteilungen und eine kurze Vorstellung des Betriebs. Dann die einzelnen Beschreibungen der Tätigkeiten je Abteilung im Fließtext. (ca. 1,5 Seiten insgesamt)

Zum Schluss dann:

Hervorzuheben ist xxx hohe Motivation und Eigeninitiative sich sehr rasch in neue Arbeitsbereiche zu integrieren und sich das entsprechende Wissen zeitnah anzueignen.
Sie hat die ihr übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.
Wir haben sie als sehr zielstrebige, verlässliche und engagierte Studentin kennen gelernt.
Die erforderlichen EDV-Systeme werden sicher beherrscht und sie zeigt große Verantwortungsbereitschaft für die Abteilungen und übernommenen Aufgaben.
Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden ist stets höflich und einwandfrei.

Wie würdet ihr das beurteilen?
vor allem stört mich „zeitnah anzueignen“

Danke schon mal :smile:

Auch hallo

(strebe
eine 1 an):

Dazu wird es wohl nicht kommen: FAQ:2027…

mfg M.L.

Sorry ok los gehts!!

Z E U G N I S

xx, geb. xx, ist vom 01.10.2006 bis 30.09.2009 im Rahmen der Praxisphasen ihres Studiums xxx bei xxx ausgebildet worden. Dem theoretischen Teil der Ausbildung liegt der Studien- und Prüfungsplan der Hochschule zugrunde.

Das Ausbildungsverhältnis nach dem dualen System bietet Gelegenheit, die einzelnen Abteilungen einer Krankenhausverwaltung gründlich kennen zu lernen, sowie in prak-tischer Mitarbeit sich mit den Aufgaben vertraut zu machen und so erste Berufserfah-rung zu gewinnen.

xxx ist ein Klinikum der xxx (kurze Beschreibung).
Zur Erledigung der administrativen Aufgaben werden im Verwaltungsbereich die EDV- Module von SAP R/3 und das Krankenhausinformationssystem „Lorenzo“ von Isoft eingesetzt.

Während ihres Studiums durchlief xx die Abteilungen Personal, Finanz- und Rechnungswesen, Qualitätsmanagement und Medizincontrolling, Materialwirtschaft und Logistik, EDV, Medizintechnik, sowie Patientenadministration und -abrechnung. Zudem übernahm sie Aufgaben in der Geschäftleitung.

Während ihres Einsatzes in der Personalabteilung war xxx mit der Pflege und Führung des Stellenplanes betraut. Sie erhielt einen Einblick in die Entgeltabrechung und unterstützte die Abteilung bei der Pflege der Personaldaten und Personalakten, bei der Eingabe von Arbeits- und Fehlzeiten ins Zeiterfassungssystem und bei der Vorbereitung von Arbeitsverträgen. Zudem wirkte sie bei der Erstellung des Ausbil-dungsplanes und Beurteilungsbogens für Auszubildende mit und war in das Bewer-bungsverfahren involviert.
xxx fertigte Auswertungen zur Festsetzung der Bereitschaftsdienststufen in verschiedenen Bereichen an. Sie erhielt einen Einblick in die Personalplanung und führte in diesem Zusammenhang eine Personalbedarfsermittlung für die Wäscherei durch.
xxx verfasste ihre Bachelorarbeit zum Thema Personalkostencontrolling.

In der Finanzbuchhaltung unterstützte sie die Abteilung bei der Verbuchung und Kon-tierung von Kreditoren- und Debitorenrechnungen sowie beim Ausführen und Verbu-chung von Bankvorgängen.
Außerdem erhielt xxx einen Einblick in die Anlagenbuchhaltung, die Personal-kostenbuchungen und das Mahnwesen. Sie arbeitete bei der Prüfung, Vorerfassung und Buchung von Eingangsrechnungen mit, sowie bei der Bearbeitung des Zahllaufs, des Barzahlungsverkehrs und bei der jährlichen Inventur.

Während ihres Einsatzes in der Patientenadministration gehörten die Postverteilung, die Vergabe von Patiententerminen, die Erstellung des OP-Planes, die Vorbereitung von privaten und ambulanten OP-Karten zur Abrechnung sowie die Anlage von Ar-chivordnern zu ihren Aufgaben.

xxx konnte während ihres Einsatzes im Qualitätsmanagement das selbststän-dige Auswerten verschiedener Datenerhebungen, u. a. die Wartezeiterhebung in der Ambulanz sowie eine Patientenbefragung, übertragen werden. In diesem Zusammen-hang fertigte sie eine Projektarbeit zum Thema der Optimierung der Wartezeiterhe-bung an.

In der Materialwirtschaft lernte sie die Bewirtschaftung und Kommissionierung des Wa-renbedarfs der medizinischen Abteilungen kennen, verbuchte Warenbewegungen in den EDV-Systemen und wirkte bei der Inventur in den Zentrallagern mit. Neben der Pflege der Material-Stammdaten war xxx an der Weiterentwicklung der Lager-organisation und Lagerordnung, sowie der Buchungssystematik beteiligt.

xxx war zudem in unterschiedlichen Projekten, wie der Optimierung der Haus-post, der Einführung eines Wäschepools oder die Gestaltung von Flyern und Informa-tionsbroschüren, stark miteingebunden.

Hervorzuheben sind xxx hohe Motivation und Eigeninitiative. Auf-grund ihrer raschen Auffassungsgabe konnte sie sich schnell in neue Arbeitsbereiche integrieren und hat das entsprechende Wissen zeitnah angeeignet.
Sie hat die ihr übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.
Wir haben sie als sehr zielstrebige, verlässliche und engagierte Studierende kennen gelernt. Die erforderlichen EDV-Systeme werden sicher beherrscht und sie zeigt große Verantwortungsbereitschaft für die Abteilungen und übernommenen Aufgaben.

Ihr persönliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitern und Patienten ist stets höflich und einwandfrei.

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OT- Vielen Dank
Hallo,

danke dass du ohne grosse Diskussion hier mal einen Hinweis umgesetzt hast, der hier immer fallen muss. Da dies nur selten vorkommt, weiche ich mal von meiner gängigen Praxis ab und gebe ein Stertnchen für die Frage.

Gruss highQ

Hallo,

meiner Meinung nach fast sehr gut.
Die Aufgabenbeschreibung gibt das durchaus her, aber die Beurteilung ist etwas knapp.
kann man aber so lassen.
Ich würde das Verhalten gegenüber Patienten in einen extra Satz stellen, schliesslich sind das ja ganz besondere Kunden (wörtlich „Leidende“).
Gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern würde sowas wie „loyal“ oder „korrekt“ oder etwas in der Richtung passen, bei Patienten eher „zuvorkommend“ oder sowas.

Das ist aber alles nur Kosmetik.

Gruss,
TR