Hallo und sorry, wenn das hier fehl am Platz ist, aber ein Fotobrett hab ich nicht gefunden.
Also man weiß ja, daß immer mehr Pixel nicht immer bessere Bilder mit sich bringen. U.U. eher das Gegenteil. Wenn, wie ich las, 6 MP ideal sind (http://6mpixel.org/?page_id=94), die Cam aber 10 hat, ist es sinnvoll, sie auf 5 oder 7 (6 sind leider keine Option) zu stellen? Mir hat jemand erzählt, das wäre sinnlos bis kontraproduktiv, weil trotzdem 10 aufgenommen werden und dann das Foto entsprechend runtergerechnet und dadurch eher schlechter wird als wenn man die vollen 10 Megapixel eingestellt hat. Ist dem so oder ist das Qutsch?
Es geht mir nicht um die Größe / den Platzbedarf auf der Speicherkarte, sondern ausschließlich um die Qualität.
Benno
Hallo Benno,
auf der Seite geht es um die Größe des Sensors. Der ist in Kompaktkameras zu klein für die hohe Pixelzahl. Ich drucke meine Bilder oft in DIN A3 aus. Da hätte ich mit 6 Megapixel die Arschkarte gezogen. Jedes meiner Bilder ist etwa 22 MB groß. Für den Einsatz im Internet kann man mit vielen Programmen die Größe reduzieren. Mindere Qualität zu verbessern, ist dagegen nur sehr bedingt möglich.
Der Text der Seite stammt übrigens vom August 2007. Inzwischen ist die Entwicklung weiter gegangen. Es gibt längst Alternativen zur digitalen Spiegelreflexkamera, die ansprechende Qualität liefern.
Also: Kauf Dir keine Kamera, die in eine Zigarettenschachtel passt, wenn Du Qualität suchst. Und wähle dann die passende Qualität für den Einsatz der Bilder aus.
Freundliche Grüße aus Mainz
Hans-Jürgen
Hallo die Runde,
Also die letzte Aussage kann ich nicht nachvollziehen, denn die Kameratype sollte sich nach der Verwendung orientieren, nicht nur nach der technischen Ausstattung.
Praktisches Beispiel, selbst erprobt: Kompaktkamera, NoName, 3fachzoom, immer dabei weil hosen/jackentaschen - tauglich, 8mPix, bei Vergrösserung 30 x 40 cm keinerlei Artefakte wie Zerpixeln oder Treppchen - eine wesentlich teurere DSLR hätte auch nicht besser abgeschnitten.
Gruss von Julius
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Unter optimalen Bedingungen ist eine gute Kompakte bei normaler Ausbelichtung sogar kaum von digitalem Mittelformat zu unterscheiden…
Eine DSLR bzw der entsprechende große Sensor spielt seine Überlegenheit unter extremeren Bedingungen aus, wie wenig Licht, schnelle Bildfolge, kurze Auslöseverzögerung, große Fine-Art Prints…
(Fotografiere mal mit einer Kompakten Hallensport… viel Spass dabei)
Für das normale Urlaubsgeknipse und „freundinunterpalmeamstrand“ reicht eine gute Bridgekamera dicke aus.
Mike
Hallo Hans-Jürgen,
Ich drucke
meine Bilder oft in DIN A3 aus. Da hätte ich mit 6 Megapixel
die Arschkarte gezogen.
hm, dann ist aber beim Belichten irgend was schief gelaufen.
Jedes meiner Bilder ist etwa 22 MB
groß.
also mind. 10 MPixel und RAW?
Der Text der Seite stammt übrigens vom August 2007. Inzwischen
ist die Entwicklung weiter gegangen. Es gibt längst
Alternativen zur digitalen Spiegelreflexkamera, die
ansprechende Qualität liefern.
Dem stimme ich zu.
Zum ‚normalen‘ Knipsen reichen Bridgekameras in den allermeisten Fällen aus.
Wenn man etwas ‚besser‘ Photogrphieren will, speziell schnell bewegliche Sachen oder bei wenig Licht, dann ist eine SLR schon von Vorteil.
