Wie kann ich ein Buch "haltbar machen", um es zu vergraben?

Hallo!

Ich weiß, dass das eine komische Frage ist; aber ich stelle sie so, wie ich sie im Kopf habe. Auch die Kategorie ist ein wenig komisch, aber die beste, die ich finden konnte.

Also, ich möchte ein Buch in meinem Garten in 1 m Tiefe vergraben, das möglichst lange lesbar bleiben soll. Es geht durchaus um einen Zeitraum von +/- 1000 Jahren. Meine bisherige Vorstellung geht so:

A Buch luftdicht Einschweißen in eine einfache Folie

B 2fach einschweißen in eine Teichfolie

C in Kasten aus Kunststoff oder Hartholz (wenn Hartholz wäre natürlich edler , dann mehrfach lackiert)

D Eingelassen in einen Betonkasten mit ca. 3 cm Wandstärke (welcher Beton wäre der richtige?)

Ist das vernünftig, oder hat jemand eine ganz andere aber kostenmäßig halbwegs realistische Idee? (Platinkasten scheidet aus! :-))

Dank schon an dieser Stelle! D.

Frage kommt mir bekannt vor, aber ich schaue jetzt nicht nach wann und von wem gestellt. Von Dir ? Oder von Zauberhand aus dem Archiv nochmals gestellt ?

Metallkiste zugelötet und wenn erforderlich auch "Kiste in Kiste", falls eine Dichtebene versagt.
Man kann natürlich einen Grundkörper aus Holz mit Metall umhüllen, damit es Stabilität bekommt.

Sehr beständig wäre Blei, es lässt sich gut verarbeiten und löten. Walzblei auf Rollen (gängig 1,25 mm stark)bekommst Du im Baumarkt oder beim Dachdecker/Klempner. Der Handwerker würde Dir die vorbereitete Kiste auch zulöten.

Beton ginge auch, muss aber dick sein, nicht nur ein paar Zentimeter, sondern mind. 20 -30 cm umlaufend.
Und als Behälter innen drin ein Plastikabwasserrohr mit 2 Enddeckeln mit Gummidichtung.

MfG
duck313

Einen großen Dank!

(Das mit der Vorfassung -- könnte sogar von mir sein. Die Frage treibt mich schon länger um. Wenn, dann sorry. Hatte ich schlicht vergessen. Aber jetzt wird es ernst!)

Das mit dem Walzblei kannte ich nicht. Und löten -- schon lange nicht mehr gemacht, aber ich kann's noch, glaube ich.

Wenn das Buch in der Erde ist, vermelde ich es hier! Mit den Lösungen, die ich ausgesucht habe.

--

Hatte ich vergessen zu sagen: Das Format soll dem 2001-Format des Monolithen von Kubrick folgen. 1:4:9 Und nicht zu groß werden. Max. 50 cm als längste Kante.

Ich hoffe, Du buddelst es nach Zeitablauf wieder aus und berichtest hier von den Ergebnissen...

Aber klar! Versprochen! guardsman

Bücher in Buchdruck gibt es erst seit ca. 500 Jahren und somit keine Erfahrungen über 1000 Jahre. Deine Ideen sind dilettantisch und erinnern mich an den Oetkerentführer mit seiner nach ein paar Jahren verfaulten Kohle.
Mein Ratschlag: Lass Dich von großen Staatsbibliotheken beraten oder google in diese Richtung im Internet.

Zum einen solltest Du Dich mal etwas mit chinesischem Buchdruck vertraut machen, da sind inzwischen nämlich bereits die 2000 Jahre geknackt. Zum anderen sind handgeschriebene Codices von der Materialität durchaus mit Drucken vergleichbar, und da sind ebenfalls diverse über 1500 Jahre erhalten geblieben.

vielleicht solltest du etwas dazupacken was die restfeuchte des buches aufnimmt, denn ich denke, daß ein paar % feuchtigkeit immer dabei sind, welche luftdicht verschlossen dann doch zu problemen führen kann.
zb das zeugs in kleinen papiesäcken, das oft bei elektronischen teilen mit dabei ist.

Hier werfen Äpfel mit Birnen verglichen.
Handschriften sind kein Buchdruck.