Hi, brauch dringend Hilfe. Ich möchte gerne 6 rote LEDs in meinem PC anschließen. Die LEDs sollen dann über den Molex Stecker angeschlossen werden und über 5V laufen.
Mein Problem ist nun ich weiß nicht welchen Widerstand ich verwenden muss. Ich würde gerne alle LEDs hintereinander schalten. Damit ich nur ein Widerstand verwenden muss.
Im Internet bin ich auf eine Seite gestoßen bei der man sich Widerstände berechnen kann leider bekomme ich das nicht hin.
… Ich möchte gerne 6 rote LEDs in
meinem PC anschließen. Die LEDs sollen dann über den Molex
Stecker angeschlossen werden und über 5V laufen.
… Ich würde gerne alle LEDs hintereinander schalten.
Dein Problem ist,
1 LED braucht 2,1V
die 6 LEDs brauchen 12,6V.
Reihenschaltung geht so also auch nicht an 5V.
Reihenschaltung berechnen:
Info beachten:
Komma als Punkt eingeben (z.B.: „3.4“ statt „3,4“)
Hi, brauch dringend Hilfe. Ich möchte gerne 6 rote LEDs in
meinem PC anschließen. Die LEDs sollen dann über den Molex
Stecker angeschlossen werden und über 5V laufen.
Mein Problem ist nun ich weiß nicht welchen Widerstand ich
verwenden muss. Ich würde gerne alle LEDs hintereinander
schalten. Damit ich nur ein Widerstand verwenden muss.
Du kannst die Widerstände mit jedem Taschenrechner ausrechnen.
Wissen musst Du dazu:
Die Spannung U, an der Du die LEDs betreiben willst.
Die Vorwärtsspannung VF der LEDs
Den gewünschten Betriebsstrom I.
ist klar, das sind bei Dir die 5 V aus dem Molex-Stecker. Die Info zu 2) findest Du im Datenblatt der LED. Die Vorwärtsspannung („forward voltage“) hängt vom Halbleitermaterial der LED ab, das auch die Leuchtfarbe bestimmt. Bei Deinen roten LEDs („bright red“) ist VF = 2.25 V. Jetzt fehlt noch 3). Den Strom I kannst Du Dir aussuchen; er darf nur nicht so groß sein, dass die LED überlastet wird. Der zulässige Maximalstrom steht auch im Datenblatt, und zwar als „DC Forward Current“ unter den „Absolute Maximum Ratings“. Bei Deiner LED beträgt er 25 mA.
Ich nehme einfach mal an, das Du die LEDs mit I = 20 mA betreiben willst. Von den 5 V braucht die LED 2.25 V, bleiben also die Differenz 2.75 V für den Vorwiderstand übrig. Der Strom I, der durch die LED fließt, ist derselbe, der durch den Widerstand fließt. Nach der Formel R = U/I errechnet sich der erforderliche Widerstand zu R = 2.75 V/(0.02 A) = 137.5 Ω. Der nächstgrößere Wert in der E6-Normreihe wäre 150 Ω.
Wie schon gesagt wurde, sind die 5 V für eine Reihenschaltung der LEDs zu wenig. Kauf also, wenn Du es richtig machen willst, 6 LEDs und 6 Widerstände. Von anderen Konstruktionen rate ich ab.
Das meiste zu diesem Thema ist schon geschrieben worden. Da wäre noch die Frage zu klären, wofür das ganze dienen soll? Willst du mit den LEDs irgend etwas beleuchten? Dann wirst du mit den Strömen, die Logikbausteine heuzutage können sehr schnell an die Grenzen kommen. Du wirst die LEDs dann nicht mehr direkt an den Logikausgängen betreiben können, sondern brauchst Leistungstreiber-Bausteine. Das ist nicht tragisch, heuzutage arbeitet Logik mit so geringen Leistungen, dass man für fast jeden „Verbraucher“ der dran hängt Leistungstreiber braucht.
Wenn du schon Leistungstreiber verwendest, dann kannst du auch auf höhere Spannung gehen und deine LEDs in Reihe schalten, falls deine Spannungversorgung da mitspielt.
Falls du die LEDs doch direkt mit den Logikbausteinen ansteuern willst, dann um Himmels Willen die LEDs mit dem LO-Pegel einschalten. D.h. die Anode der LED hängt an +5V, die Kathode ist über einen passenden Vorwiderstand mit dem Ausgang des Logikbausteins verbunden.
Der Grund ist, dass Logikbausteine bei LO-Pegel wesentlich mehr Strom „fressen“ können, als dass sie bei HI-Pegel Strom liefern können.
ich würde das in gemischter Schaltung machen, also jeweils 2 LEDs in Reihe und das 3x parallel, dann brauchst Du an 5V nur einen kleinen Vorwiderstand von 8.2 Ohm, verbrätst damit nicht viel Leistung in einem Widerstand und hast volle LED-Helligkeit.
Also so: