Hallo,
meine Tochter ist am Samstag von einem Kangal(Hütehund) ins Gesicht gebissen worden. Sie ist fünf Jahre alt. Sie hat für sich allein gespielt als der Hund auf einmal wie von sinnen auf Sie ist hat Sie umgeschmissen und zu gebissen. Ich bin sofort mit Ihr ins Krankenhaus gefahren. Ich habe auch eine Anzeige gemacht, weil ich nicht nach voll ziehen kann wie man einen so großen Hund ohne Leine und Maulkorb laufen lassen kann. Ihre aussage war das der Hund soetwas vorher ja noch nie gemacht hat. Meine Tochter hatte Glück im unglück, weil Sie mehrere Zahnabdrücke an der Nase und an der Schläfe sowie knapp an dem Auge hat die gott sei dank zum größten teil nur oberflächlich sind. Die Wunden am Auge haben sich jetzt allerdings entzündet und das trotz Medikamente. Ich war heute beim Kinderarzt. Zudem kommt noch das mein Kind alpträume hat was für diese Situation auch normal ist. Ich möchte mit Ihr eine Terapie machen damit Sie das verarbeiten kann. Ich weiß das die Halterin jetzt viel ärger hat und die Versicherung des Hundes dafür aufkommen muss und das zu recht. Allerdings habe ich auch probleme damit das zu verarbeiten,weil ich Ihr in dem einen Moment nicht helfen konnte, weil es einfach so schnell passiert ist.Und ich saß unmittelbar neben Ihr. Wenn ich meiner Tochter ins Gesicht schaue muss ich mich beherrschen das ich nicht anfange zu weinen, weil mir das unendlich weh tut und ich weiß wie sehr Sie das verletzt hat und das Sie Narben davon tragen wird. Nicht nur körperliche auch seelische. Meine Frage ist deshalb wie ich das für mich verarbeiten kann ohne die trauer auf mein Kind zu übertragen?
Danke für eure Tipps und Ratschläge.
.