Textstellen
wo steht das, bitte? Mir scheint, von der Zeit vor dem
Fernsehen hast Du nicht viel mitbekommen.
Aber du weißt ganz genau, welcher Ausdruck erst seit dann existiert, ne? 
Ich habe ein bisschen suchen müssen, fand aber ein paar Zitate:
http://www.archive.org/stream/zeitschriftfrv19verbuo…
(nach „wie ist dein Name“ suchen → Artikel ist von 1902)
http://www.william-shakespeare.de/was_ihr_wollt/wasi…
(hier: „Wie ist euer Name?“ ist gleich der 3. Satz → keine Jahresangabe, aber ich denke nicht, dass die altmodische Schreybung von einem modernen Übersetzer nachgemacht wurde)
http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=12&xid=2616…
(auch hier: „Wie ist euer Name?“ → eine Übersetzung von „König Heinrich der Vierte“, auch Shakespear, übersetzt von Christoph Martin Wieland, vermutlich Ende 18. Jh.)
Der gleiche Satz kommt, auch von Wieland übersetzt, auch in „Der Sturm“ und „Maaß für Maaß“ von Shakespear vor. Leider finde ich dafür keinen richtigen Link, außer einen Google-Treffer, der aber nicht direkt zum Text führt. Auch beides Wieland-Übersetzungen… der Mann muss damals viele amerikanische Filme geguckt haben!
http://www.digbib.org/William_Shakespeare_1564/De_Ju…
(Hier auch der gleiche Satz; leider finde ich dort nicht, wie der Name des Übersetzers ist; vielleicht auch Wieland, aber in der Rechtschreibung überarbeitet)
http://alisch.trilithium.de/stories/der_trieb_von_ba…
(gleicher Satz wieder; der Text ist aber nicht sehr alt → 1983; der Autor wohl Jahrgang '47; das zeigt, dass das Phänomen nicht erst seit den 80ern existiert, falls das jemand behaupten möchte)
http://ebooks.gutenberg.us/PGCC/7adlf10.htm
(auch hier: „Wie ist Euer Name?“ im Text von Paul Heyse, einem deutschen Dichter, der v.A. im 19. Jahrhundert lebte und schrieb)
Das reicht vielleicht. Soweit ich weiß, wird erst etwa seit den 30ern (±10 Jahre) synchronisiert.
Man sollte vielleicht nicht jedem Gerücht so einfach Glauben schenken, nur weil’s einem in die Gesinnung passt, und dann Gegenargumente damit abtun, derjenige sei zu jung um das zu wissen, lieber Rolf.
Gruß,