Ich bin seit dem 2.3. arbeitslos, da ich von meinem Ausbildungsbetrieb nicht übernommen wurde. Da mein ALG1 vom Azubigehalt her natürlich nicht allzu viel beträgt (rund 280€) und meine mum seit dem 1.4. auch arbeitslos ist (und auch nur ca 320€ ALG1 bekommt), haben wir außerdem eine Bedarfsgemeinschaft angemeldet, um ergänzendes ALG2 zu bekommen. Nun sollen wir ab dem 22.4. ab 13 Uhr zu einer Maßnahme vom Jobcenter kommen.
Was mich daran stutzig macht: Wir sind beide erst seit kurzem Arbeitslos und ich denke, ich kann meine Zeit sinnvoller damit verbringen, mehr Bewerbungen zu schreiben und nach guten Firmen zu recherchieren, als da rumzusitzen und ein hundertstes Mal erklärt zu bekommen, wie ich mich bewerben muss.
Ich dachte, solche Maßnahmen seien für Langzeitarbeitslose? Keiner meiner Freunde, und die waren zum Teil länger als ein Jahr arbeitslos, musste je zu so einer Maßnahme??
Und wie ist das, ist dass dann jeden Tag ab 13 Uhr bis 17/18 uhr? Davon stand nichts in dem schreiben. Ich bin verwirrt. Warum legt man sowas auch nicht auf den Vormittag?

Ich hab beim Arbeitsamt mal sone Vereinbarung unterschrieben, aber die Maßnahme kommt ja vom Jobcenter. ich frag mich momentan auch, ob es nicht sinnvoller wär, auf das ALG2 zu verzichten und stattdessen nen Nebenjob einzugehen. Davon hätte ich ja denke ich mehr?
nur ein paar Tage wäre natürlich toll und völlig ablehen will ich die Hilfe natürlich nicht, vielleicht haben die entgegen meiner Erwartungen ja doch noch ne gute Idee. Jedoch steht in dem Schreiben, dass das 4 Wochen dauert und danach individuell auf bis zu 8 Wochen aufgestockt wird. ich frag mich, was man mit 4 Wochen lang täglich beibringen will, wenn es nur um Bewerbungen geht?