Gandalf
Hallo Hans - Jüregn,
das „Problem“ ist, daß ich ja schon einen DigiCam habe. In etwa das, wovon man Deiner Meinung nach die Finger lassen sollte, eine Panasonic Lumix DMC - F55 mit 10 Megapixeln. Also wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist es eher ratsam, auch mit der vollen Auflösung zu knippsen, die Qualität wird jedenfalls bei Kleinerer nicht besser?
Benno
. Was Größeres macht aber auch keinen Sinn, wenn sie im Hotelzimmer bleibt, weil zu unhandlich 
Hallo Benno,
wenn dir der Speicherbedarf „egal“ ist und es dir nur auf die bestmögliche Qualität ankommt, fotografiere IMMER mit der höchstmöglichen Auflösung die deine Kamera bietet.
Dazu solltest du auch die Empfindlichkeit (den ISO-Wert) der Kamera so niedrig wie möglich einstellen, so weit es das vorhandene Licht zulässt, um möglichst wenig Rauschen ins Bild zu bekommen.
Am PC/Mac kannst du dann die Bilder zur Ansicht am Bildschirm / im Web verkleinern, daurch werden sie klarer und schärfer und Rauschen wird fast unsichtbar.
Aber, heisser Tipp:
Heb die unveränderten Originalbilder auch immer auf!
Gruß
Beuteltier
Danke.
Mhm, der Platzbedarf der Fotos ist mir bei den heutigen Plattengrößen wurscht, es geht nur um möglichst gute Fotos.
Woher weiß man, welcher ISO - Wert bei welchem Licht benötigt wird? Je dunkler, desto höher oder umgekehrt?
Benno
Auf die wichtigste Frage hat glaub noch keiner geantwortet.
Wenn Du die Auflösung verringerst, dann werden NICHT Pixel zusammengeschaltet, sondern nur die JPEG Engine verkleinert das Bild! Das wird also nicht besser sondern eher schlechter.
Weniger Auflösung bedeutet bei gleicher Sensorgröße weniger Rauschen, da das Grundsignal nicht mehr so verstärkt werden muss.
Sechs Megapixel sind nicht besser als 10 - denn es kommt (anders als die Industrie uns weismachen will) NICHT auf die Megapixel an, sondern auf die Chipgröße (je größer desto besser) und die Linsen (Plastik taugt nicht viel).
Viele Grüße,
Frank
Hi Benno,
abgesehen davon, dass ich dir rate, mal einen Online-Fotografiekurs zu machen (einen KOSTENLOSEN natürlich),
hat die ISO-Zahl nicht direkt und alleine mit dem Licht zu tun, sondern die Belichtung eines Films (analog) wie auch die Belichtung eines Sensors (digital) muss immer „passen“.
Sprich:
Wenn es „hell“ ist, werden eine kleine Blendenöffnung (große Blendenzahl) und eine kurze Verschlusszeit (große 1/Zeitzahl) und eine niedrige Film- / Sensor-Empfindlichkeit (kleine ASA- / ISO-Zahl) benötigt,
je „dunkler“ es wird, desto größer werden die Blendenöffnung ODER / UND desto länger die Verschlusszeit ODER / UND desto höher die Film- / Sensor-Empfindlichkeit.
Gruß
Beuteltier
Hi Benno,
abgesehen davon, dass ich dir rate, mal einen
Online-Fotografiekurs zu machen
Sowas gibt´s auch? Werd ich gleich mal google befragen. Ein VHS - Kurs ist bisher am Schichtdienst gescheitert 
(einen KOSTENLOSEN natürlich),
Ich zähle nicht zu den Menschen, die alles kostenlos haben wollen 
hat die ISO-Zahl nicht direkt und alleine mit dem Licht zu
tun, sondern die Belichtung eines Films (analog) wie auch die
Belichtung eines Sensors (digital) muss immer „passen“.
Sprich:
Wenn es „hell“ ist, werden eine kleine Blendenöffnung (große
Blendenzahl) und eine kurze Verschlusszeit (große 1/Zeitzahl)
und eine niedrige Film- / Sensor-Empfindlichkeit (kleine ASA-
/ ISO-Zahl) benötigt,
je „dunkler“ es wird, desto größer werden die Blendenöffnung
ODER / UND desto länger die Verschlusszeit ODER / UND desto
höher die Film- / Sensor-Empfindlichkeit.
Gruß
Beuteltier
Danke und auch Gruß, Benno