Wie kann ich die Bildschirmzeit meines Sohnes am Abend regeln?

Ich habe für den Abend eine Bildschirmzeitbegrenzung festgelegt, in der Hoffnung, dass dies dabei hilft, eine Routine zu etablieren, aber jetzt merke ich, dass es schwer zu sagen ist, ob diese Regel tatsächlich eingehalten wird, sobald alle in ihren Zimmern sind. Ich möchte nicht ständig nachsehen oder den Eindruck erwecken, dass ich ihm nicht vertraue, aber gleichzeitig möchte ich sichergehen, dass die Regel nicht einfach ignoriert wird.

Beitrag von Software & Computer verschoben nach iPhone & iPad
MOD Pierre

Viele Geräte haben einen Bildschirm. Welche möchtest du denn kontrollieren?
Wenn es Geräte mit zwingender Internetverbindung sind, wäre es einfach.

1 „Gefällt mir“

Servus, eigentlich würde ich sagen, vertrauen.

Aber kann man nicht eine gemeinsame Ladestation für alle elektronischen Geräte einrichten? (Indem man zum Beispiel die Steckdosen in den Zimmern abschaltet)

Oder einfach nachts das Internet (den Router) ausstecken? Nützt natürlich nichts, wenn die Kids mobil surfen können. Dann hilft nur noch ein Störsender.

Wären aber schon krasse Maßnahmen, die dich wahrscheinlich auch betreffen würden.

Am einfachsten: zur Schlafenszeit alle Geräte einsammeln.

Aber nochmal: vertrauen und ihnen ein schlechtes Gewissen machen, wenn du einen ihrer Posts von 1 Uhr morgens feststellst?:wink:

LG Manu

Über welches Alter reden wir denn?
Google Family Link wäre eine einfache Lösung mit vielen Optionen. Das kann man dann sehr individuell einstellen. Ist aber imho eher was für jüngere Kinder.

1 „Gefällt mir“

Ich persönlich favorisiere allerdings solche Maßnahmen zu unterlassen, wenn es keinen konkreten „harten“ Anlass gibt.

1 „Gefällt mir“

Insgesamt möchte ich, dass er pünktlich ist und rechtzeitig schlafen geht. Deshalb soll er sein Handy nicht übermäßig nutzen.

Ist das die Antwort auf die Frage

Falls es nur um das Mobiltelefon geht und nicht um TV-Geräte oder PCs/Notebooks, dann bieten sich die schon erwähnten Softwarelösungen an. Eine - für Android-Geräte - ist Family Link. Damit kann man nicht nur die Nutzungsdauer und -zeiten für das Gerät festlegen (auch unterschiedlich je nach Wochentag), sondern auch explizit einzelne Apps blockieren oder deren Nutzung zeitlich begrenzen.

Er hat ein iPhone X, und ich glaube nicht, dass Family Link darauf funktioniert. Ich habe ChatGPT dazu gefragt, und er meinte, dass es nicht für die Bildschirmzeit funktioniert.

Family Link funktioniert schon auf iPhones, aber nur sehr eingeschränkt. Für iOS gibt es andere Apps, u.a. auch eine von Apple - Familienfreigabe heißt die, glaube ich.

Familienfreigabe ist das, was man nutzen kann, um (gekaufte oder auch freie) Apps innerhalb der Familie zu teilen. Was er bräuchte wäre einfach, so banal es klingt, „Bildschirmzeit“ (keine extra App, sondern in den Einstellungen zu finden). Dazu muss er natürlich auch ein iOS-Gerät besitzen, und was immer noch offen ist, neben der Frage, um welche Geräte es geht, auch die Frage von @Penegrin:

Für iPhone-Nutzer ist xnspy die bessere Wahl als Family Link, da Family Link auf seine Partner-Apps beschränkt ist.

In welchem App-Store ist die zu finden?

Und in wie weit ist sie besser als das System, dass Apple bereits an Bord hat?

1 „Gefällt mir“

Entdecken Sie ferne, uneingeschränkte und diskrete
Zugriff auf jedes iPhone.

Alle iMessage-Konversationen anzeigen
Überwachen Sie Standorte und Routenverlauf in Echtzeit
Zeichnen Sie Anrufe auf und hören Sie die Umgebung ab
Protokollieren Sie jeden Anruf und jede Textnachricht
Aktivitäten in über 10 Social-Media-Apps anzeigen

Das ist eine waschechte Spionage-APP mit einem so weitgehenden Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Kindes (und all derer, die mit dem Kind kommunizieren), dass ich den Einsatz auch beim eigenen Kind als kriminell betrachte. Glücklicherweise sagen die Bewertungen recht deutlich, dass diese APP überhaupt nicht richtig funktioniert.

2 „Gefällt mir“

Die haben ja nicht mal versucht, das zu verheimlichen.

Das liegt daran, dass die Software am Anfang eher als All-Round-Überwachung beliebiger Dritter beworben wurde. Eine Reduzierung auf Kinder- und Mitarbeiterkontrolle fand nur alibimäßig nebenbei statt: